Amateurastronomie und
Himmelsbeobachtung








Himmlisches und Irdisches.

Logbuch von Natur- und Himmelsbeobachtungen vom 1. Quartal 2021.
Januar bis März 2021.


Die erste Beobachtung im Jahr 2021 galt der Sonne im Weißlicht und der H-alpha Linie.

Die erste Beobachtung im Jahr 2021. Venus am Taghimmel. Mondhalo. Die Beobachtungsnacht vom 12. auf dem 13. Februar. Die Beobachtungsnacht vom 13. Februar. Sonnenuntergang, Mond und Mars. Mondbeobachtung am 21. Februar. Mars und Mondbeobachtung am 27. Februar. Mit 12" am Nachthimmel. Die Mondsichel am Abendhimmel. Mondbeobachtung am 19. März. Mondhalo. Regenbogen. Der Sonnenuntergang vom 30. März.

Sonnenbeobachtung







Mitte Januar versuchte ich die Venus am Taghimmel zu finden, was mir auch gut gelang.
Im Januar konnte ich auch mal wieder einen Mondhalo sehen.

Mitte Februar konnte ich zwei Nächte zum Beobachten nutzen. Die Nächte waren sehr kalt, die Bedingungen jedoch nicht so gut.


Ende Februar konnte ich mit dem 10" Cassegrain den Mond beobachten.
Anfangs März klappte es auch wieder einmal mit der Beobachtung am Nachthimmel

 Januar

 
Die Venus am Taghimmel.


Nach der Sonnenbeobachtung vom 11. Januar versuchte ich wieder die Venus in das Teleskop einzustellen.
Nach kurzer Suche hatte ich die Venus bei einer Vergrößerung von 35x fast mittig im Okular vom 110mm, ƒ 9,4 Maksutov Cassegrain.
Die Venus konnte ich trotz des blassblauen Himmels gut im Okular sehen.


 
Mondhalo.


Mondhalo


Am Abend vom 23. Januar konnte ich am Himmel einen kompletten Halo um den Mond sehen.
Aufgenommen habe ich das Bild um 1930 Uhr MEZ in Mittelfranken mit einer Panasonic LUMIX FZ150.

- Blende ƒ/2.8.
- Belichtung 3,2 Sekunden.
- ISO 800.
- Brennweite 4mm.


 Februar

 
Wetteraussichten...


In diesem Jahr gab es kaum Gelegenheiten um am Nachthimmel zu beobachten. Nur selten konnte ich den Sternenhimmel durch Wolkenlücken sehen. Auch für die nächsten Tage wird ein vollständig bewölkter Himmel vorhergesagt.
Es passiert nicht oft, das die Vorhersage auf "Clear Outside" in einen einheitlichen rot dargestellt wird.


Wetter


 
Die Beobachtungsnacht vom 12. auf dem 13. Februar.


Wetter
  Über ein halbes Jahr liegt meine letzte Beobachtungsnacht schon zurück. Seit dieser Nacht gab es für mich keine Gelegenheit ausgedehnt am Nachthimmel zu beobachten. Nachdem der Dezember 2020, der Januar 2021 und auch fast der gesamte Februar wolkenverhangen war meldete der Wetterbericht ein paar klare Nächte für Mitte Februar.

Die erste klare Nacht vom 11. auf dem 12. Februar konnte ich nicht nutzen, denn hier hatte ich Nachtschicht in der Firma. Erst die Nacht vom 12. auf dem 13. Februar konnte ich zum Beobachten nutzen.

Mit meinem  12" Newton  beobachtete ich in dieser Nacht in Mittelfranken.


Himmel und Bedingungen:

Temperatur

  An meinem Standort hatte ich einen wolkenlosen aber sehr aufgehellten Himmel. Die Transparenz war nicht so gut. Der Hintergrund im Okular blieb aufgehellt.
In der Nacht herrschte eine hohe Luftfeuchtigkeit die sich auf dem Teleskop absetze und zu einer Reifschicht gefrort.


Die beobachteten Objekte und die Eindrücke am Okular:










Messier 47 kann ich mit den freien Augen sehen.



Teleskop
Statistik (nur Deep Sky): 2.593 Beobachtungen, 1.499 Objekte.

Die Luftfeuchtigkeit legte sich nur auf dem Tubus und die Montierung. Die Spiegel vom Teleskop blieben von der Feuchtigkeit verschont.


 
Die Beobachtungsnacht vom 13. Februar.


Mond
  In dieser Nacht beobachtete ich weder mit meinem  12" Newton  an meinem Standort in Mittelfranken. Im Gegensatz zu der vorhergehenden Nacht war ich weiter weg von der Ortschaft da ich dort direkte Sicht auf eine störende Lichtquelle hatte.


Himmel und Bedingungen:

In dieser Nacht war der Himmel auffällig aufgehellt. Der Hintergrund war grau, es wurde auch nicht richtig dunkel. Ich konnte in der Nacht ohne Rotlicht mein Teleskop deutlich sehen.
Der Himmel war wesentlich heller als in der vorhergehenden Nacht.

Temperatur

In dieser Nacht herrschte wieder eine hohe Luftfeuchtigkeit die sich sehr schnell als dicke Reifschicht auf dem Teleskop, den Auto und auch auf meine Bekleidung absetzte. Es kam nach rund drei Stunden Beobachtungszeit auch Bodennebel auf, der schließlich die Optik vereiste.



Mond
  Die Mondsichel mit den Sternen ψ3Aqr, ψ2Aqr und ψ1Aqr



Die beobachteten Objekte und die Eindrücke am Okular:








Teleskop
Statistik (nur Deep Sky): 2.597 Beobachtungen, 1.500 Objekte.

In dieser Nacht war die Luftfeuchtigkeit so hoch, das dass Teleskop schnell von einer Reifschicht überzogen wurde. Durch aufkommenden Bodennebel vereisten auch noch die Spiegel.



 
Kurze Mond und Marsbeobachtung.


Am Abend vom 14. Februar hatte ich die Gelegenheit die Mondsichel und den Mars zu beobachten. Zur Beobachtung setze ich meinem 10" Cassegrain ein. Ich setzte am diesem Abend nur das 17mm Hyperion ein, das eine Vergrößerung von 179x ergibt.

Die Luft war sehr unruhig. Der Mond war im Okular sehr in Bewegung. Direkt am dunklen Mondrand konnte ich schwache Sterne sehen.
Auf Mars konnte ich die Polkappe und dunkle Strukturen sehen.


 
Sonnenuntergang, Mond und Mars.


Sonnenuntergang
Der Sonnenuntergang vom 20. Februar.


Mars bei den Plejaden
Den Mond und den Mars beobachtete ich in der Nacht vom 20. Februar mit meinem 10" Cassegrain. 
Ich setzte bei diesen Beobachtungen nur das 17mm Hyperion Okular ein das am Cassegrain eine Vergrößerung von 179x ergibt.

Der Himmel war in dieser Nacht nahezu frei von Wolken. In der Nähe vom Horizont war eine Dunstschicht.

Der Mond war unruhig im Okular, bei der Beobachtung ergeben sich aber viele ruhige Momente in der ich die Krater und Strukturen gut sehen konnte.

LunarMap HD

Zur Orientierung auf dem Mond setzte ich die App "LunarMap HD" ein.
Die Anzeige dieser App lässt sich mit der Orientierung vom Bild im Okular abgleichen. Dadurch fällt die Orientierung auf dem Mond leichter, wenn z.B. mit einem Zenitspiegel beobachtet wird.

Mars war schon zu klein um noch sinnvoll Beobachtet zu werden. Auch an Mars machte sich die geringe Luftruhe bemerkbar.


 
Mondbeobachtung am 21. Februar.


Am diesem Abend beobachtete ich wieder den Mond mit meinem 10" Cassegrain. 
Die Vergrößerung bei der Beobachtung war 179x.
Die Luft war am diesem Abend ruhiger als in der Nacht vom 20, Februar. Dieses mal war der Mond durchgehend scharf im Okular.


Mond
Mein Bild zeigt die Kraterlandschaft um die Krater "Clavius", "Longomontanus" und "Wilhelm". Clavius ist der große Krater im unteren Teil des Bildes. Oben im Bild ist "Mare Nubium" mit dem Krater "Pilatus" an dessen Südkante.

Mond
Das Bild zeigt das "Mare Imbrium" mit den Krater "Copernicus" unten im Bild.
Im Mare Imbrium ist auf der rechten Seite vom Bild der Krater "Archimedes" zu sehen.
Die Krater im Mare Imbrium sind (von oben nach unten) "Helicon", "Le Verrier", "Lambert", "Timocharis" und "Pytheas". Die helle Stelle links von Lambert ist das isolierter Gebirge "Mons La Hire" das noch in der Mondnacht liegt und die Berggipfel von der Sonne beleuchtet werden.
Am Nordrand vom Mare Imbrium ist der Krater "Plato".

Die Daten zu beiden Bildern:




Mars bei den Plejaden.


Mars nähert sich den Plejaden an, an denen er in der ersten Märzwoche 2021 vorbeizieht.
Aufgenommen mit einer Panasonic LUMIX FZ150.


Mars bei den Plejaden


 
Mars und Mondbeobachtung am 27. Februar.


Den Mars und den Mond beobachtete ich in dieser Nacht mit meinem 10" Cassegrain. 

Himmel und Bedingungen:
In dieser Nacht hatte ich an meinem Standort einen nahezu wolkenlosen Himmel. Die Luft war unruhig.

Mars beobachtete ich bei einer Vergrößerung von 234x.
Mars war sehr unruhig im Okular aber dennoch scharf zu sehen. Die Große Syrte und die angrenzenden Gebiete konnte ich deutlich sehen. Ich meine immer wieder die kleine Polkappe sehen zu können.


Mond
Den Mond beobachtete ich zunächst bei einer Vergrößerung von 76x in Verbindung mit einem Neutralfilter ND 1.8.
Bei dieser Vergrößerung waren die Strahlensysteme der großen Mondkrater zu sehen.

Bei der Vergrößerung von 234x setzte ich zwei Polfilter zur Lichtdämpfung ein.
Teilweise ist der Mond sehr ruhig im Okular. Bei der Mondbeobachtung im Laufe der Nacht konnte ich beobachten wie der Krater "Hecataeus" in der Mondnacht verschwand.

Mein Bild zeigt das Gebiet um die Krater "Petavius", "Legendre", "Phillips", "Balmer" und "Hecataeus".

Die Daten zum Bild:


Teleskop



 

Mars bei den Plejaden am 27. Februar.


Die Daten zum Bild:


Mars bei den Plejaden



Mars bei den Plejaden am 28. Februar.


Die Daten zum Bild:


Mars bei den Plejaden


Die Daten zum Bild:


Mars bei den Plejaden


 März


Mars bei den Plejaden am 1. März.


Mars bei den Plejaden
Die Daten zum Bild:



Mars bei den Plejaden
Abenddämmerung vom 1. März.


 
Mit 12" am Nachthimmel - Beobachtungsnächte im März.

 
Die Beobachtungsnacht vom 6. auf dem 7. März.


Mit meinem  12" Newton  beobachtete ich in dieser Nacht an meinem Standort in Mittelfranken.

Himmel und Bedingungen:
In dieser Nacht hatte ich einen klaren Himmel ohne Wolken. Die Durchsicht war gut. Die Luftfeuchtigkeit setzte sich im Laufe der Nacht auf dem Teleskop ab.


Die beobachteten Objekte und die Eindrücke am Okular:














Statistik (nur Deep Sky): 2.605 Beobachtungen, 1.501 Objekte.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte


 
Die Beobachtungsnacht vom 7. auf dem 8. März.


Auch in dieser Nacht beobachtete ich an meinem Standort in Mittelfranken mit meinem  12" Newton .

Himmel und Bedingungen:
In dieser Nacht hatte ich ebenfalls einen klaren Himmel ohne Wolken.


Die beobachteten Objekte und die Eindrücke am Okular:














Statistik (nur Deep Sky): 2.616 Beobachtungen, 1.506 Objekte.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte


 
Die Mondsichel am Abendhimmel.


Am Abend vom 15. März konnte ich die Mondsichel durch Wolkenlücken fotografieren.
Die Daten zum Bild:


Mondsichel


 
Mondbeobachtung am 19. März.


Mit meinem 10" Cassegrain.  beobachtete ich an diesem Abend den Mond.

Himmel und Bedingungen:
Bei der Beobachtung zogen immer wieder Wolken vor dem Mond vorbei. Die meiste Zeit hatte ich einen klaren Himmel. Es ging ein sehr kalter Wind.
Der Mond war sehr unruhig im Okular. Zwischen langsamen und schnellen pulsieren und teils auch schnellen Flirren hatte die Luftunruhe alles zu bieten.

Bei der Beobachtung setzte ich eine Vergrößerung von 234x ein. Zwischen einem sehr schlechten Bild im Okular gab es auch immer wieder ruhige Momente.


Mond
Das Bild zeigt im oberen Drittel die Kraterkette "Theophilus", "Cyrillus" und "Catharina". Diese Kraterkette grenzt ans "Mare Nectaris" an.

Die Daten zum Bild:



 
Mondhalo.


Mondhalo


Kompletter Halo um den Mond .
Aufgenommen am 26. März um 2215 Uhr MEZ in Mittelfranken mit einer Panasonic LUMIX FZ150.

- Blende ƒ/4.5.
- Belichtung 4 Sekunden.
- ISO 800.
- Brennweite 4mm.


 
Regenbogen.


Regenbogen


Aufgenommen am 27. März gegen 1745 Uhr MEZ bei Langenzenn.


 
Sonnenuntergang vom 30. März.


Dem Augenmerk auf dem Foto der Sonne gelten den grünen Ablösungen am oberen Sonnenrand. Der Hubschrauber der zufällig durch das Bild flog war eine Zugabe.
Aufgenommen am 30. März in Mittelfranken um 1934 Uhr MESZ.


Sonnenuntergang



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