Amateurastronomie und
Himmelsbeobachtung



Himmlisches und Irdisches.

Logbuch von Natur- und Himmelsbeobachtungen vom 1. Quartal 2020.
Januar bis März 2020.


Am ersten Tag vom neuen Jahr konnte ich bei guten Bedingungen mit der Beobachtung der Sonne beginnen. Sogar zwei kleine Flecken waren auf der Sonne zu sehen.
Am ersten Abend vom Jahr 2020 konnte ich mit meinem Cassegrain den Mond beobachten. Ein weiterer Abend mit der Beobachtung vom Mond ergab sich am 6. Januar.

Am 10. Januar wurde der Mond vom Halbschatten der Erde verfinstert. Diese Finsternis konnte ich durch Wolkenlücken sehen.

Um die auf meinem Fotostativ aufgebauten Teleskope nachführen zu können, kaufte ich mir eine Foto-Montierung, die sich als große Erleichterung in der Beobachtung herausstellte. Auf diese baue ich meine beiden Teleskope für die Beobachtung der Sonne parallel auf.

Merkur hatte im ersten Drittel vom Februar eine gute Abendsichtbarkeit. Zusammen mit der Venus waren beide inneren Planeten deutlich am Abendhimmel zu sehen.

Einen schwachen 22° Ring mit Nebensonnen konnte ich in den letzten Februartagen sehen.
Der 1. März begann mit einem Regenbogen, der im Norden zu sehen war.

Ende März konnte ich nach einer langen Pause an zwei Nächten hintereinander beobachten. Die wolkenlosen Nächte konnte ich nutzen, um einen Komet, ein paar Offene Sternhaufen und einige Galaxien zu beobachten. Ein paar Tage später konnte ich noch eine weitere Nacht zum beobachten nutzen.

 Januar

 
Mond und Planeten am 1. Januar.


Teleskop
Der erste Abend im Jahr 2020 versprach frei von Wolken zu werden. Diese Gelegenheit wollte ich nutzen, um mit meinem 10" Cassegrain den Mond zu beobachten.

Himmel und Bedingungen:
Der Himmel an meinem Platz in Mittelfranken war frei von Wolken und war sehr transparent. Leider war die Luft sehr feucht, was dazu führte das sich die Feuchtigkeit als Eisschicht auf den Teleskopen absetzte.

Ich beobachtete am diesem Abend vor allem den Mond und die Planeten Venus und Neptun. Auch an Uranus versuchte ich mich, dabei verfuhr ich mich aber komplett am Himmel, ohne diesen zu finden. Wahrscheinlich brachte ich beim erstellen meiner Aufsuchkarte einen groben Fehler hinein.

Der helle Punkt im Bild mit dem Teleskop ist der Planet Venus.



Himmel

Der Westhorizont nach Sonnenuntergang.


Mond
Mein erstes Objekt war die Venus, die ich bei einer Vergrößerung von 102x beobachtete.
Venus konnte ich als ¾ Venus sehen. Sie stand aber sehr unruhig im Okular.

Sehr ausgiebig beobachtete ich den Mond. Bei einer Vergrößerung von 218x musste ich noch einen Neutralfilter ND 0.9 in das Okular schrauben, da mich das Bild doch sehr blendete.
Belohnt wurde ich durch unzählige Krater und kleinen Strukturen. Die Doppelspitze vom Schatten vom Krater "Bessel" fällt sehr auf.
Auf der unbeleuchteten Seite vom Terminator sind viele kleine Bergspitzen isoliert beleuchtet.

Neptun beobachtete ich anschließend bei einer Vergrößerung von 218x.
Neptun konnte ich als deutliches bläuliches Scheibchen sehen.
Im 80mm Refraktor konnte ich Neptun ebenfalls sehen.

Nachdem nach ein paar Stunden sich überall die Luftfeuchte als Eis auf den Teleskopen abgesetzt hat, beendete ich diesen Beobachtungsabend.

      Teleskop

Das Bild vom Mond entstand am Cassegrain mit einer Panasonic LUMIX DMC G70. 1/200 Sekunde belichtet bei ISO 2000.




 
Mond und Planeten am 6. Januar.


Teleskop
Nach dem Abend am Neujahrstag konnte ich einen weiteren Abend nutzen um mit meinem 10" Cassegrain den Mond und die Planeten zu beobachten.

Himmel und Bedingungen:
Der Himmel an meinem Standort in Mittelfranken war wieder frei von Wolken. Es setzte sich aber wieder viel Feuchtigkeit auf den Teleskopen ab.


Himmel

Der Westhorizont nach Sonnenuntergang.


Mein erstes Objekt war die Venus. An der Venus interessierte mich, ob ich sie zusammen mit einem nahen schwachen Stern abbilden kann, als Test für die enge Begegnung mit Neptun am 27. Januar 2020.
Der schwache Stern rechts neben der Venus hat eine Helligkeit von 9m0, es sollte mit dem helleren Uranus funktionieren.


Venus

Venus mit schwachen Sternen. 80/400mm Refraktor.


Mond
Als nächstes suchte ich noch Uranus auf, den ich im Okular gut erkennen konnte.

Ausgiebig beobachtete ich wieder den Mond. Bei einer Vergrößerung von 102x schraubte ich einen Neutralfilter ND 1.8 in das Okular um nicht geblendet zu werden.
Bei einer Vergrößerung von 346x und einen ND 0.9 Neutralfilter waren die kleinen Strukturen und Rillen im Krater "Gassendi" gut zu sehen. Die Luft war sehr ruhig, was ein gutes Bild im Okular ergab.

Da ich am nächsten Tag sehr früh wieder in die Firma musste, beendete ich um 19 Uhr diesen Abend.



 
Halbschatten-Mondfinsternis am 10. Januar.


Halbschatten
In den Abendstunden vom 10. Januar tauchte der Mond in den Halbschatten der Erde ein. Um 2010 Uhr MEZ erreichte der Mond seine tiefste Position im Halbschatten, er tauchte zu 92% in den Halbschatten ein.

Noch vor einer halben Stunde vor der tiefsten Position im Halbschatten war der Himmel bei mir noch komplett bewölkt und es regnete. Es sah nicht danach aus, diese Finsternis sehen zu können. Rechtzeitig lockerten die Wolken auf, und ich konnte diese Finsternis durch Wolkenlücken sehen.
Visuell fiel mir die verdunkelte Stelle am Mond auf, auch fotografisch konnte ich sie erfassen. Die Verdunkelung durch den Halbschatten der Erde zieht sich bis zum Krater Tycho.

Mein Bild habe ich um 2009 Uhr MEZ aufgenommen. Meine Kamera war eine Panasonic LUMIX DMC FZ150 mit 1,7x Telekonverter.
Die Belichtungszeit betrug 1/800 Sekunde bei einer Blende von 5,2 bei ISO 400 und einer Brennweite von 104mm.


Halbschatten-Finsternis

Der Mond im Halbschatten der Erde.



 
Der Sonnenuntergang vom 24. Januar.
Venus bei λ Aquarii.


Sonnenuntergang
Die Sonne ging an diesem Abend sehr farbig in einer Horizontnahen Nebelschicht unter.

Das Bild links habe ich um 1645 Uhr MEZ aufgenommen.
Meine Kamera war eine Panasonic LUMIX DMC G70, ausgestattet mit einem ND 1.8 Neutralfilter am Maksutov Cassegrain.
Ich habe 1/125 Sekunde bei ISO 1600 belichtet.

Das untere Bild entstand fast zeitgleich um 1645 Uhr MEZ.
Die Kamera für dieses Bild war eine Panasonic LUMIX DMC FZ 150 mit einem ND 0.6 Neutralfilter. Die Belichtungszeit war 1/400 Sekunde bei ISO 100 und einer Brennweite von 78mm.



Sonnenuntergang

Sonnenuntergang.


Venus bei λ Aquarii
Am diesem Abend stand die Venus 1° 35' von λ Aquarii entfernt.

Das Bild dieser Begegnung habe ich um 1749 Uhr MEZ aufgenommen. Meine Kamera war eine Panasonic LUMIX DMC G70 am 80mm Refraktor.
Ich habe 1/1,3 Sekunde bei ISO 1600 belichtet.
Selbst durch die geringe Belichtungszeit zeigen sich schon kurze Strichspuren in der nicht nachgeführten Aufnahme.



Venus bei λ Aquarii



 
Teleskope auf dem Fotostativ.


Eine Foto-Montierung für die einfache Nachführung.

Fotomontierung
  Mein Teleskop für die Weißlichtbeobachtung der Sonne, den 110mm Maksutov Cassegrain, und das Coronado PST für die H-alpha Beobachtung, baue ich auf ein Fotostativ mit Getriebeneiger auf.
Was mich daran störte, war eine fehlende Nachführung. Bei einer Vergrößerung von 104x in der Weißlichtbeobachtung musste ich am Getriebeneiger zu oft nachstellen, da mir ein Sonnenfleck zu schnell aus dem Gesichtsfeld hinauslief.

Nach etwas Suche bei den diversen Astronomiehändlern stieß ich auf die Foto-Montierung von Bresser, die einen Antrieb in einer Achse bietet.
Diese Montierung habe ich zwischen den Stativ und dem Getriebeneiger eingebaut. Auf dem Getriebeneiger habe ich eine Prismenaufnahme geschraubt, um einfach zwischen dem Teleskop für Weißlicht und dem für die H-alpha Linie wechseln zu können.

Fotomontierung



  Die Foto-Montierung ist eine große Erleichterung in der Beobachtung.
Bereits in der Alt-Azimut Aufstellung führt sie gut nach, so das ich mich bei der Beobachtung auf das wesentliche konzentrieren kann, ohne dauernd am Getriebeneiger nachstellen zu müssen. Entgegen meinen Befürchtungen um die Tragfähigkeit führt die Montierung den Maksutov Cassegrain sauber, ohne zu zittern, nach.


Fotomontierung


Fotomontierung
  Wird die Foto-Montierung auf dem Getriebeneiger aufgebaut, kann sie äquatorial verwendet werden. Dazu muss noch ein Kugelkopf verwendet werden, um eine Kamera auf ein Objekt auszurichten. Teleskope würde ich auf dem Kugelkopf nicht aufbauen.
Ein Polsucher um die Montierung auf dem Himmelspol auszurichten liegt dieser Montierung bei.

  Fotomontierung

Die Montierung läuft mit 6 Volt ⎓.



Die Montierung funktionierte im Auslieferungszustand erst mal nicht. Sie war so schwergängig, das der Nachführmotor selbst bei unbeladener Montierung diese nicht bewegen konnte und stehen blieb.
Erst durch den Austausch von dem sehr zähen Fett im Montierungsgehäuse, ölen der Lagerung der Schnecke und ein geringeres Anziehen der mittleren Haltemutter war die Montierung leicht bewegbar, so das der Nachführmotor diese auch bewegen konnte.
Ein weiteres Problem stellt die Kupplung vom Zahnrad auf der Schneckenwelle dar. Diese muss sehr fest angezogen werden damit diese nicht durchrutscht.


Video vom Mond
  Der Antrieb der Montierung macht sich durch ein deutliches Zittern vom Bild bemerkbar. Erst wenn ich die Taste "2X" gedrückt halte, ist dieses durch den Antriebsmotor verursachte Zittern nicht mehr zu sehen.
Mit einem Klick in das Bild rechts ist dieses Zittern im Video vom Mond gut zu sehen.
Entstanden ist dieses Bild allerdings mit einer Brennweite von 1035mm. Sicherlich ist diese Montierung mit dieser Brennweite völlig überfordert und eignet sich nur für Fotoobjektive von kurzer Brennweite.
Durch ein stärkeres Anziehen der mittleren Haltemutter und einem etwas größeren Abstand zwischen Antriebszahnrad und dem Zahnrad auf der Schneckenwelle konnte ich dieses Zittern eliminieren. Der Nachteil daran ist, das der Motor mit dem Geschwindigkeiten "32X" die Montierung nicht bewegen kann.




So sieht die Foto-Montierung von innen aus:


Fotomontierung      Fotomontierung


Fotomontierung


 Februar

 
Merkur am Abendhimmel.


Der innerste Planet in guter Abend-Sichtbarkeit.

In den ersten Februartagen bis Mitte Februar stand Merkur deutlich sichtbar am Abendhorizont. Am 5. Februar hatte ich Gelegenheit Merkur in der Abenddämmerung aufzuspüren.


Gegendämmerung
Die Gegendämmerung mit dem aufsteigenden Erdschattenbogen.


Venus und Merkur
  Venus und Merkur brachte ich in der Dämmerung zusammen aufs Bild. Venus ist links oben markiert, Merkur rechts unten. Mit einem Klick in das Bild öffnet sich ein größeres Bild.

Aufgenommen um 18 Uhr mit einer Panasonic LUMIX DMC FZ150. 10,5mm Brennweite, Blende 3,2, ISO 400. 1/20 Sekunde belichtet.
Manueller Modus auf Stativ mit azimutaler Nachführung.

Merkur konnte ich deutlich mit den freien Augen in der Dämmerung sehen.

Das große Bild mit Merkur nahm ich um 1811 Uhr wieder mit der Panasonic LUMIC DMC FZ 150 auf.
Brennweite 64mm, Blende 4,1, ISO 800. 1/5 Sekunde im manuellen Modus belichtet.




Merkur
Merkur in der Dämmerung.



 
Mond und Planeten am 7. Februar.


Venus und Merkur
Merkur, Venus und der Mond waren meine Ziele an diesem Abend, die ich zum Teil mit den freien Augen am Himmel aufsuchte, aber auch mit meinem 10" Cassegrain beobachtete.

Himmel und Bedingungen:
Der Himmel war völlig frei von Wolken. Es wehte ein beständiger und sehr kalter Wind. Die Luft war sehr trocken, es setzte sich keine Feuchtigkeit auf den Teleskopen ab.

Merkur und Venus konnte ich sehr deutlich mit den freien Augen am Westhorizont sehen. Merkur war unübersehbar.
Auf meinem Bild ist Merkur der kleine Punkt rechts unten, knapp über dem Horizont.
Venus habe ich mir bei einer Vergrößerung von 76x im Cassegrain angesehen. Die Phase der Venus war deutlich zu sehen.

Nach Merkur und Venus stellte ich mir das Trapez in den Cassegrain ein. Bei einer Vergrößerung von 169x konnte ich die Sterne A bis F deutlich sehen.



Himmel
Der Westhorizont nach Sonnenuntergang.


Mond
Mein nächstes Ziel war der Mond den ich mit Vergrößerungen von 218 und 346x, jeweils mit einem Neutralfilter ND 0.9 beobachtete. Die Luftruhe ließ das Beobachten von kleinen Kratern und Rillen zu.
Bei einer Vergrößerung von 76x mit einem Neutralfilter ND 1.8 kamen die Strahlensysteme der großen Krater gut zur Geltung.



 
Merkur am Abendhimmel.


Sonnenuntergang
Das Ende der Abendsichtbarkeit im Februar.

Mitte Februar endete die Abendsichtbarkeit von Merkur.

Am 15. Februar versuchte ich, Merkur am Abendhimmel zu beobachten
Während ich Merkur am 5. Februar mit einer Helligkeit von -0m9 noch deutlich am Abendhimmel sehen konnte, war er heute mit einer Helligkeit von +0m5 deutlich schwieriger zu sehen. Wolken am Horizont, in denen auch die Sonne rot gefärbt unterging, erschwerten eine Sichtbarkeit.

Erst gegen 18 Uhr konnte ich Merkur mit den freien Augen sehen, zuvor gelang es mir nur, Merkur mit einem Fernglas aufzuspüren.



Venus und Merkur
  Venus und Merkur brachte ich in der Dämmerung zusammen aufs Bild, wobei Merkur sehr schwierig im Bild zu sehen ist. Venus ist links oben markiert, Merkur rechts unten. Mit einem Klick in das Bild öffnet sich ein größeres Bild.

Aufgenommen um 1830 Uhr mit einer Panasonic LUMIX DMC FZ150. 13,5mm Brennweite, Blende 3,3, ISO 1000. 1/2 Sekunde belichtet.
Manueller Modus auf Stativ mit azimutaler Nachführung.

Merkur konnte nur sehr schwierig mit den freien Augen in der Dämmerung sehen.

Das große Bild mit Merkur nahm ich um 1835 Uhr wieder mit der Panasonic LUMIC DMC FZ 150 auf.
Brennweite 108mm, Blende 5,2, ISO 1000. 1 Sekunde im manuellen Modus belichtet.



Merkur
Merkur in der Dämmerung.



 
22° Ring mit Nebensonnen.


Am Nachmittag vom 28. Februar bildete sich ein schwacher 22° Ring mit hellen Nebensonnen.
Aufgenommen habe ich das Bild in Burggrafenhof um ca. 1620 Uhr MEZ. Die Kamera war eine Panasonic LUMIX DMC FZ150.


Sonnenhalo



 
Der Mond bei den Sternen ξ1 Cet und 64 Cet.


Der Stern ξ1 Cet ist rechts vom Mond, der Stern 64 Cet rechts unterhalb vom Mond.
Aufgenommen am 28. Februar um 1941 Uhr MEZ bei dunstigen Himmel mit einem 80/400mm Refraktor und einer Panasonic LUMIX DMC G70.
1/10 Sekunde bei ISO 2000.


Mond


 März

 
Ein Regenbogen im Norden.


Am Mittag vom 1. März zeigte sich am Nordhorizont ein Regenbogen. Der Regenbogen war deutlicher als auf dem Foto zu sehen und war nach wenigen Minuten wieder verschwunden.
Aufgenommen habe ich das Bild in Burggrafenhof um ca. 1225 Uhr MEZ. Die Kamera war eine Panasonic LUMIX DMC G70.


Regenbogen



 
Der Sonnenuntergang vom 15. März.


Sonnenuntergang
Die Sonne ging hinterm Freileitungsmast unter.

Wolken am Horizont versprachen einen farbigen Sonnenuntergang.
An meinem Standort in der Nähe von Dürrnfarrnbach versuchte ich diesen Sonnenuntergang einzufangen. Anstatt intensiver roter Farben kam es aber nur zu orange-Tönen.

Das Bild rechts nahm ich um 1810 Uhr MEZ mit einer Panasonic LUMIC FMC FZ150 auf, die ich mit einem ND 0.6 Neutralfilter ausgestattet habe.



Sonnenuntergang
  Die Sonne ging wenig später hinter einem Freileitungsmast vorbei.
Trotz kurzer Belichtung von 1/16000 Sekunde verschmiert die Luftunruhe am Horizont bereits die Strukturen vom Freileitungsmast. Durch die lange Brennweite der Optik wird dieser Effekt noch verstärkt.

Aufgenommen habe ich das Bild um 1812 Uhr MEZ mit einer Panasonic LUMIX G70 mit Neutralfilter ND 1.8. Die Optik war mein Maksutov Cassegrain.

Das untere Bild nahm ich wieder mit der FZ150 auf.



Sonnenuntergang


Montierung
Meine Kameras und das Objektiv habe ich Seite an Seite auf der Fotomontierung aufgebaut. Ausgelöst habe ich mit einem Draht- und einem Funkauslöser.

Venus konnte ich in der Dämmerung ebenfalls sehen.
Das große Bild habe ich freihand mit der FZ150 aufgenommen. Venus ist der kleine helle Punkt in der Mitte vom oberen Bildrand.




Venus




 
Sonnenstrahl.


Aufgenommen am 18. März um 1757 Uhr MEZ bei Meiersberg in Mittelfranken.


Sonnenstrahl




 
Spiegelung.


Aufgenommen am 19. März um 1805 Uhr MEZ bei Burggrafenhof in Mittelfranken.


Spiegelung



 
Die Beobachtungsnacht vom 22. März.


Erst ein blauer, dann ein dunkler Himmel wie es ihn bei mir in Mittelfranken schon lange nicht mehr gab.

Seeingvorhersage
  Die Seeingvorhersage von Meteoblue versprach bestes Wetter für die kommenden Nächte. Während es am Samstag noch regnete und es bis in die Nacht hinein noch bewölkt war, startete der Sonntag mit richtig blauen Himmel.

Am Himmel waren keine Kondensstreifen von Flugzeugen zu sehen, und es waren auch kaum Flugzeuge unterwegs. Die ausbleibenden Flüge im Zuge der COVID-19-Pandemie machten sich am Himmel bemerkbar.

Eigentlich konnte ich nur eine Nacht nutzen, denn ab Montag hätte ich Nachtschicht gehabt. Da sich in der Firma aber in dankenswerter Weise ein Antrieb einer Maschine selbst zerstörte und das Ersatzteil etwas auf sich warten ließ, konnte ich noch eine zweite Nacht nutzen, die ich weiter unten beschreibe.

Meinem Beobachtungsort wählte ich dieses mal in der Nähe meines Wohnortes. An lange Fahrten konnte wegen der COVID-19-Krise nicht gedacht werden. Da ich auf dem Land wohne, konnte ich einen einsamen und dunklen Platz in wenigen Minuten erreichen.



Blauer Himmel

Blauer Himmel kündigt eine klare Nacht an.


Himmel und Bedingungen:
An meinem Standort in Mittelfranken hatte ich einen klaren Himmel mit guter Durchsicht. Die großen Lichtglocken der Städte Nürnberg, Fürth und Erlangen fielen nicht weiter auf.
In dieser Nacht ging ein sehr kalter Wind.

In dieser Nacht beobachtete ich mit meinem  12" Newton  neben dem Komet C/2019 Y4 (ATLAS) einen Offenen Sternhaufen und einige Galaxien.



















Statistik (nur Deep Sky): 2.440 Beobachtungen, 1.431 Objekte.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte



 
Die Beobachtungsnacht vom 23. März.


Eine zweite dunkle Nacht in Mittelfranken.

Nach der ersten Nacht die ich weiter oben beschrieb, konnte ich eine zweite Nacht an meinem Platz in Mittelfranken nutzen.
Schon im Laufe des Tages war der Himmel wieder sehr blau, was auf eine dunkle Nacht hinwies.


Blauer Himmel

Am Tag war der Himmel wieder sehr blau.


Venus in der Abenddämmerung
  Himmel und Bedingungen:

In dieser Nacht hatte ich einen klaren Himmel, der aber deutlich aufgehellt war. Die Durchsicht war noch gut. Teilweise ging ein kalter Wind.

In dieser Nacht beobachtete ich mit meinem  12" Newton  Offene Sternhaufen und Galaxien.



Nachthimmel

Klarer Himmel in der Dämmerung.


Die beobachteten Objekte und die Eindrücke am Okular:
























Statistik (nur Deep Sky): 2.456 Beobachtungen, 1.435 Objekte.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte



 
Die Beobachtungsnacht vom 28. März.


Die dritte Nacht in Mittelfranken.

Nach den Nächten vom 23. März und 22. März konnte ich noch eine weitere Nacht für die Beobachtung von Galaxien nutzen.


Dämmerung


Teleskop
  In beobachtete in dieser Nacht mit meinem  12" Newton  ausschließlich Galaxien.

Himmel und Bedingungen:

Anfangs war der Nachthimmel sehr aufgehellt und hatte eine mittelmäßige Transparenz. Die Lichtglocke von Nürnberg/Fürth war deutlich zu sehen und ging hoch in den Himmel hinein.

    Nachthimmel

Im Laufe der Nacht wurde der Himmel dunkler und die Transparenz verbesserte sich.
Die Lichtglocke von Nürnberg/Fürth ging in ihrer Helligkeit und Ausdehnung zurück.


Die beobachteten Objekte und die Eindrücke am Okular:





















Statistik (nur Deep Sky): 2.474 Beobachtungen, 1.444 Objekte.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte


Nachthimmel



 
Sonnenuntergang.


Aufgenommen am 30. März um 1924 Uhr MESZ bei Burggrafenhof in Mittelfranken.

• Kamera: Panasonic LUMIX DMC FZ150.
• 1/1600 Sekunde belichtet.
• ƒ 5.
• ISO: 160.
• Brennweite: 21,2mm (118mm/35mm Film).
• Filter: ND 0.6.


Sonnenuntergang


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