Amateurastronomie und
Himmelsbeobachtung



Himmlisches und Irdisches.

Logbuch von Natur- und Himmelsbeobachtungen vom 3. Quartal 2017.
Juli bis September 2017.


Im Juli stand wieder die Beobachtung der Sonne im Vordergrund. Auch ein neues Okular für meinem Newton und dem Schiefspiegler habe ich mir zugelegt.
Das große Ereignis im Juli war die Starparty der Nürnberger Astronomischen Arbeitsgemeinschaft am Segelflugplatz Lauf-Lillinghof.

Anfangs August fand eine Partielle Mondfinsternis statt, die ich bei guten Wetter besser als erhofft beobachten konnte.

Mitte August konnte ich zwei Objekte in das Teleskop einstellen, bevor sich der Himmel wieder vollständig mit Wolken überzog.

Ende August konnte ich zwischen Wolken die schmale Mondsichel sehen und im Bild festhalten.

Nach langer Durststrecke konnte ich in der Nacht vom 11. September mit meinem 12" Newton unter dem Sternenhimmel beobachten. Nur 10 Tage später konnte ich eine weitere Nacht zur Beobachtung schwacher Nebel und Sternhaufen nutzen.


 Juli


Sonnenbeobachtung am 5. Juli bei Dürrnfarrnbach, von 1315 bis 1345 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkiger Himmel.
Unruhiger Sonnenrand. Scharfes Sonnenbild.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Eine Gruppe mit einem Fleck.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  H3 / 1
Aktive Region 12665.
Großer unipolarer (?) Fleck am Sonnenrand.
Der Fleck hat eine Penumbra.
An der Umbra, an der zum Sonnenrand zugewandten Seite ist eine kleine, aber sehr helle Stelle. Diese Stelle sieht nicht aus wie eine Fackel. Eine Lichtbrücke kommt meiner Erfahrung nach so nahe am Sonnenrand nicht in Frage.
Eventuell handelt es sich bei dieser hellen Stelle um einem Flare im Weißlicht.

Die Granulation ist sichtbar.
H- alpha:

Eine kleine, kompakte, aber sehr helle Protuberanz steht direkt am Fleck der Aktiven Region 12665.
Rings um die Sonne sind noch weitere schwache, teils größere Protuberanzen.

Auf der Chromosphäre konnte ich fünf Filamente sehen. Sonst ist die Chromosphäre sehr ruhig.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Die beobachtete Aufhellung im Weißlicht in der Aktiven Region 12665 waren wohl Ellermanbomben.
Eine Diskussion dazu entwickelte sich auf dem Astronomieforum  Astrotreff  .

WL-Flare im Fleck am Sonnenrand? - Astrotreff.de

Sonnenbeobachtung 762.
H- alpha Beobachtung 268.




Sonnenbeobachtung am 6. Juli bei Dürrnfarrnbach, von 1230 bis 1300 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Nahezu wolkenfreier und sehr blauer Himmel.
Ruhiger Sonnenrand. Sehr scharfes Sonnenbild.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Eine Gruppe mit 12 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  D3 / 12
Aktive Region 12665.
Bipolare Gruppe.
Ein großer Fleck mit umschließender Penumbra. In der Penumbra sind kleine abgelöste Stücke der Umbra.
Der zweite, kleinere Hauptfleck hat eine Penumbra, die die Umbra aber nur zum Teil umschließt.
In der Gruppe sind noch viele kleine Flecken.

Die Granulation ist gut sichtbar.
H- alpha:

In der Aktiven Region 12665 steht eine helle Chromosphärische Fackel. Die restliche Chromosphäre ist bis auf wenige Filamente sehr ruhig.

Am Sonnenrand kann ich nur wenige Protuberanzen sehen.

Die Spikulen kann ich deutlich sehen.

Sonnenbeobachtung 763.
H- alpha Beobachtung 269.




 
Der Mond bei Saturn.


Der Mond bei Saturn
  In der Nacht vom 6. Juli kam es zu einer Annäherung vom Mond und dem Saturn.

Den kleinsten Abstand konnte ich nicht aufnehmen, denn der Himmel überzog sich komplett mit Wolken und ein Gewitter zog auf.

Aufgenommen gegen 23 Uhr MESZ in Langenzenn/Mittelfranken.

Kamera:
Panasonic LUMIX DMC FZ-150.




Sonnenbeobachtung am 8. Juli bei Dürrnfarrnbach, von 1130 bis 1200 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Schnell aufziehende, dichte Wolken. Mittlerer Wind.
Das Sonnenbild ist ruhig und sehr scharf.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Eine Gruppe mit 26 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  F1 / 26
Aktive Region 12665.
Sehr große und komplexe bipolare Gruppe.
Ein großer, mehrfach zerteilter Hauptfleck mit großer Penumbra. Ein weiterer großer Fleck mit Penumbra und viele kleine Flecken, teils mit Penumbra.

Die Granulation ist gut sichtbar.
H- alpha:

Am Ostrand der Sonne stehen zwei große, sehr strukturierte Protuberanzen. Die eine Protuberanz sieht durch ihre Struktur wie ein Gebüsch aus.
Rings um die Sonne sind noch weitere keine Protuberanzen.

Die Aktive Region 12665 wird von einer hellen und großen Chromosphärischen Fackel dominiert. Die restliche Chromosphäre ist ruhig.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Sonnenbeobachtung 764.
H- alpha Beobachtung 270.




Sonnenbeobachtung am 19. Juli bei Dürrnfarrnbach, von 1300 bis 1330 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Blauer Himmel. Aufziehende Wolken.
Ruhiges und sehr scharfes Sonnenbild.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Keine Flecken.
Helle Fackeln sind am Ost- und Westrand der Sonne.

Die Granulation ist sehr gut sichtbar.
H- alpha:

Sehr ruhige Chromosphäre.

Ein Areal mit Filamenten und Chromosphärischen Fackeln ist am Ostrand der Sonne. An dieser Stelle ist am Sonnenrand eine große aber sehr schwache Protuberanz.
Rund um die Sonne sind nur kleine Protuberanzen.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Sonnenbeobachtung 765.
H- alpha Beobachtung 271.




 
30mm Weitwinkelokular von Explore Scientific.


Ein neues Weitwinkelokular für dem Newton und dem Schiefspiegler.

Okular
  Ein neues Weitwinkelokular legte ich mir zu. Dieses Okular soll mein in die Jahre gekommenes Meade 32mm Super Wide Angle Okular mit einem Eigengesichtsfeld von 67° ersetzen.

Das Explore Scientific Okular hat eine Brennweite von 30mm bei einem Eigengesichtsfeld von 82°.
Das Okular wiegt circa 984 Gramm und hat eine umklappbare Gummiaugenmuschel.
Der Durchmesser der Steckhülse ist zwei Zoll.

Laut Hersteller/Händler sind in diesem Okular sechs Linsen in vier Gruppen verbaut. Es ist außerdem mit Argon gefüllt und hat eine EMC-Mehrschichtvergütung.

Geplant ist das Okular an meinem 300mm ƒ 4 Newton und am meinem ∅ 150mm, ƒ 20 Schiefspiegler. 
Folgende Vergrößerungen werden damit erreicht:

Newton Vx: 40x
7,5mm AP
FOV 2,0°
Schiefspiegler Vx: 100x
1,5mm AP
FOV 0,8°

Siehe auch Okulare und Zubehör. 





Sonnenbeobachtung am 29. Juli bei Dürrnfarrnbach, von 1515 bis 1545 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkiger Himmel mit vor der Sonne durchziehenden Wolken.
Nicht sehr scharfes Sonnenbild. Sehr unruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Eine Gruppe mit 4 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  B1 / 4
Aktive Region 12669.
Kleine Bipolare Gruppe. Vier kleine Flecken ohne Penumbra sind auf der westlichen Hemisphäre der Sonnenscheibe.
Am westlichen Sonnenrand sind helle Fackeln.

Die Granulation ist angedeutet.
H- alpha:

Auf der Chromosphäre ist ein Areal mit großen und dunklen Filamenten. Eine schwache Chromosphärische Fackel steht in diesen Areal.

Am Sonnenrand kann ich nur wenige Protuberanzen erkennen.

Die Spikulen sind zum Teil deutlich sichtbar.

Sonnenbeobachtung 766.
H- alpha Beobachtung 272.




 
Logo
  Die Starparty der Nürnberger Astronomischen Arbeitsgemeinschaft am Segelflugplatz Lauf-Lillinghof.


Sterne und Teleskope für interessierte Menschen.



Starparty
  Zum zehnten Mal fand die Starparty am Segelflugplatz Lauf-Lillinghof statt.

Um es vorwegzunehmen: Dieser Abend wurde wieder zu einem großen Erfolg für das interessierte Publikum, den Leuten mit ihren Teleskopen und auch dem Veranstalter, der Nürnberger Astronomischen Arbeitsgemeinschaft.


Starparty


Starparty
  Mein erster persönlicher Eindruck der diesjährigen Starparty am 29. Juli war: es ging entspannter zu, der Antrag an zumindest meinem Teleskop war nicht so groß wie an der Starparty vom 22. August 2015.

Neben dem weit gespannten Feld der Teleskope, die wieder auf der Rollbahn vom Flughafen aufgestellt wurden, wurde auch für das leibliche Wohl der Gäste bestens gesorgt.

Im Hangar wurde Kaffee und Kuchen angeboten, ein Foodtruck versorgte die Gäste mit Getränken und Essen, wobei sich vor dem Truck eine lange Schlange hungriger Leute bildete.

Im Laufe des Abends konnte auch an so manch interessanten Vortrag teilgenommen werden.



Starparty
  Nicht nur Sterne am Nachthimmel gibt es auf der Starparty zu sehen, sondern auch den uns am nächsten stehenden Stern, unsrer Sonne kann beobachtet werden.


Starparty


Bevor es dunkel wurde, wurden die vor dem Hangar aufgestellten Teleskope für die Beobachtung der Sonne im Weißlicht und der H-alpha Linie unter fachkundiger Anleitung von Groß und Klein ausgiebig genutzt.

Im Weißlicht war wenig auf der Sonne zu sehen. Nur wenige kleine Fleckchen waren zu beim genauen hinsehen zu erspähen.
In der H-alpha Linie war die Sonne doch viel interessanter, Protuberanzen standen am Sonnenrand und ein Feld mit Filamenten auf der Chromosphäre.


Die Natur hatte farbiges anzubieten.

Nebensonne
  In den Wolken standen immer wieder linke oder rechte Nebensonnen von wechselnder Intensität.

Das schönste Ereignis am Himmel war aber diese Irisierende Wolke, die von einer Flugzeug-Abgasfahne geteilt wurde.



Irisierende Wolke


Am Rollfeld wurden schon die ersten Teleskope aufgebaut.


Starparty


Starparty
  Die Vielfalt an unterschiedlichen Teleskopen war groß, die einzelnen Typen und Bauweisen waren breit gestreut.


Starparty


Bereits beim Aufbau der Teleskope konnten sich die Besucher über die jeweiligen Teleskope informieren, diese richtig an- und später auch durchsehen.
Auch ich konnte viele Fragen zu meinem Teleskop beantworten. Es kam im diesem Jahr aber nicht mehr so sehr die Frage auf, wie weit mit einem Teleskop gesehen werden kann, sondern es wurde oft danach gefragt, wie teuer das Teleskop wäre.


Wie ich eingangs schon geschrieben habe, fand ich ich den Abend und die Nacht am Teleskop dieses Jahr entspannend. Der Ansturm an meinem Teleskop war nicht so groß wie an der vergangenen Starparty, die Besucher konnten sich mehr Zeit am Okular lassen und so auch entspannter beobachten.

Nach dem Aufbau von meinem Newton stellte ich als erstes Objekt den Mond ein. Dieser Stand noch hinter einer dünnen Wolkenschicht.
Den Besuchern sagte ich noch, das nicht so viel zu sehen wäre, da es noch hell ist und der Mond hinter Wolken stand.
Was mich verwundert hat, und ich mir nicht so sehr einen Reim darauf machen konnte:
Fast jeder, der durch mein Teleskop sah, hatte mich darüber informiert, das sie bisher an meinem Teleskop das beste und schärfste Bild vom Mond hatten, und sie an anderen Teleskopen entweder keine Krater sehen konnten und auch an manchen Teleskop das Bild nicht richtig scharf war.
Ich erklärte dann schließlich den Besuchern wie sie mit der Handsteuerung umgehen mussten und ließ sie selbst den Terminator abfahren. Davon wurde rege Gebrauch gemacht, und so manches Lächeln in den Gesichtern konnte ich so am Okular hervorholen.

Weitere Objekte im Sonnensystem waren Saturn, bei denen viele Besucher auch die Monde Titan und Rhea und auch Dione und Tethys sehen konnten.
Jupiter, den ich als nächstes einstellte, stand aber schon zu tief als das er sinnvoll beobachtet werden konnte. Die größten Wolkenbänder konnten aber dennoch von vielen Besuchern erkennt werden.

So gegen 22 Uhr stellte ich den Ringnebel Messier 57 in der Leier ein. Mit dem [O III] Filter war der Nebel gut im Okular zu sehen.
Ein weiteres Objekt war ein Teilstück vom Zirrusnebel.

Der Besucherstrom ging jetzt schon zurück, so das ich gegen 23 Uhr abbaute.


Für mich als Fazit bleibt:
Es war wieder eine tolle Veranstaltung mit interessierten Leuten, vielen netten Gesprächen und vor allem: Ich traf wieder ein paar alte Bekannte, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe.


Vielen Dank an das Team, das mein Auto wegen streikender Batterie angeschoben hat. Ich bin gut nach Hause gekommen.




Sonnenbeobachtung am 31. Juli bei Dürrnfarrnbach, von 1430 bis 1450 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Sehr wolkiger Himmel. Beobachtung durch große Wolkenlücken in denen der Himmelshintergrund blassblau ist.
Zum Teil ruhiges und scharfes Sonnenbild. Ruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Keine Flecken.

Die Granulation ist angedeutet.
H- alpha:

Sehr ruhige Chromosphäre.

Viele kleine Protuberanzen sind rund um die Sonne zu sehen.

Die Spikulen sind gut sichtbar.

Sonnenbeobachtung 767.
H- alpha Beobachtung 273.




 August


Sonnenbeobachtung am 1. August bei Dürrnfarrnbach, von 1145 bis 1215 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Der Himmel ist fast frei von Wolken. Blauer Hintergrund.
Ruhiges und scharfes Sonnenbild. Leicht unruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Eine Gruppe mit 4 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  C1 / 4
Aktive Region 12670.
Bipolare Gruppe.
Ein großer Fleck mit Penumbra. Kleinere Flecken ohne Penumbra. Der Hauptfleck steht direkt am Sonnenrand.
Die Gruppe steht in einer Fackel.

Die Granulation kann ich gut sehen.
H- alpha:

Ruhige Chromosphäre.

Rings um die Sonne sind viele kleine Protuberanzen.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Sonnenbeobachtung 768.
H- alpha Beobachtung 274.




Sonnenbeobachtung am 7. August bei Dürrnfarrnbach, von 1610 bis 1630 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Leicht bewölkter Himmel. Blassblauer Hintergrund.
Ruhiges und scharfes Sonnenbild. Leicht unruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Eine Gruppe mit 4 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  H1 / 1
Aktive Region 12670.
Großer unipolarer Fleck mit vollständig umschließender Penumbra. Um den Fleck sind viele Poren.

Eine große Fackel ist am Ostrand.
Die Granulation kann ich gut sehen.
H- alpha:

Großräumig um die Aktive Region 12670 sind große Filamente. In diesem Areal sind auch schwache Chromosphärische Fackeln. Die restliche Chromosphäre ist ruhig.

Am Westrand der Sonne stehen zwei größere Protuberanzen. Rings um die Sonne sind weitere Protuberanzen.

Die Spikulen sind deutlich sehen.

Sonnenbeobachtung 769.
H- alpha Beobachtung 275.




 
Mondfinsternis
  Die Partielle Mondfinsternis vom 7. August.


    Eine grenzwertige Finsternis die überraschend gut zu sehen war.

In Zeitschriften und in den diversen sozialen Netzwerken und Astronomieforen wurde diese Mondfinsternis als sehr grenzwertig beschrieben, mit nur geringen Aussichten auf eine erfolgreiche Beobachtung.

Bereits zu Mondaufgang, an meinem Standort bei Langenzenn um ca. 2038 Uhr MESZ sollte die Maximale Phase der Partiellen Mondfinsternis schon vorbei sein, und von der Finsternis nicht mehr viel zu sehen sein.

Um ca. 2046 Uhr MESZ entdeckte ich den Mond. Die verfinsterte Stelle konnte ich sehr deutlich sehen.

Mondfinsternis

Der partiell verfinsterte Mond wenige Minuten nach seinem Aufgang.



Mondfinsternis
  Die Partielle Mondfinsternis beobachtete ich in der Nähe von Seckendorf in Mittelfranken.

Ich habe mir einen Standort ausgewählt, bei dem ich eine freie Sicht zum Horizont im Osten hatte.

Das Bild rechts entstand um 2055 Uhr MESZ.

Vor Mondaufgang, noch in der hellen Dämmerung konnte ich Dämmerungsstrahlen (Anticrepuscularstrahlen) beobachten, die sich bis in die Gegendämmerung zogen.
Visuell waren diese Strahlen noch gut zu sehen, jedoch auf dem Bild sind sie sehr unauffällig.


Dämmerungsstrahlen

Dämmerungsstrahlen.

Mondfinsternis
  Die Mondfinsternis habe ich ohne große Teleskope beobachtet, sondern nur mit einem 10-30x 60mm Zommfernglas der Lidl Eigenmarke "AURIOL".


Das Bild rechts entstand um 2101 Uhr MESZ.

Das Bild links unten um 2107 und das Bild rechts unten um 2111 Uhr MESZ.


Mondfinsternis     Mondfinsternis


Mondfinsternis
  Die Bilder entstanden mit einer Panasonic LUMIX DMC FZ150 mit 1,7x Telekonverter.


Das Bild rechts entstand um 2116 Uhr MESZ.

Das Bild links unten um 2120 und das Bild rechts unten um 2125 Uhr MESZ.


Mondfinsternis     Mondfinsternis

Die letzten sechs Bilder entstanden mit identischen Einstellungen der Kamera:

Mondfinsternis
  Mit dem Wetter hatte ich sehr viel Glück.
Nur vom Westen zogen leichte Wolken auf, die aber kaum voran kamen. Der Himmel im Osten blieb nahezu frei von Wolken.




Sonnenbeobachtung am 13. August bei Dürrnfarrnbach, von 1915 bis 1930 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Blauer Himmel. Wenige Wolken.
Ruhiges Sonnenbild. Sehr unruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Eine Gruppe mit einem Fleck.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  J1 / 1
Aktive Region 12670.
Ein unipolarer Fleck der direkt am Sonnenrand steht. Der Fleck hat eine deutliche Penumbra und steht in einer Fackel.

Die Granulation kann ich gut sehen.
H- alpha:

Die Chromosphäre ist sehr ruhig.

Am Ost- und Westrand der Sonne stehen große Protuberanzen. Die Protuberanzen am Ostrand sind fein strukturiert.

Die Spikulen werden von der Luftunruhe verschmiert.

Sonnenbeobachtung 770.
H- alpha Beobachtung 276.




 
Eine sehr kurze Nacht am 13. August.


Kaum aufgebaut, kamen auch schon wieder die Wolken.

Nachthimmel
  An diesem Abend begannen nach einem verregneten Tag, sich die Wolken allmählich aufzulösen.

Da der Himmel gegen 20 Uhr recht gut aussah, packte ich meinem 12" Newton ins Auto und fuhr zu meinem Beobachtungsplatz nach Kräft.

Die Wolken schafften es aber doch nicht, sich ganz aufzulösen, im Gegenteil, der Himmel überzog sich so langsam wieder mit einer dichten Wolkenschicht.
Auch war die Luftfeuchtigkeit sehr hoch. Wasser kondensierte auf allen Oberflächen aus.

Gegen 23 Uhr machte ein beobachten keinen Sinn mehr, und ich packte wieder zusammen.


Das erste Objekt war Saturn. Saturn beobachtete ich bei einer Vergrößerung von 179x.

Saturn steht ruhig im Okular.
Auf dem Saturnscheibchen kann ich die beiden rötlich- braunen Wolkenbänder gut sehen. Der Schatten vom Ring auf Saturn ist sehr deutlich.
Die Cassinische Teilung kann ich umlaufend sehen. Sie ist heute sehr einfach und auch sehr deutlich zu sehen. Der kleine Schatten den Saturn auf den Ring wirft ist deutlich sichtbar.

Monde von Saturn:

Im Feld vom Okular konnte ich den Mond Tethys unmittelbar südlich von Saturn sehen. Im Norden vom Saturn konnte ich die Monde Enceladus, Dione und Rhea sehen.

Zum Vergleich:
Meine Skizze am Okular (links) und die Grafik aus Cartes du Ciel (rechts).


Saturn     Saturn


Das nächste und einzige Objekt außerhalb von unserem Sonnensystem war der Kugelsternhaufen Messier 13:




Während dieser Beobachtung überzog sich der Himmel mit Wolken, so das ein weiterbeobachten nicht mehr sinnvoll war.

Statistik (nur Deep Sky): 2.296 Beobachtungen, 1.473 Objekte.




Sonnenbeobachtung am 14. August bei Dürrnfarrnbach, von 1250 bis 1315 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkiger Himmel. Durchziehende Wolken stören bei der Beobachtung
In ruhigen Momenten ein sehr scharfes Sonnenbild.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Eine Gruppe mit sieben Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  C2 / 7
Aktive Region 12671.
Bipolare Gruppe, die direkt am Ostrand der Sonne steht.
Ein Fleck mit Penumbra. Die Gruppe steht in einer Fackel.

Die Granulation kann ich deutlich sehen.
H- alpha:

In der Aktiven Region am Ostrand ist eine sehr helle und auffällige kompakte Protuberanz (Surges?). Die restliche Chromosphäre ist sehr ruhig.

Rings um die Sonne sind noch weitere, zum Teil größere Protuberanzen die aber wegen der mäßigen Bedingungen an Kontrast verlieren.

Die Spikulen sind zu sehen.

Sonnenbeobachtung 771.
H- alpha Beobachtung 277.




Sonnenbeobachtung am 15. August bei Dürrnfarrnbach, von 1215 bis 1250 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkiger Himmel. Durchziehende Wolken behindern die Beobachtung. Es sind immer wieder große Abschnitte ohne Wolken dabei.
Ruhiges und sehr scharfes Sonnenbild. Ruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Eine Gruppe mit 23 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  E3 / 23
Aktive Region 12671.
Große bipolare Gruppe. Zwei Flecken mit Penumbra und noch viele kleine Flecken.
Die Gruppe steht nahe am Sonnenrand in einer verzweigten Fackel.

Die Granulation kann ich sehr deutlich sehen.
H- alpha:

Die Aktive Region 12671 ist durch eine helle und große Chromosphärische Fackel gut zu sehen. Es stehen auch ein paar dunkle Filamente in dieser Region.

Rings um die Sonne sind kleine Protuberanzen.

Die Spikulen sind zu sehen.

Sonnenbeobachtung 772.
H- alpha Beobachtung 278.




Sonnenbeobachtung am 16. August bei Dürrnfarrnbach, von 1310 bis 1345 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Stark bewölkter Himmel mit klaren Abschnitten
Unruhiges und nicht sehr scharfes Sonnenbild.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Eine Gruppe mit 29 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  E3 / 29
Aktive Region 12671.
Große bipolare Gruppe. Die vorausgehenden und die nachfolgenden Flecken haben Penumbren. In dieser Gruppe sind noch viele kleine Flecken.

Die Granulation kann ich noch erkennen.
H- alpha:

Die Aktive Region 12671 fällt sehr auf. In ihr steht eine helle und große Chromosphärische Fackel und einige dunkle Filamente.

Am Sonnenrand sind nur wenige Protuberanzen.

Die Spikulen werden von der Luftunruhe verschmiert.

Sonnenbeobachtung 773.
H- alpha Beobachtung 279.


Aktive Region 12671
  Ein erster Versuch eine Fleckengruppe mit einer digitalen Kamera aufzunehmen.



 
Die schmale Mondsichel vom 23. August.


Die schmale Mondsichel
  Die Mondsichel habe ich circa 48 Stunden nach Neumond aufgenommen.
Der Mond ist zu 5% beleuchtet, die Mondsichel ist 1,53' dick (Datenquelle CalSky).

Aufgenommen habe ich die Mondsichel um 2035 Uhr MESZ unter einem von der Dämmerung aufgehellten und bewölkten Himmel.

Kamera:
Panasonic LUMIX DMC FZ150 mit 1,7x Telekonverter.


Abenddämmerung

Die Abenddämmerung mit der schmalen Mondsichel.




Sonnenbeobachtung am 25. August bei Dürrnfarrnbach, von 1810 bis 1900 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Blassblauer, dunstiger Himmel. Wenige Wolken.
Fahles, leicht unruhiges Sonnenbild. Unruhiger Rand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Zwei Gruppen mit insgesamt 48 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  D3 / 25
Aktive Region 12672.
Große bipolare Gruppe.
Ein vorangehender Hauptfleck mit Penumbra, folgende kleinere Flecken mit Penumbra. In dieser Gruppe sind noch viele kleine Flecken.

•  G3 / 23
Aktive Region 12671.
Große, weit auseinander-gezogene bipolare Gruppe.
Der vorangehende Hauptfleck hat eine geteilte Umbra und eine große Penumbra. in dieser Gruppe sind viele kleine Flecken.
Die Gruppe steht in einer Fackel.

Die Granulation ist gut sichtbar.
H- alpha:

In beiden Aktiven Regionen sind schwache Chromosphärische Fackeln.
Die Aktive Region 12672 ist viel strukturierter als die Aktive Region 12671. Die restliche Chromosphäre ist ruhig.

Am Westrand ist ein größeres Areal von Protuberanzen. Am Ostrand steht eine weitere auffällige Protuberanz.

Die Spikulen sind gut zu sehen.

Sonnenbeobachtung 774.
H- alpha Beobachtung 280.


Aktive Region 12671
  Die Aktive Region 12671 mit einer Digitalkamera aufgenommen.

Diese und weitere Aufnahmen sind nur Spielereien, und haben kaum etwas mit der Sonnenfotografie zu tun.




Sonnenbeobachtung am 26. August bei Dürrnfarrnbach, von 1420 bis 1500 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Dunstig, wolkiger Himmel. Blassblauer Hintergrund.
Sehr ruhiges Sonnenbild. Ruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Zwei Gruppen mit insgesamt 50 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  D3 / 42
Aktive Region 12672.
Große bipolare Gruppe.
Die Umbra vom vorangehenden Fleck ist mehrfach von Lichtbrücken geteilt. Die Penumbra umschließt diesen Fleck komplett. Die nachfolgenden Flecken sind kleine und haben teilweise Penumbren. In dieser Gruppe sind viele kleine Flecken.

•  E1 / 8
Aktive Region 12671.
Große und weit auseinander gezogene bipolare Gruppe. Den vorangehenden Fleck kann ich gerade noch am Sonnenrand erkennen. Der nachfolgende Fleck hat eine große Penumbra. In dieser Gruppe sind wenige kleine Flecken.
Die Gruppe steht in einer großen, hellen und zergliederten Fackel.

Die Granulation kann ich gut sehen.
H- alpha:

Die beiden Aktiven Regionen sind gut zu sehen. In beiden stehen schwache Chromosphärische Fackeln.
In der Aktiven Region 12672 sehe ich auch kurze Filamente. Diese Region sieht wesentlich strukturierter aus als die Aktive Region 12671.

Eine größere und wenige kleine Protuberanzen sind am Sonnenrand.

Die Spikulen kann ich sehr deutlich sehen.

Sonnenbeobachtung 775.
H- alpha Beobachtung 281.




Sonnenbeobachtung am 28. August bei Dürrnfarrnbach, von 950 bis 1030 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Dunstiger und wolkiger Himmel
Ruhiges Sonnenbild. Leicht unruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Zwei Gruppen mit insgesamt 15 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  ? / 1
Aktive Region 12673.
Ein größerer Fleck steht direkt am Sonnenrand. Der Fleck hat eine große Penumbra.

•  G1 / 14
Aktive Region 12672.
Große, auseinandergezogene bipolare Gruppe.
Der vorangehende Fleck hat eine umschließende Penumbra. Kleine nachfolgende Flecken ohne Penumbra. Zwischen den Hauptflecken sind keine kleinen Flecken.

Die Granulation kann ich gut sehen.
H- alpha:

Die Aktive Region 12672 ist deutlich zu sehen.
In dieser Aktiven Region ist eine schwache Chromosphärische Fackel und auffällige Filamente.

Eine große Protuberanz steht am Südrand. Weitere große Protuberanzen sind am Ost- und am Westrand. Rings um die Sonne sind noch kleine Protuberanzen.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Sonnenbeobachtung 776.
H- alpha Beobachtung 282.




Sonnenbeobachtung am 29. August bei Dürrnfarrnbach, von 1300 bis 1340 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkiger Himmel mit blassblauen Hintergrund
Ruhiges Sonnenbild. Ruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Drei Gruppen mit insgesamt 20 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  H2 / 3
Aktive Region 12674.
Ein sehr großer Fleck direkt am Ostrand.
Die Umbra sieht zerklüftet aus. Ich kann eine deutliche Penumbra sehen.
Die Flecken stehen in einer Fackel, die in kleine Teilstücke zergliedert ist.

•  J1 / 1
Aktive Region 12673
Unipolarer Fleck.
Große unzerteilte Umbra, voll umschließende Penumbra.
Der Fleck steht in einer Fackel.

•  G1 / 16
Aktive Region 12672.
Lang gezogene bipolare Gruppe.
In der Umbra vom vorangehenden Fleck steht mittig eine Lichtbrücke. Die Umbra umschließt die Lichtbrücke komplett. Es entsteht der Eindruck eines kleinen ausgefranstes Lochs in der Umbra. Die Umbra wird von der Penumbra vollständig umschlossen.
Die nachfolgenden Flecken sind klein und haben keine Penumbra.

Die Granulation kann ich gut sehen.
H- alpha:

Die Aktive Region am Ostrand ist gut zu sehen.
Sie wird von hellen Protuberanzen und hellen Chromosphärischen Fackeln begleitet.

In der Aktiven Region 12672 stehen große Filamente.

Eine sehr große Protuberanz steht am Südrand. Diese Protuberanz hat am Sonnenrand ein Loch. Rings um die Sonne sind noch eine größere und viele kleine Protuberanzen.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Sonnenbeobachtung 777.
H- alpha Beobachtung 283.




Sonnenbeobachtung am 30. August bei Dürrnfarrnbach, von 1140 bis 1230 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Durchziehende dünne Wolken.
Gedämpftes Sonnenbild, das sehr ruhig und sehr scharf ist. Sehr ruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Drei Gruppen mit insgesamt 21 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  E3 / 8
Aktive Region 12674.
Große bipolare Gruppe.
Der große vorangehende Fleck hat eine lang gezogene, von einer Lichtbrücke geteilten Umbra. Ein abgetrenntes Stückchen der Umbra ist in der Penumbra.
Die Penumbra ist groß und umschließt die Umbra vollständig. Abgetrennte Stückchen der Penumbra kann ich in der ungestörten Photosphäre sehen.
Die Umbra vom nachfolgenden Fleck sieht sehr zerklüftet aus. Auch diese Umbra wird von einer Penumbra vollständig umschlossen.
In dieser Gruppe sind wenige, kleine Flecken.
Die Gruppe steht in einer hellen Fackel.

•  J1 / 1
Aktive Region 12673
Unipolarer, kleiner Fleck mit voll umschließender Penumbra.

Die Granulation kann ich gut sehen.
Fortsetzung Weißlicht:

•  G1 / 12
Aktive Region 12672.
Lang gezogene bipolare Gruppe.
Der vorangehende Fleck hat eine umschließende Penumbra. Nachfolgende Flecken ohne Penumbra. Es sind keine Flecken zwischen den vorangehenden und nachfolgenden Flecken.
Der vorangehende Fleck steht in einer Fackel.

H- alpha:

Für die H-alpah Beobachtung waren die Bedingen sehr schlecht.

Die Aktive Region 12674 fällt sehr auf.
In dieser Region sind helle Chromosphärische Fackeln.
In der Aktiven Region 12672 stehen helle Chromosphärische Fackeln.

Fast in der Mitte der Sonnenscheibe ist ein langes Filament.

Am Sonnenrand ist eine große und kleine Protuberanzen

Die Spikulen kann ich Blickweise gut sehen.

Sonnenbeobachtung 778.
H- alpha Beobachtung 284.




 September


Sonnenbeobachtung am 4. September bei Dürrnfarrnbach, von 1415 bis 1545 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkiger Himmel. Durchziehende Wolken stören sehr bei der Beobachtung.
Abschnittsweise ein sehr ruhiges und scharfes Sonnenbild. Auch der Sonnenrand ist immer wieder sehr ruhig.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 125x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Fünf Gruppen mit insgesamt 125 Flecken.

Aktive Region / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  Aktive Region 12677 /   7
•  Aktive Region 12674 / 53
•  Aktive Region 12673 / 50
•  Aktive Region 12676 / 10
•  Aktive Region 12675 /   5

Auf der Sonne kann ich drei kleinere Gruppen sehen.
Die Aktive Region 12677 steht nahe am Ostrand in einer Fackel.
Die Aktiven Regionen 12676 und 12675 sind nahe am Westrand in deutlichen Fackeln.

Die beiden Aktiven Region 12674 und 12673 sind sehr komplex.

Die Aktive Region 12674 ist bipolar. In dieser Aktiven Region sind vier große Flecken mit Penumbra und viele kleine Flecken.

Die Aktive Region 12673 ist kompakt. Die größeren Flecken haben eine Penumbra. Die Flecken sind chaotisch angeordnet. Ich kann viele abgelöste Teilstücke der Penumbren sehen. In dieser Gruppe sind noch viele kleine Flecken.

Die Granulation ist in ruhigen Momenten gut zu sehen.
H- alpha:

In der Aktiven Region 12673 ist ein heller und verzweigter Flare.
In den beiden Aktiven Regionen 12676 und 12675 sind helle Chromosphärische Fackeln. In den Aktiven Regionen 12677 und 12674 sind keine Chromosphärischen Fackeln und auch keine Flares zu sehen. In der Aktiven Region 12673 kann ich einige Filamente und Strukturen in der Chromosphäre erkennen.

Ich kann eine sehr große und eine große Protuberanz sehen. Sonst sind nur kleine Protuberanzen am Sonnenrand.

Die Spikulen kann ich noch erkennen.

Sonnenbeobachtung 779.
H- alpha Beobachtung 285.


Aktive Regionen 12674/73
  Die Aktiven Regionen 12674 (links oben) und 12673 (rechts unten).



 
Mondnacht.


Saturn und Mond in der Nacht vom 7. September.

Der Himmel und die Bedingungen waren nichts besonderes:
Der vom Mond aufgehellte Himmel war dunstig, so das dass Streulicht den Himmel in allen Richtungen aufhellte.

Mein Teleskop für diese Nacht war der 150mm, ƒ 20 Schiefspiegler.

Das erste Objekt für diese Nacht war Saturn, den ich bei einer Vergrößerung von 125x beobachtete.
Saturn stand aber schon zu tief und im Dunst, so das ich ihn nicht mehr sinnvoll beobachten konnte.

Auf Saturn war ein Wolkenband gut zu sehen. Die Cassinische Teilung konnte ich nur ab und an sehen.


Albireo
  Den Doppelstern Albireo stellte ich auch ein.
Die Farben von diesem Doppelstern waren bei 125x gut zu sehen.

Das Bild nahm ich mit einer Panasonic G70 auf. Fünf Sekunden belichtet bei ISO 2.000.


Mond
  Das letzte Objekt war der Mond.
Der Terminator flirrte sehr schnell im Okular. Durch den dunstigen Himmel wirkte der Mond gedämpft.

Auf dem Bild ist das Mare Crisium.



 
Die Nacht vom 11. September.


Planetarische Nebel und Sternhaufen.


Seit der kurzen und sehr nassen Nacht vom 13. August kam ich mit meinem 12" Newton nicht mehr zum beobachten.
Der Tag war bewölkt und es regnete auch zwischendurch. Ich beachtete abends nicht, das sich allmählich die Wolken verzogen und der Himmel zunehmend aufklarte.

Kurzfristig entschloss ich mich, meine Ausrüstung ins Auto zu packen und am meinem Beobachtungsplatz an einer mittelfränkischen Windkraftanlage aufzubauen.


Okulare
  In dieser Nacht konnte ich endlich meine neuen Okulare aus der 82° Serie von Explore Scientific einsetzen.
Die Vergrößerungen, Austrittspupillen und Gesichtsfelder ergeben sich aus der folgenden Tabelle:

Teleskop/Okular 300/1200mm
Newton
150/3000mm
Schiefspiegler
30mm Vx: 40x
7,5mm AP
FOV 2,0°
Vx: 100x
1,5mm AP
FOV 0,8°
24mm Vx: 50x
6,0mm AP
FOV 1,6°
Vx: 125x
1,2mm AP
FOV 0,7°

Diese Okulare sollen meine in die Jahre gekommenen Meade Serie 4000 Okulare ersetzen.

Zunächst hatte ich Zweifel an den Okularen von Explore Scientific. Bei der Beobachtung von Sonne und dem Mond zeigten die Okulare einen deutlichen gelben Saum rings um das Gesichtsfeld.

Bei der Beobachtung am Nachthimmel war davon aber nichts mehr zu sehen.
Beide Okulare zeigten ein helles und kontrastreiches Bild. Das Bild dieser beiden Okulare ist viel heller als das Bild in den Meade Serie 4000 Super Wide Angle Okularen, die ich in 32 und 24,5mm Brennweite hatte.
Mit dem Einblick kam ich sehr gut zurecht. Ich musste die richtige Einblickposition nicht erst suchen, sondern diese war einfach an der richtigen Stelle vorhanden.

Durch diese guten Erfahrungen mit beiden Okularen ist für mich der Weg frei, meine alten Okulare nach und nach durch die 82° Serie von Explore Scientific auszutauschen.



Horizont
  Der Himmel in dieser Nacht war sehr aufgehellt und frei von Wolken.
Nach circa einer Stunde zog ein dünnes Wolkenfeld durch. Hinterher war der Himmel wieder frei von Wolken.

In dieser Nacht war eine gute Transparenz, aber das Seeing war nur mittelmäßig.
In der ganzen Nacht ging ein mittlerer Wind.

Meine Objekte waren in dieser Nacht Planetarische Nebel, Offene Sternhaufen und der Planet Neptun.



Die Beschreibungen der beobachteten Objekte:






Statistik (nur Deep Sky): 2.304 Beobachtungen, 1.475 Objekte.


Neptun
  Das letzte Objekt in dieser Nacht war der Planet Neptun (in Bildmitte).
Neptun hatte ich bei einer Vergrößerung von 400x beobachtet. Er ist sehr hell im Okular.

Ich meine den Mond Triton sehen zu können.



Teleskop
  Nachdem der Mond den Nachthimmel sehr aufhellte und die schwachen Sterne nach und nach verblassten, beendete ich diese Beobachtungsnacht.

Bis auf den Wind, der auf die Dauer auskühlte, war es wieder eine schöne Nacht mit vielen interessanten Objekten.




 
Die Nacht vom 12. September.


Der zunehmend klarer werdende Himmel überzog sich doch wieder mit Wolken.


Horizont
  Gegen 19 Uhr begannen sich die Wolken langsam aufzulösen, so das ich meine Sachen packte um zu meinem Platz am Windkraftwerk zu fahren.

Zunächst sah es auch noch ganz gut aus, so das ich meine Montierung aufstellte. In dieser Zeit zogen aber schon wieder Wolken auf.

Eine dreiviertel Stunde wartete ich ab. In dieser Zeit wurde der Himmel klar und zog wieder zu, um anschließend wieder klar zu werden um dann doch wieder zuzuziehen.
Ich packte meine Sachen wieder ein, während der Himmel wieder klar wurde um danach wieder zuzuziehen...





Sonnenbeobachtung am 21. September bei Dürrnfarrnbach, von 1500 bis 1545 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkiger Himmel mit blauen Hintergrund.
Wechselnd ruhiges Sonnenbild. Unruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Zwei Gruppen mit insgesamt drei Flecken.

Aktive Region / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  Aktive Region 12681 /   1
•  Aktive Region 12680 /   2

Der Fleck in der Aktiven Region ist 12681 groß mit umschließender Penumbra. Es ist ein unipolarer Fleck, der nahe am östlichen Sonnenrand steht. Der Fleck steht in einer großen Fackel.

In der Aktiven Region 12680 steht ein mittelgroßer Fleck mit Penumbra. Einen kleinen Fleck kann ich noch sehen. Die Gruppe steht nahe am westlichen Sonnenrand in einer großen Fackel.

Die Granulation ist noch zu sehen.
H- alpha:

Die Chromosphäre ist sehr ruhig. In der Aktiven Region 12681 sind schwache Chromosphärische Fackeln.

Am Sonnenrand sind nur wenige kleine Protuberanzen.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Sonnenbeobachtung 780.
H- alpha Beobachtung 286.



 
Die Nacht vom 21. September.


Galaxien, Planetarische Nebel und Sternhaufen.


Am Abend begannen sich die Wolken aufzulösen.
An meinem Standort bei Kräft in Mittelfranken hatte ich einen klaren und fast wolkenfreien Himmel.Nur am Süd-Westhorizont stehen dünne Wolken.
Die Transparenz war gut und auch die Luft war ruhig.

Mein Teleskop für diese Nacht war der 12" Newton.


Die beobachteten Objekte und die Eindrücke am Okular:


   Die Galaxien NGC 7184, NGC 7180 und NGC 7185 standen bei der Beobachtung am aufgehellten Südhimmel.





Statistik (nur Deep Sky): 2.315 Beobachtungen, 1.481 Objekte.


Nachthimmel
  Im Osten gehen die Sternbilder des Winters auf.

Bei mir ließ so langsam die Konzentration nach, ich packte gegen 145 Uhr MESZ zusammen.




Sonnenbeobachtung am 26. September bei Dürrnfarrnbach, von 1500 bis 1545 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkiger Himmel mit blassblauen Hintergrund. Durchziehende Wolken stören immer wieder die Beobachtung.
Ruhiges Sonnenbild. Ruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Drei Gruppen mit insgesamt 22 Flecken.

Aktive Region / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  Aktive Region 12683 /   4
Großer bipolarer doppelter Fleck. Ein vorangehender kleinerer Fleck, ein nachfolgender großer Fleck.
Die umschließenden Penumbren berühren sich. Zwischen den beiden Umbren ist eine Lücke in der Penumbra.
Die Gruppe steht in einer ausgedehnten Fackel.

•  Aktive Region 12682 /   2
Unipolarer einzelner Fleck. Der Fleck hat eine zerklüftete Penumbra in V-Form.
Umschließende Penumbra.
Der Fleck steht in einer ausgedehnten Fackel.

•  Aktive Region 12681 /  16
Bipolare, kleine Gruppe.
Ein großer einzelner Fleck mit stark zerklüfteter Umbra und umschließender Penumbra.Mehrere kleine Flecken.

Die Granulation ist sehr gut zu sehen.
H- alpha:

Die drei Aktiven Regionen sind sehr gut zu sehen.
In allen Aktiven Regionen sind Chromosphärische Fackeln und viele Filamente. Die Fibrillen in der Flecken-Suberpenumbra sind besonders in den Aktiven Regionen 12683 und 12682 gut zu sehen.

Am Sonnenrand kann ich wenige kleine Protuberanzen sehen.

Die Spikulen sind deutlich sehen.

Sonnenbeobachtung 781.
H- alpha Beobachtung 287.


Aktive Regionen 12683/82
  Die Aktiven Regionen 12683 (unten) und 12682 (oben).

Aktive Regionen 12681
  Die Aktive Region 12681.



 
Eine Beobachtungsnacht die doch nichts wurde.


Am Abend vom 26. September sah es zunächst noch gut aus.
Meteoblue meldete eine klare Nacht und in der Tat lösten sich die Wolken immer mehr auf.
Die Suche nach einen passenden Beobachtungslplatz gestaltete sich aber schwierig. An meinem Platz in der Nähe von Kräft war noch ein Landwirt dabei, seine Felder zu bearbeiten, an anderen Standorten wurde mit schweren Gerät Mais gehächselt.
So blieb nur mein Standort an einer Windkraftanlage übrig. Aber auch hier war ein Landwirt um 23 Uhr damit beschäftigt, seine Felder zu bearbeiten. Die Lichter seiner Maschinen wurden aber zum Glück von einem Schotterhaufen und von Bäumen verdeckt.


Nachthimmel
  Leider zogen nach kurzer Zeit schon wieder die ersten Wolken auf, was mich erst gar nicht weiter aufbauen ließ.

Der vermeintlich gute Himmel wurde nach und nach vom Streulicht immer heller, was eine sinnvolle Beobachtung schwacher Sternhaufen und Nebel weitgehend in Frage stellte.


Rings um mich war der Himmel vom Streulicht aufgehellt.
Besonders Nürnberg/Fürth/Erlangen im Osten (im Bild links oben und rechts unten) und Wilhermsdorf im Westen (im Bild links unten) hellen den Horizont sehr stark auf.
Der Südhimmel wird von Dietenhofen nur mäßig aufgehellt (im Bild rechts oben).


Nachthimmel




Sonnenbeobachtung am 27. September bei Dürrnfarrnbach, von 1500 bis 1545 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkiger Himmel mit blassblauen Hintergrund. Durchziehende Wolken stören immer wieder die Beobachtung.
Sehr ruhiges Sonnenbild. Leicht unruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Drei Gruppen mit insgesamt 38 Flecken.

Aktive Region / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  Aktive Region 12683 /   4
Großer doppelter Fleck mit einer Penumbra, die beide Flecken umschließt. Zwischen den Umbren ist die Penumbra zu sehen.
Die Flecken stehen an einer Fackel.

•  Aktive Region 12682 /  11
Ein kleines Grüppchen mit fünf sehr kleinen Flecken steht nahe an der Aktiven Region 12682.
In der Aktiven Region 12682 ist ein großer länglicher einzelner Fleck. Die Umbra und die Penumbra von diesem Fleck wird von einer Lichtbrücke geteilt.
Eine kleine Gruppe von acht kleinen Flecken steht am diesem Fleck.

•  Aktive Region 12681 /  22
Ein einzelner großer Fleck mit umschließender Penumbra. Die Umbra ist sehr zerfasert.
Um den Fleck herum sind noch viele sehr kleine Flecken.

Die Granulation ist sehr deutlich und sehr scharf.
H- alpha:

Alle drei Aktiven Regionen, besonders die östlichen sind sehr strukturiert.
In allen drei Aktiven Regionen sind schwache Chromosphärische Fackeln und dunkle Filamente.

Am Sonnenrand kann ich einige Protuberanzen sehen.

Die Spikulen sind deutlich sehen.

Sonnenbeobachtung 782.
H- alpha Beobachtung 288.


Wolkenhimmel



©  , Gerd Kohler, Burggrafenhof.