Amateurastronomie und
Himmelsbeobachtung

Himmlisches und Irdisches.

Logbuch von Natur- und Himmelsbeobachtungen vom 2. Quartal 2021.
April bis Juni 2021.


Am ersten Aprilabend konnte ich die Nova in der Kassiopeia und ein paar Galaxien beobachten.

Die Beobachtungsnacht vom 1. auf dem 2. April. Die Beobachtungsnacht vom 2. auf dem 3. April. Die Beobachtungsnacht vom 3. auf dem 4. April. Die Beobachtungsnacht vom 4. auf dem 5. April. Der grüne Rand der Sonne und
die Mondsichel vom 13. April.
Fallstreifen (Virga) an einer Wolke. Der Mond vom 25. April. Venus und Merkur in enger Begegnung.
Merkur in guter Abendsichtbarkeit.
Regenbogen vom 7. Mai. Die Beobachtungsnacht vom 7. auf dem 8. Mai. Sonnenhalo. Die Beobachtungsnacht vom 8. auf dem 9. Mai. Venus, Merkur, Mond und Mars. Regenbogen vom 17. Mai. Mondbeobachtung am 23. Mai. Die Beobachtungsnacht 30. auf dem 31. Mai. Die Partielle Sonnenfinsternis vom 10. Juni. Die Mondsichel bei der Venus. Die Mondsichel beim Mars. Die Mondnacht vom 18. Juni. Die Mondnacht vom 19. Juni. Regenbogen vom 21. Juni.

Beobachten am Nachthimmel Nach dieser Nacht konnte ich noch drei weitere Nächte zum Beobachten nutzen.

Von Ende April bis Ende Mai kam es zu engen Begegnungen zwischen der Venus und dem Merkur. Da der Abstand zur Sonne immer größer wurde, waren beide Planeten zusammen beobachtbar.

Im Mai konnte ich drei Nächte zum Beobachten am Nachthimmel nutzen.
Einen kompletten 22° Ring um die Sonne konnte ich bei der Beobachtung der Sonne sehen.
Venus, Merkur, Mond und Mars waren das Ziel in einer Nacht Mitte Mai.

Am 10. Juni fand eine Partielle Sonnenfinsternis statt, die ich nahezu in ihrer gesamten Länge beobachten konnte.
Mitte Juni konnte ich in einer Beobachtungsnacht die Mondsichel beim Mars, Kleinplaneten, einen Komet und eine Nova beobachten.
Leuchtende Nachtwolken konnte ich am 18. Juni sehen.

 April

 
Die Nova V1405 Cas und einige Galaxien.
Die Beobachtungsnacht vom 1. auf dem 2. April.


Mit meinem 10" Cassegrain  beobachtete ich in dieser Nacht vor allem Galaxien.

Himmel und Bedingungen:
Zu Anfang der Nacht ziehen Wolken auf die den Himmel fast vollständig bedecken. Nachdem sich nach einer halben Stunde die Wolken wieder auflösten blieb der Himmel sehr aufgehellt. Künstliches Licht aus der Umgebung wurde weit in den Himmel gestreut.
Die Durchsicht war mäßig. In der Nacht ging Wind mit einer Durchschnittlichen Geschwindigkeit von 4,0 km/h und einem Maximum von 13,5 km/h.


Mein erstes Ziel war die Nova V1405 Cas in der Kassiopeia.
Zum Zeitpunkt der Beobachtung um 21 Uhr MESZ stand die Nova nur noch rund 26° über dem aufgehellten Horizont. Im 80/400mm Refraktor konnte ich die Nova sehen.
Wird mein Bild mit der Maus überfahren dann wird der Standort der Nova angezeigt.




Die Daten zum Bild:

Nach der Nova in der Kassiopeia beobachtete ich noch ein paar Galaxien. Die Bedingungen waren wegen des aufgehellten Himmels und der mäßigen Durchsicht nicht sehr gut.


Die beobachteten Objekte und die Eindrücke am Okular:












Statistik (nur Deep Sky): 2.624 Beobachtungen, 1.508 Objekte.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte


 
Galaxien.
Die Beobachtungsnacht vom 2. auf dem 3. April.


In dieser Nacht beobachtete ich mit meinem  12" Newton  Galaxien.

Himmel und Bedingungen:
In der Dämmerung überzog sich der Himmel mit Wolken die sich gegen 21 Uhr wieder auflösten. Während der Nacht zogen nochmals Wolken durch, die sich aber wieder auflösten. Um circa 045 Uhr überzog sich der Himmel schnell und komplett mit Wolken.


Die beobachteten Objekte und die Eindrücke am Okular:














Statistik (nur Deep Sky): 2.630 Beobachtungen, 1.509 Objekte.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte


 
Wechselnde Wolken.
Die Beobachtungsnacht vom 3. auf dem 4. April.


In dieser Nacht beobachtete ich mit wieder mit meinem  12" Newton  Galaxien.

Himmel und Bedingungen:
Beim Aufbauen in der Dämmerung war der Himmel völlig frei von Wolken.
Als ich das Teleskop aufgebaut hatte überzog sich der Himmel vollständig mit Wolken die sich nach einer halben Stunde wieder auflösten. Zwischendurch zogen immer wieder Wolkenfelder durch. Ein Beobachten während dieser Zeit war dann nicht möglich. Gegen Mitternacht zog wieder ein Wolkenfeld auf.
Ich gab dann das Beobachten auf und baute ab. Der Himmel klarte anschließend wieder auf...


Die beobachteten Objekte und die Eindrücke am Okular:










Statistik (nur Deep Sky): 2.633 Beobachtungen, 1.512 Objekte.


 
Kleinplaneten, ein Komet und viele Galaxien.
Die Beobachtungsnacht vom 4. auf dem 5. April.


Wie in den beiden Nächten zuvor beobachtete ich in dieser Nacht wieder mit meinem 12" Newton an meinem Standort in Mittelfranken.

Himmel und Bedingungen:
In der gesamten Nacht war der Himmel klar und ohne Wolken. Der Himmel war leider sehr aufgehellt und von mittlerer Transparenz. Der Hintergrund im Okular wird auch bei höherer Vergrößerung nicht richtig dunkel.


Die beobachteten Objekte und die Eindrücke am Okular:














Die Daten zum Bild:












Statistik (nur Deep Sky): 2.646 Beobachtungen, 1.521 Objekte.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte


 
Der grüne Rand der Sonne und die Mondsichel vom 13. April.


An der untergehenden Sonne versuchte ich den grünen Saum oder auch grüne Ablösungen am oberen Rand der Sonne zu erwischen. Leider standen direkt am Horizont Wolken, so das ich die Sonne nicht bis zum Horizont verfolgen konnte. Den grünen Saum am oberen Sonnenrand konnte ich auf dem Chip meiner Kamera bringen.

Aufgenommen mit einer Panasonic LUMIX G70 am 110mm Maksutov Cassegrain mit einem ND 3.0 Neutralfilter.


Der grüne Rand der Sonne


Die Mondsichel am Abendhimmel
  Die schmale Mondsichel.

Die schmale Mondsichel konnte ich um circa 2030 Uhr MESZ aufnehmen. Das Mondalter betrug ca. 40 Stunden.

Die Mondsichel am Abendhimmel

Den Mond habe ich anschließend mit dem 110mm Maksutov Cassegrain beobachtet.


 
Fallstreifen (Virga) an einer Wolke.


Diese Wolken mit Fallstreifen konnte ich am Abendhimmel vom 14. April sehen. Da die Fallstreifen den Boden nicht erreichen werden diese als "Virga" bezeichnet. Fallstreifen die den Boden erreichen werden "Praecipitatio" genannt.


Fallstreifen (Virga)


 
Der Mond vom 25. April.


Den Mond habe ich am Abend vom 25. April mit meinem Maksutov Cassegrain, ∅ 110mm, ƒ 9,4 und einer Panasonic LUMIX G70 aufgenommen.

Die Daten zum Bild:


Mond vom 25. April 2021


 
Venus und Merkur in enger Begegnung.
Merkur in guter Abendsichtbarkeit.


Venus und Merkur am Taghimmel.

Karte von Venus und Merkur
  Am 28. und am 29. Mai kommt es zu einer engen Begegnung von der Venus und dem Merkur. Beide Planeten stehen an beiden Abenden weniger als ein Grad voneinander entfernt.

Venus und Merkur stehen an diesen beiden Tagen nur rund 16° von der Sonne entfernt, eine Beobachtung in Horizontnähe nach Sonnenuntergang wird deshalb schwierig. Um dennoch diese enge Begegnung sehen zu können kommt eine Beobachtung am Taghimmel in Frage.

Den ersten Versuch, beide Planeten am Taghimmel zu beobachten unternahm ich am 25. April vom Balkon aus. Am diesem Tag standen Venus und Merkur rund 7° 46' von der Sonne entfernt.
Der Himmel war am diesem Tag nahezu frei von Wolken, aber immer noch ein wenig dunstig. Entsprechend stark wurde das Licht der in der nähe stehenden Sonne gestreut und der Himmelshintergrund im Okular aufgehellt.
Venus konnte ich gerade noch im Okular sehen, Merkur aber leider nicht.


Teleskope
  Den nächsten Versuch unternahm ich am 26. April bei weitaus besseren Bedingungen. Der Himmel war am diesem Tag frei von Wolken und sehr blau. Venus und Merkur standen am diesem Tag rund 8° von der Sonne entfernt.

Ich baute beide Teleskope, den 80/400mm Refraktor und den 110/1035mm Maksutov Cassegrain auf meiner Losmandy G11 auf, dieses mal aber draußen in der Natur.

Venus und Merkur stellte ich ausgehend von der Sonne ein:
Zuerst brachte ich beide Teleskope an einem entfernten Hausgiebel mit dem Baader StrongeHold in Deckung. Anschließend deckte ich den Maksutov Cassegrain wieder ab und setzte auf dem 80/400mm Refraktor die ND 5.0 Filterfolie auf. An der zentrierten Sonne stellte ich die aktuellen Koordinaten in Rektaszension und Deklination an den Teilkreisen meiner Montierung ein. Anschließend bewegte ich die Montierung zu den Koordinaten der Venus und nahm dort den Sonnenfilter ab.

Die Venus war nur knapp neben den Gesichtsfeld vom Okular.
Die Venus konnte ich deutlich und einfach in beiden Teleskopen sehen, an Merkur biss ich mir zunächst die Zähne aus...

Ausgehend von der Venus bewegte ich die Montierung zu der Position von Merkur, indem ich diesem wieder mit den Teilkreisen einstellte.
Dann war Merkur einfach im Okular zu sehen.

Als ich wusste wie Merkur im Okular aussieht, wie klein er im Verhältnis zur Venus ist, konnte ich Merkur sofort in beiden Teleskopen sehen. Im 80/400mm Refraktor konnte ich bei einer Vergrößerung von rund 30x die Venus und den Merkur gleichzeitig im Okular sehen.

Merkur kam Ende April, Anfangs Mai in eine gute Abendsichtbarkeit.
Neben der engen Begegnung mit der Venus versuchte ich Merkur am Abendhimmel zu beobachten.


Venus und Merkur am Abendhimmel und Merkur in guter Abendsichtbarkeit.

26. April.

Am Abend vom 26. April versuchte ich nochmal die Venus und den Merkur noch vor Sonnenuntergang zu sehen. Mit meiner Methode, beide Planeten ausgehend von der Sonne zu finden, brachte ich beide Planeten nach kurzer Zeit im 80/400mm Refraktor und in den 110/1035mm Maksutov Cassegrain in das jeweilige Okular.

Sehr viel schwieriger war es, beide Planeten im Display der Kamera zu sehen. Erst nach Sonnenuntergang, kurz vor 21 Uhr konnte ich die Venus auf dem Display der Kamera sehen.
Mein Bild entstand gegen 21 Uhr mit der Panasonic G70 am 80/400mm Refraktor. Das Bild habe ich 1/80 Sekunde bei ISO 800 belichtet.
Wird mit der Maus über das Bild gefahren, werden die Planeten beschriftet angezeigt.





Nach der Beobachtung von der Venus und dem Merkur stellte ich in beiden Teleskopen noch den Mond ein.


27. April.

Am diesem Abend waren die Bedingungen besser als am Abend vom 26. April. Der Westhorizont war frei von Wolken, der Dunst am Horizont auch nicht zu dicht.
Merkur und Venus konnte ich um 2030 Uhr MESZ mit einem 20x60 Fernglas deutlich sehen.


Horizont


Venus ist auf meinem Bild in der Mitte im unteren Viertel vom Bild, Merkur nahezu am oberen Bildrand.
Das Bild entstand um 21 Uhr MESZ mit einer Panasonic LUMIX FZ150.


Venus und Merkur am 27. April


Mondaufgang

Mondaufgang.





 Mai


2. Mai.

Venus konnte ich kurz nach Sonnenuntergang mit dem Fernglas sehen, Merkur erst gegen 21 Uhr. Um circa 2115 Uhr konnte ich Merkur mit den freien Augen deutlich sehen.
Mein Foto entstand kurz vor 2115 Uhr. Merkur ist mit weißen Linien markiert, Venus mit gelben Linien.


Venus und Merkur am 27. April


28. Mai.

Leider wurde es nichts. Der Himmel war am Horizont vollständig bewölkt.


Venus und Merkur am 28. Mai


29. Mai.

Mit meinem 10" Cassegrain konnte ich am diesem Abend beide Planeten sehen.
Sehr lange wurden beide Planeten von einer Wolkenbank verdeckt, die diese beiden Planeten erst spät freigab.


Venus und Merkur am 29. Mai


Venus konnte ich im Cassegrain durch ihre Helligkeit eindeutig sehen, Merkur hob sich nur wenig vorm Hintergrund ab. Das Bild habe ich am 80/400mm Refraktor mit einer Panasonic LUMIX G70 aufgenommen.


Venus und Merkur am 29. Mai     Venus und Merkur am 29. Mai


 
Regenbogen.


Aufgenommen am 7. Mai um 1753 Uhr MESZ.


Regenbogen


 
Starlink, Kometen und Galaxien.
Die Beobachtungsnacht vom 7. auf dem 8. Mai.


Meine Ziele in dieser Nacht, die ich mit meinem  12" Newton  beobachtete waren Kometen und Galaxien.

Himmel und Bedingungen:
Im Laufe des Freitags war der Himmel bis in den Abend hinein sehr wechselnd bewölkt. Gegen Abend regnete es sogar, so das sich ein Regenbogen am Horizont zeigte. Überraschend lösten sich die Wolken am späten Abend auf, so das ich mit entschloss mein Teleskop einzupacken und zum Beobachten hinaus zu fahren.

In der Nacht war der Himmel sehr klar und nur leicht aufgehellt. Die Durchsicht war gut. Auf dem Teleskop setzte sich viel Feuchtigkeit ab die an dem Tubus gefror.


Horizont
Der Horizont nach Sonnenuntergang.


Merkur in der Abendämmerung
Merkur konnte ich nach Sonnenuntergang sehr deutlich mit den freien Augen sehen.
Im Bild ist Merkur durch den grünen Kreis markiert, ein Klick in das Bild öffnet ein größeres Bild.

Nach 2130 Uhr begann ich aufzubauen, als wenig später im Smartphone eine Nachricht einging.
Ich befürchtete schlimmeres und machte mich darauf gefasst wieder abbauen zu müssen, aber ich konnte weiter aufbauen:

Merkur in der Abendämmerung













Ich schaute gerade durch den Sucher um den ersten Komet für diese Nacht zu finden, als ich am Himmel irgend etwas wahrnahm:
Ein Starlink Train.
Quer über dem gesamten Himmel durch den Zenit hindurch zog sich eine Kette sehr heller Satelliten, aufgereiht wie Perlen an einer Schnur. ich dachte an meine Tochter, die mir zuvor noch die Nachricht aufs Smartphone gesendet hat und rief sie an:

Hallo.
Hallo, schau mal raus nach Osten. Beeile dich.
Osten? Sonnenaufgang?
Ja.
Es dauert ein wenig, die Terassentür geht auf. Stille...
Alter Schwede! Die spinnen doch!
Das ist doch dieser Tesla.
Ja. Das ist ein Starlink Train.
Dürfen die das?
Der wird kaum danach fragen.
Viel Spass noch beim Beobachten.
Danke. Tschau.
Tschau.

Nachdem der Starlink Train verschwunden war, ging es los mit dem Beobachten.



Die beobachteten Objekte und die Eindrücke am Okular:
















Statistik (nur Deep Sky): 2.656 Beobachtungen, 1.530 Objekte.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte


 
Sonnenhalo.


Aufgenommen am 8. Mai um 1205 Uhr MESZ.


Sonnenhalo


Die Daten zum Bild:


 
Galaxiennacht.
Die Beobachtungsnacht vom 8. auf dem 9. Mai.


In dieser Nacht beobachtete ich mit meinem  12" Newton  ausschließlich Galaxien.

Himmel und Bedingungen:
Zunächst klarer und nur wenig aufgehellter Himmel. Gute Durchsicht.
Ab Mitternacht ziehen dünne Wolken auf die nach und nach den gesamten Himmel überziehen.


Die beobachteten Objekte und die Eindrücke am Okular:








Aufziehende dünne Wolken aus Westen.





Statistik (nur Deep Sky): 2.662 Beobachtungen, 1.535 Objekte.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte


 
Venus, Merkur, Mond und Mars.


Teleskop
Mit einer Kombination aus meinem 10" Cassegrain und dem 110mm Maksutov Cassegrain beobachtete ich am Abend vom 14. Mai Venus, Merkur, Mond und Mars.
Für die Venus reichte es zunächst nicht, diese verbarg sich hinter einer Wolkenschicht, die sich spät auflöste.

Himmel und Bedingungen:
In der Dämmerung war der Himmel mit Wolken und großen Wolkenlücken überzogen. Nördlich von meinem Standort konnte ich Fallstreifen an den Wolken sehen.

Wolken

Erst weit nach Sonnenuntergang zogen sich die Wolken nahezu vollständig zurück und es gab zum größten Teil einen sehr klaren Himmel. Die Venus wurde erst kurz vor ihren Untergang von der Wolkenbank freigegeben.
Die am Sonnenuntergang von einer Wolkenbank verdeckte Sonne sorgte für eine leuchtende Wolkenkante und Schattenstrahlen:

Schattenstrahlen
Schattenstrahlen an einer Wolke.


Merkur in der Abendämmerung
Merkur konnte kurz nach Sonnenuntergang sehr gut sehen. Merkur war sehr hell und unübersehbar.
Mit einem Klick in das Bild öffnet sich ein größeres Bild, auf dem Merkur besser zu erkennen ist.

Venus konnte ich erst kurz vor ihren Untergang sehen. Sie zeigte sich zwischen Wolkenlücken.

   Mond, Merkur und Venus

Auf dem rechten Bild ist Merkur grau eingekreist, Venus gelb eingekreist. Ein Klick in das Bild öffnet ein größeres Bild.

Mit dem 10" Cassegrain zum Mond.


Mond und Merkur
Mond, ζ Tau "Tianguan", β Tau "Elnath" und Merkur.


Erdlicht
Den Mond beobachtete ich am 14. Mai mit Vergrößerungen von 76 bis 305x.
In der geringsten Vergrößerung war das Erdlicht in der Mondnacht gut zu sehen. Rund um dem Mond konnte ich viele schwache Sterne sehen.

In den höheren Vergrößerungen machte sich das Seeing sehr bemerkbar. Der Mond "flirrte" im Okular. Kleine Strukturen waren dennoch gut zu sehen.

Mars, den ich anschließend beobachtete war nur noch ein kleines oranges Scheibchen im Okular auf dem nur noch Strukturen angedeutet zu sehen waren.
Mars war sehr unruhig im Okular.


Mondsichel

Mein Bild von der Mondsichel entstand am Maksutov Cassegrain mit einer Panasonic LUMIX G70.


 
Regenbogen.


Aufgenommen am 17. Mai bei Schwäbisch Hall.


Regenbogen


 
Mondbeobachtung am 23. Mai.


Venus
Venus in der Abenddämmerung.


Am diesem Abend beobachtete den Mond mit meinem 10" Cassegrain. 
Bei der Beobachtung habe ich 234x vergrößert.
Der Mond ist sehr unruhig im Okular. Hohe Vergrößerungen sind nicht möglich.

Am diesem Abend versuchte ich Bilder vom Mond aufzunehmen. Meine Kamera am Cassegrain war eine ZWO ASI290MM. Beim überfahren der Bilder mit der Maus werden die Krater beschriftet angezeigt.


Der Krater "Herodotus" mit dem "Vallis Schröteri" und rechts daneben der Krater "Aristarchus".
Weitere Formationen sind am rechten Bildrand, fast ganz oben, der Krater "Prinz".
Am linken Bildrand zieht sich von der Mitte ausgehend zur oberen Bildmitte das Gebirge "Montes Agricola".
Unten in Bildmitte ist der Dome "Herodotus Omega".





Das Gebiet beim "Sinus Iridium" mit den Juragebirge und den Kratern "J. Herschel", "Harpalus" und "Babbage".





Die Kraterlandschaft um den Krater "J. Herschel".





 
Durch das Sonnensystem zu den Galaxien.
Die Beobachtungsnacht vom 30. auf dem 31. Mai.


Sonnenuntergang
In dieser Nacht beobachtete ich mit meinem 12" Newton einen Komet, einen Kleinplanet und Galaxien.

Himmel und Bedingungen:
Der Himmel war frei von Wolken und nur wenig aufgehellt. Die Transparenz war gut.
Die Sonne ging mit intensiven Farben am Horizont unter, der Himmel wechselte danach in eine wolkenfreien Blauen Stunde.




Blaue Stunde
Blaue Stunde.


Die beobachteten Objekte und die Eindrücke am Okular:











Statistik (nur Deep Sky): 2.665 Beobachtungen, 1.535 Objekte.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte


 Juni

 
Mammaten vom 9. Juni.



Mammaten Mammaten


Aufgenommen zwischen 1730 und 1745 Uhr in Mittelfranken.


 
Die Partielle Sonnenfinsternis vom 10. Juni.


Sonnenfinsternis
  Am 10. Juni 2021 fand eine Ringförmige Sonnenfinsternis statt, die von Mittelfranken aus als Partielle Finsternis zu sehen war.
An meinem Standort bei Sommerach begann die Finsternis kurz nach 1130 Uhr, das Maximum war um circa 1230 Uhr. Die Finsternis endete um circa 1330 Uhr MESZ. Im Maximum wurden circa 19% der Sonne vom Mond bedeckt.

Die Wetteraussichten waren für diesem Tag sehr geteilter Meinung. Während auf einigen Kanälen gute Bedingungen versprochen wurden, wurde auf anderen Kanälen vor Unwetter an meinem Wohnort gewarnt.

Unwetterwarnung

Ein paar Tage vor der Finsternis bin ich mit meinem Moped losgefahren um mir einen Ort mitten in den Weinbergen bei Sommerach anzusehen. Nachdem ich im "Forum Stellarum" gelesen das sich dort noch ein paar Leute treffen, bin ich zum Kreuzberg bei Nordheim gefahren.

Kreuzberg
Der Kreuzberg bei Nordheim und Sommerach. Quelle: Google Maps.


Auf dem Kreuzberg gibt es einen kleinen Aussichtsturm mit genug Platz, um dort Teleskope aufbauen zu können.


Himmel und Bedingungen:
Nahezu die gesamte Sonnenfinsternis konnte ich bei guten Bedingungen beobachten. Es waren Wolken am Himmel, diese hielten sich am Horizont auf.
Erst gegen Ende der Finsternis zogen Wolken auf, so das ich den Austritt vom Mond nicht gut sehen konnte.


Himmel am Kreuzberg
Der Himmel gegen dem Ende der Finsternis.


Sonnenfinsternis
  Meine Telekope baute ich am Platz vor dem Aussichtsturm auf.

Auf die Losmandy G11 kamen:

  1. Der Maksutov Cassegrain, ∅ 110mm, ƒ 9,4.
  2. Der Refraktor, ∅ 80mm, ƒ 5.

Die Lichtdämpfung erfolgte an beiden Teleskopen jeweils mit einem Folienfilter ND 5.0.
Mit dem Maksutov Cassegrain beobachtete ich die Finsternis bei einer Vergrößerung von 35x, am Refraktor fotografierte ich mit einer Panasonic LUMIX G70.

Sonnenfinsternis


Sonnenfinsternis Sonnenfinsternis


Florian und Simon haben oben am Aussichtsturm ihre Teleskope aufgestellt.


Sonnenfinsternis


Sonnenfinsternis
Während der Sonnenfinsternis kamen noch einige Wanderer vorbei, die wir durch unsere Teleskope schauen ließen.

Einige wussten überhaupt nicht, das heute eine Finsternis stattfindet, wieder andere erfuhren es durch Zufall aus der Zeitung.
In der Online-Ausgabe meiner lokalen Zeitung wurde ebenfalls erst einen Tag vor der Sonnenfinsternis ein kurzer darüber abgedruckt.
In diesen Artikel wurden zudem nicht die Zeiten für die größeren Orte im Verbreitungsgebiet dieser Zeitung genannt, erst in den Kommentaren wurden von einem Leser die Zeiten für die Finsternis hinein geschrieben.

Sonnenfinsternis
Einige Leute zeigten sich sehr interessiert und ein Paar blieb die gesamte Finsternis um mit zu beobachten.

Am Mond konnte ich während der Finsternis das Profil der Krater gut sehen.


Sonnenfinsternis Sonnenfinsternis Sonnenfinsternis
  Oben am Turm baute Florian sein Teleskop auf.


Sonnenfinsternis Sonnenfinsternis Sonnenfinsternis


 

Aus meinem Bildern habe ich ein kurzes Video der Sonnenfinsternis erstellt.


Auf dem Weg nach Hause, mit einem Abstecher in den Biergarten fuhr ich über nasse Straßen in die Wolken hinein. Die Entscheidung zum Kreuzberg zu fahren, war nicht verkehrt.


Himmel in Langenzenn
Der Himmel in Langenzenn.


Regen Nicht lange nachdem ich zu Hause angekommen bin, gab es auch schon einen Wolkenbruch mit starken Regen.

Die Daten zu den Bildern der Sonne:



 
Die Mondsichel bei der Venus.


Mondsichel
Am Abendhimmel vom 12. Juni stand die Mondsichel rund 5° 50' von der Venus entfernt.

Das Bild links entstand am Maksutov Cassegrain, ∅ 110mm, ƒ 9,4.

Auf dem großen Bild ist links unten die Venus zu sehen.


Mond mit Venus
Die Mondsichel bei der Venus.


Die Blaue Stunde.


Blaue Stunde
Die Blaue Stunde.


 
Die Mondsichel beim Mars, ein Komet, Kleinplaneten und eine Nova.
Die Beobachtungsnacht vom 13. Juni.


Gegendämmerung
Die Gegendämmerung mit dem aufsteigenden Erdschattenbogen und dem Venusgürtel.


Mondsichel
In der Nacht vom 13. auf dem 14. Juni beobachtete ich an meinem Standort in Mittelfranken den Mond, einen Komet, Kleinplaneten und eine Nova.
Eine Galaxie kam ebenfalls ins Okular.

Das Teleskop für diese Nacht war mein 12" Newton. 

Himmel und Bedingungen:
An meinem Standort in Mittelfranken herrschte ein klarer Himmel ohne Wolken. Die Durchsicht war gut.
In dieser Nacht war die Milchstraße ungewöhnlich hell und strukturiert bis zum Horizont zu sehen.


Die Blaue Stunde.


Blaue Stunde
Die Blaue Stunde.


Mond und Mars.

Die Mondsichel und der Mars standen am diesem Abend rund zwei Grad voneinander entfernt in der Dämmerung


Die Mondsichel und der Mars
Mond und Mars.





Den Mond habe ich bei einer Vergrößerung von 136x beobachtet.
Der Mond wurde durch seine Nähe zum Horizont durch die Luftunruhe sehr in Mitleidenschaft gezogen. Er ist aber noch gut beobachtbar. Neben dem hellen Mondrand steht der Stern Stern HD 68543 mit einer Helligkeit von 6m5.



Komet C/2020 T2 (Palomar), im Sternbild Bärenhüter, habe ich bei einer Vergrößerung von 136x beobachtet.
Vom Kometen kann ich am aufgehellten Himmel nur den inneren Bereich der Koma sehen. Als der Himmel dunkler wurde (21m00/□" Zenit um 005 Uhr MESZ) konnte ich im Feld einen deutlichen Schweif sehen der sich nach Süd-Ost erstreckt.



Die Galaxie NGC 5217, im Sternbild Haar der Berenike, beobachtete ich bei einer Vergrößerung von 136x.
Die Galaxie ist eine sehr schwache Aufhellung die ich im Feld gerade noch sehen kann.
Sehr klein, leicht ovale Form. Die Galaxie bildet mit drei Sternen ein Dreieck.



Kleinplanet (230) Athamantis, im Sternbild Waage, beobachtet mit einer Vergrößerung von 40x.
(230) Athamantis konnte ich laut Karte identifizieren. Er ist im Feld deutlich zu sehen.


(230) Athamantis
(230) Athamantis.



Den Galaxienhaufen Abell 2151, im Sternbild Herkules, beobachtet bei einer Vergrößerung von 255x.
Den Galaxienhaufen habe ich nur kurz angeschaut. Im Feld kann ich unzählige schwache Galaxien sehen.



Kleinplanet (5) Astraea, im Sternbild Schütze, beobachtet mit einer Vergrößerung von 67x.
(5) Astraea konnte ich identifizieren. den Kleinplanet kann ich deutlich im Feld sehen.



Nova TCP J18573095+1653396, im Sternbild Herkules, beobachtet mit einer Vergrößerung von 40x.
Die Nova konnte ich anhand eines Fotos identifizieren. Die Nova ist in etwa so hell wie der Stern HD 175919 mit einer scheinbaren Helligkeit von 8m54.


TCP J18573095+1653396
Nova TCP J18573095+1653396.


Statistik (nur Deep Sky): 2.666 Beobachtungen, 1.535 Objekte.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte


 
Die Mondnacht vom 18. Juni.


Sonnenuntergang
Nach einem farbigen Sonnenuntergang beobachtete ich mit meinem 10" Cassegrain  den Mond.
Zum Einsatz kamen in dieser Nacht die verschiedensten Vergrößerungen, von 76 bis 305x.

Himmel und Bedingungen:
An meinem Standort in Mittelfranken zogen in der Dämmerung Wolken von Nordost auf. Im Laufe der Nacht überzog sich der Himmel mit dünnen Wolken.


Mond
Der Mond war unruhig im Okular, ließ aber immer wieder hohe Vergrößerungen zu.

Später am Abend zeigten sich am Nordwest Horizont Leuchtende Nachtwolken, die zum größten Teil von tieferen Wolken verdeckt wurden.


Leuchtende Nachtwolken
Leuchtende Nachtwolken.


 
Die Mondnacht vom 19. Juni.


In dieser Nacht beobachtete ich mit meinem 10" Cassegrain  den Mond.
Zum Einsatz kamen wie in der Nacht zuvor, die verschiedensten Vergrößerungen, von 76 bis 305x.

Himmel und Bedingungen:
In der Dämmerung war der Himmel an meinem Standort in Mittelfranken im Süden bis zum Zenit klar. Im Laufe der Nacht überzieht sich der Himmel mit dünnen Wolken.
Die Luftruhe macht sich im Okular vom langsamen Pulsieren bis zum schnellen Flirren bemerkbar.

Bei geringer Vergrößerung konnte ich die beiden Sterne 65 und 66 Vir nördlich am Mond sehen.
Die Bewegung vom Mond vor dem Sternenhimmel während der zwei Stunden Beobachtungszeit war gut zu sehen.

Beide Bilder vom Mond entstanden mit einer Panasonic LUMIX G70 am Cassegrain.
Die Daten zu den Bildern:

Bild links:

Bild rechts:

Das Bild links zeigt die Umgebung um den Krater Clavius im unteren Teil des Bildes. Oben im Bild ist das Mare Nubium.
Im Bild rechts ist der Krater Copernicus und das Mare Imbrium zu sehen.


Mond     Mond


 
Regenbogen.


Aufgenommen am 21. Juni bei Schwäbisch Hall.


Regenbogen