Amateurastronomie und
Himmelsbeobachtung



Himmlisches und Irdisches.

Logbuch von Natur- und Himmelsbeobachtungen vom 4. Quartal 2019.
Oktober bis Dezember 2019.




 Oktober


Sonnenbeobachtung am 13. Oktober bei Dürrnfarrnbach, von 1420 bis 1500 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Blassblauer Himmel. Leicht bewölkt, leichter Wind.
Ruhiges Sonnenbild. Leicht unruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Maksutov Cassegrain, ∅ 110mm, ƒ 9,4 und einem Folienfilter ND 5.0, ∅ 100mm, Vergrößerung 104x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Auf der Sonne sind keine Flecken.

Die Granulation kann ich sehen.
H- alpha:

Sehr ruhige Chromosphäre.
Am Sonnenrand stehen zwei helle Protuberanzen.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Sonnenbeobachtung 828.
H- alpha Beobachtung 335.



 
Venus am Abendhimmel.


Angeregt durch einem Thread im Astronomieforum "Astrotreff" wollte ich versuchen, die Venus in der Abenddämmerung aufzusuchen.
Die Bedingungen am Horizont waren nicht einmal so ungünstig. Es war nur wenig Dunst am Horizont.

Die Sonne ging an meinem Standort in Nordbayern um 1831 Uhr MESZ unter, Venus um 1905 Uhr MESZ. Venus war an diesem Abend zu 96% beleuchtet bei einem Durchmesser von 10,2".

Ausgerüstet mit einem 10-30x60 Ferglas machte ich mich auf die Suche. Ich scannte den Himmel mit dem Fernglas in horizontalen Streifen ab.
Um circa 1845 Uhr MESZ konnte ich Venus am aufgehellten Horizont finden. Sie war durch den Dunst am Horizont sehr schwach zu sehen und wegen ihrer kleinen Größe nur ein kleiner Punkt am Himmel.
Nach nicht einmal zehn Minuten versank Venus komplett im Dunst. ich konnte sich nicht wieder finden und sehen.


Mit meinem Maksutov Cassegrain konnte ich noch ein "Beweisfoto" der Venus in der Dämmerung aufnehmen:

Venus


Dämmerungsstrahlen
  Kurz vor 19 Uhr konnte ich noch Dämmerungsstrahlen sehen.




    Dämmerungsstrahlen



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