Amateurastronomie und
Himmelsbeobachtung








Himmlisches und Irdisches.

Logbuch von Natur- und Himmelsbeobachtungen vom 4. Quartal 2017.
Oktober bis Dezember 2017.


Zwei Nächte konnte ich Mitte Oktober zum beobachten schwacher Nebel und Sternhaufen nutzen.
In der zweiten der beiden Nächte wurde ich an meinem Beobachtungsplatz leider durch Erntearbeiten gestört.

Die Nacht vom 14. auf dem 15. Oktober. Die Nacht vom 15. auf den 16. Oktober. Die Nacht vom 18. auf den 19. Oktober. Der Sonnenuntergang vom 1. November.

Nur zwei Tage später konnte ich eine weitere Nacht zum beobachten nutzen. Dieses mal blieb ich ungestört.

Keinerlei Beobachtungen gelangen mir im November und Dezember. Diese Monate hatten nur graue Tage im Angebot.


 Oktober

 
Die Nacht vom 14. auf dem 15. Oktober.


Mit 12" Öffnung ausgiebig beobachtet.

Sonnenuntergang
  Für diesen und die folgenden Tage meldete der Wetterbericht klare Nächte, die eventuell neblig werden könnten.
Der gesamte Samstag war schon frei von Wolken, nach langer Zeit gab es auch mal wieder einen Sonnenuntergang am völlig wolkenfreien Horizont.

Mit meinem  12" Newton  beobachtete ich wieder in der Nähe der kleinen Ortschaft Kräft in Mittelfranken.

Nach Einbruch der Dunkelheit konnte es auch schon losgehen mit dem Beobachten schwacher Nebel und Sternhaufen.


Abenddämmerung

Abenddämmerung.

Kamera:
Panasonic LUMIX DMZ-G70, zwei Bilder.


In dieser Nacht beobachtete ich Sternhaufen und Galaxien. Einen Kometen hatte ich ebenfalls im Okular.




















Statistik (nur Deep Sky): 2.324 Beobachtungen, 1.482 Objekte.


Himmel und Bedingungen:

Teleskop
  An meinem Standort hatte ich einen klaren Himmel ohne Wolken. Die Milchstraße war zu sehen, aber sehr blass und nicht bis zum Horizont.
Der Himmel war grau, es ging ein leichter Wind.

Die Luftruhe war sehr gut. Die Transparenz war nur mittelmäßig, der Hintergrund im Okular blieb grau.
Auf meinem Auto und den Teleskop setzte sich viel Wasser ab.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte


 
Die Nacht vom 15. auf dem 16. Oktober.


Eine Beobachtungsnacht mit massiver Störung.

Dämmerung
  Eine weitere klare Nacht kündigte sich an, die ich wieder zur Beobachtung schwacher Objekte nutzen konnte.

Meinem  12" Newton  baute ich wieder in der Nähe der kleinen Ortschaft Kräft in Mittelfranken auf.

Leider wurde ich im Verlauf dieser Nacht von einem Rübenvollernter gestört, der meinem Beobachtungsplatz mit Licht überflutete...


Mein erstes Objekt an diesem Abend war der Planet Saturn, den ich bei einer Vergrößerung von 179x beobachtete.

Saturn wird durch seine geringe Höhe über dem Horizont von der Luftunruhe sehr in Mitleidenschaft gezogen.
Saturn ist sehr unruhig und flau im Okular.
Die Cassinische Teilung kann ich nur ab und an sehen. Etwas deutlicher sind die Wolkenbänder auf Saturn.

Nach Einbruch der Dunkelheit beobachtete ich zuerst zwei Kohlenstoffsterne bevor ich zu Sternhaufen, Galaxien und Nebeln überging.











Gegen 2145 Uhr tauchten plötzlich grelle Lichter auf.
Ein Zuckerrübenvollernter erntete ein Feld genau im Süden von meinem Beobachtungsplatz ab und leuchtete mein Teleskop hell aus.

Nach einer Weile des Wartens stelle ich zunächst Kohlenstoffsterne ein.
Zum Glück kam der Vollernter im Laufe seiner Erntearbeiten immer weiter südlich in eine Senke, so das sich seine Lichter kaum mehr störend, zumindest am Nordhimmel, bemerkbar machten.
Später in der Nacht, so gegen ½2 Uhr kamen aber seine Lichter doch wieder störend zurück...


Rübenvollernter











Statistik (nur Deep Sky): 2.342 Beobachtungen, 1.489 Objekte.


Himmel und Bedingungen:

Teleskop
  Ich hatte in dieser Nacht einen klaren aber aufgehellten Himmel. Die Milchstraße war gut zu sehen.
Es ging die ganze Nacht über ein beständiger leichter Wind.

Die Luftruhe war recht gut und auch der Himmel war sehr transparent.
Es setzte sich kaum Feuchtigkeit auf dem Teleskop ab.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte


 
Die Nacht vom 18. auf dem 19. Oktober.


Auch in dieser Nacht beobachtete ich mit meinem  12" Newton  in der Nähe der kleinen Ortschaft Kräft in Mittlefranken.

In dieser Nacht blieb ich ungestört und konnte mich auf die Beobachtung von Sternen, Sternhaufen und Nebeln konzentrieren.



















Statistik (nur Deep Sky): 2.356 Beobachtungen, 1.490 Objekte.


Himmel und Bedingungen:

Teleskop
  Zum Anfang der Nacht war der Himmel sehr aufgehellt und grau.

Die Luftruhe war recht gut, die Transparenz und der Kontrast zum Hintergrund nur mäßig.

Im Laufe der Nacht wurde der Himmel sichtbar dunkler.

Es ging ein leichter Wind. Feuchtigkeit setzte sich auf dem Teleskop kaum ab.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte


 November


Grau in grau präsentierte sich der November.

Nur wenige Sonnenstrahlen kamen durch die Hochnebel und Wolkendecke durch, und natürlich auch nur dann, wenn ich keine Gelegenheit zum Beobachten hatte. Die sonnigen Abschnitte waren auch so kurz, so das es sich kaum lohnte, ein Teleskop aufzustellen um zumindest die Sonne zu beobachten.

Die Nächte waren fast allesamt bewölkt, nur an wenigen Nächten zeigten sich hinter dünnen Nebel die Sterne.

Meine letzte Beobachtung am Himmel, bzw. mein letztes "astronomisches" Bild war der Sonnenuntergang vom 1. November.


Sonnenuntergang


 Dezember


Nach dem November ein weiterer grauer Monat.

Wie schon der November war auch der Dezember ein einziger grauer Monat.
Es gab im Dezember nur wenige und kurze Wolkenlöcher und auch am Nachthimmel zeigten sich nur vereinzelt die Sterne.
Der Dezember fiel astronomisch wieder komplett aus.



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