Amateurastronomie und
Himmelsbeobachtung



Himmlisches und Irdisches.

Logbuch von Natur- und Himmelsbeobachtungen vom 1. Quartal 2017.
Januar bis März 2017.


Erst Mitte Januar konnte ich das erste mal im Jahr 2017 mit einem Teleskop beobachten. An diesem Tag habe ich die Sonne mit dem Schiefspiegler und dem PST beobachtet.
Das erste Quartal war geprägt von vielen Beobachtungen der Sonne im Weißlicht und der H- alpha Linie.
Am Nachthimmel konnte ich im Januar nur einmal beobachten. Die übrigen klaren Nächte fielen meinen Arbeitszeiten zum Opfer.

Mitte Februar versuchte ich die sechs Komponenten vom Trapez im Orion mit meinem 12" Newton zu beobachten, was mir Anfangs aber nicht gelang.
Erst eine Fehlersuche und eine erneute Justierung führte zum Erfolg.

Ende Februar konnte ich ein weiteres mal am Nachthimmel beobachten, nachdem es Abends überraschend aufklarte.

Anfangs März sorgten dünne Wolken für einen Halo um die Venus.

In der Nacht vom 10. März gab es eine Begegnung zwischen dem Mond und den Stern Regulus. Nur fünf Tage später gab es eine weitere Begegnung zwischen dem Mond, dem Jupiter und den Stern Spica.
Am 29. März begegnete die schmale Mondsichel den Planeten Merkur.

 Januar

 
Die erste Beobachtung im Jahr 2017.


Am 17. Januar hatte ich zum ersten mal im Jahr 2017 die Gelegenheit die Sonne zu beobachten.

Sonnenbeobachtung  
Die Bedingungen um 920 Uhr MEZ waren aber nicht so gut.

Die Sonne stand hinter dünnen Wolken, das Seeing war zudem sehr schlecht.
Ich konnte insgesamt 8 Flecken sehen, die sich auf zwei Gruppen verteilten.

In der H- alpha Linie gab es auch nicht so viel zu sehen.
Ich konnte nur ein paar kleine Protuberanzen am Sonnenrand erkennen.




Sonnenbeobachtung am 18. Januar bei Dürrnfarrnbach, von 1215 bis 1245 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Blassblauer Himmel und heftiger Wind.
Stark wallender Sonnenrand und schlechtes Seeing.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Drei Gruppen mit insgesamt 12 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  D / 7
•  A / 3
•  J / 2

Es waren nur wenige kontrastarme Fackeln zu sehen.
H- alpha:

Eine auffällige abgelöste Protuberanz, die wie ein spitzes und schmales Dreieck aussieht.
Ein deutliches Filament konnte ich noch auf der Chromosphäre sehen.

Sonnenbeobachtung 718.




 
Mond und Jupiter in der Morgendämmerung


Mond und Jupiter  
Kurz vor Sonnenaufgang konnte ich die Begegnung zwischen dem Mond und dem Jupiter im Bild festhalten.

Aufgenommen am 19. Januar um ca. 757 Uhr MEZ bei Oberreichenbach in Mittelfranken.

Kamera: Panasonic LUMIX DMC FZ150.




Sonnenbeobachtung am 19. Januar bei Dürrnfarrnbach, von 1015 bis 1250 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Leichter Wind und blassblauer Himmel.
Das Sonnenbild hat nur geringen Kontrast. Schlechtes Seeing, flirrender Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Zwei Gruppen mit insgesamt sieben Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  H2 / 6
•  J2 / 1

Fackeln konnte ich keine sehen. Die Granulation war nur angedeutet.
H- alpha:

Mehrere Protuberanzen stehen am Ostrand.
Die Protuberanz vom 18. Januar ragt jetzt sehr schmal und hoch von der Sonne weg. Zwei weitere Protuberanzen kann ich am Sonnenrand sehen.

Nahe am Ostrand ist eine helle und kleine Chromosphärische Fackel.
Die Spikulen sind sehr deutlich zu sehen.

Sonnenbeobachtung 719.




Sonnenbeobachtung am 20. Januar bei Dürrnfarrnbach, von 950 bis 1015 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Blassblauer Himmel und leichter Wind.
Schlechtes Seeing. Flirrender Sonnenrand. Kontrastarmes Sonnenbild. Die Granulation ist nur schwach angedeutet.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Vier Gruppen mit insgesamt 13 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  A3 / 2
•  H2 / 4
•  G3 / 4
•  J2 / 3
H- alpha:

Nur kleine Protuberanzen.

Ein dunkles, dreiarmiges Filament steht über der randnahen Aktiven Region. Unter dem Filament ist eine helle Chromosphärische Fackel.
Ein weiteres, schwächeres Filament mit einer schwächeren Fackel steht über der weiter westlichen Aktiven Region.

Sonnenbeobachtung 720.


Sonnenaufgang

Sonnenaufgang




 
Sonnenbeobachtung am 21. Januar bei Dürrnfarrnbach, von 1245 bis 1315 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Blassblauer Himmel. In der Nähe der Sonne sind lange Abgasfahnen.
Leichter Wind mit ∅ 9,7 km/h.
Teils sehr ruhiges Sonnenbild. Die Granulation ist in ruhigen Momenten deutlich sichtbar.
Der Sonnenrand ist nur wenig unruhig, hat aber zeitweise auch sehr heftige Wallungen.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Vier Gruppen mit insgesamt 41 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  C3 / 16
•  C3 / 18
•  C2 / 4
•  A3 / 3

Zwei große Gruppen mit Penumbras und kleinen Flecken sind in die Sonne hineinrotiert. Die zwei kleinen Gruppen 12625 unbd 12626 sind am gegenüberliegenden Sonnenrand.
Nur kleine, randnahe Fackeln konnte ich sehen.
H- alpha:

Sehr ruhiger Sonnenrand.

Nur wenige, kleine Protuberanzen.
Eine helle Chromosphärische Fackel oder ein schwacher Flare ist an der östlichen Aktiven Region. Eine schwache Fackel etwas weiter westlich.
Wenige kurze und im Kontrast arme Filamente.

Sonnenbeobachtung 721.




 
Eine Nacht unterm Sternenhimmel vom 21. auf dem 22. Januar.


Die erste Beobachtungsnacht im Jahr 2017.

Venus und Mars
  Nach vielen Wochen Pause konnte ich mal wieder eine Nacht unterm Sternenhimmel verbringen.

Meinem 12" Newton stellte ich nahe der mittelfränkischen Ortschaft Kräft auf.

Der Himmel in der Nacht war frei von Wolken, aber doch sehr aufgehellt. Licht am Horizont wurde weit gestreut.
In den vielen Tagen mit Inversionswetterlage war die Luft schon sehr trüb, was sich vor allem am Tag bemerkbar machte (Siehe Bild im Bericht zur Sonnenbeobachtung vom 22. Januar).

In der Nacht war es mit bis zu -11°C sehr kalt. Es ging auch ein beständiger und wechselnder Wind mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 9,8 km/h und einem Maximum von 21 km/h, der die Kälte noch verstärkte.

Trotz aller Kälte hielt ich es für rund acht Stunden in der freien Natur aus und konnte einiges beobachten.


Die beobachteten Objekte und die Eindrücke im Okular:


Zur Einstimmung habe ich mit die Venus angeschaut.
Bei einer Vergrößerung von 67x konnte ich gut die Halbvenus sehen.



Thermometer
  Mit bis zu -11°C war es sehr frostig in der Nacht.
Der ständige Wind kühlte zusätzlich noch aus.

Mit einer Ladung Gel-Taschenwärmer konnte ich mich gut warmhalten.



Statistik (nur Deep Sky): 2.225 Beobachtungen, 1.441 Objekte.


Jupiterbeobachtung
  Zum Abschluss der Nacht habe ich mir noch den Gasplaneten Jupiter angeschaut.




 
Sonnenbeobachtung am 22. Januar bei Dürrnfarrnbach, von 1400 bis 1445 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Durch Inversionswetterlage trübe Luft. Größtenteils ein sehr ruhiges Sonnenbild.
Wind mit ∅ 7,5 km/h.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Drei Gruppen mit insgesamt 71 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  E2 / 21
•  D3 / 47
•  J2 / 3

Zwei große Gruppen und ein kleiner, einzelner Fleck.

in der Aktiven Region 12628 sind zwei große Flecken mit großer Penumbra. Einige kleine Flecken sind zwischen den Hauptflecken.
Die Aktive Region 12627 besteht aus vielen kleinen Flecken.
Die Aktive Region 12626 ist unipolar mit nur einem Fleck.

Ich kann nur wenige, kleine Fackeln sehen. Die Granulation ist deutlich sichtbar.
H- alpha:

Wenige, zum Teil sehr zarte und sehr strukturierte Protuberanzen. Die Spikulen sind deutlich zu sehen.

Helle Chromosphärische Fackeln in den Aktiven Regionen 12628 und 12627. Wenige Filamente.

Sonnenbeobachtung 722.


Inversionswetterlage

Durch Inversionswetterlage deutlich trübe Luft.
Die Windkraftanlagen, die nur wenige Kilometer weit entfernt sind, sind bei sauberer Luft deutlich zu sehen. Selbst die nahen Wälder und Bäume erscheinen in einer grau- blauen Farbe.




 
Sonnenbeobachtung am 23. Januar bei Dürrnfarrnbach, von 1520 bis 1540 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Durch die fortbestehende Inversionswetterlage sehr trübe und neblige Luft. Die Sonne scheint durch einen Dunstschleier.
Im Okular habe ich ein fahlgelbes Sonnenbild das sehr ruhig ist.
Kein Wind. Mein Messgerät zeigt keine Bewegung der Luft an.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Drei Gruppen mit insgesamt 35 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  G3 / 10
•  B2 / 22
•  J1 / 3

Die Aktive Region 12628 hat einen großen Fleck mit Penumbra und einige kleine Flecken.
Aus vielen kleine Flecken besteht die Aktive Region 12627.
Die Aktive Region 12626 ist unipolar und sehr klein.

Einige verzweigte und helle Fackeln sind zu sehen.
Die Granulation ist sehr deutlich sichtbar.
H- alpha:

Wenige Protuberanzen und auch wenige Filamente.
Die beiden Aktiven Regionen 12628 und 12627 sind deutlich zu sehen.

Sonnenbeobachtung 723.


Inversionswetterlage

Mit der anhaltenden Inversionswetterlage wird die Luft immer trüber und die Durchsicht immer schlechter.
Durch nur flauen oder ganz ausbleibenden Wind findet keine Durchmischung der Atmosphäre statt, dadurch erhöht sich der Gehalt an Feinstaub.

Das Bild wurde am gleichen Standort wie am Tag zuvor aufgenommen und zeigt den gleichen Bildausschnitt.


Bussard
  Ab und an gelangen mir bei der Sonnenbeobachtung Bilder von Greifvögeln, wie diesem Bussard.




 Februar

 
Der Mond, der Mars und die Venus am Abendhimmel.


Die Begegnung vom Mond und zwei Planeten.

Am Abendhimmel vom 1. Februar standen der Mond und die beiden Planeten Mars und Venus nahe zusammen am Abendhimmel.
Mit den freien Augen war dieses Trio besser zu sehen, als es die Kamera erfassen konnte.

Aufgenommen um ca. 18 Uhr bei Burggrafenhof in Mittelfranken.
Kamera: Panasonic LUMIX DMC FZ150.


Mond, Mars und Venus




Sonnenbeobachtung am 5. Februar in Burggrafenhof, von 1100 bis 1130 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Aufziehende Wolken und leichter Wind. In der Nähe zur Sonne noch ein von Wolken freier und blassblauer Himmel.
Unruhiger, schnell flirrender Sonnenrand und mittelmäßiges Seeing.
Die Sonne steht bei der Beobachtung nur wenig über den umliegenden Hausdächern.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Nur eine kleine Gruppe am Sonnenrand mit fünf kleinen Flecken die in einer zergliederten Fackel stehen.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken:

•  A2 / 5

Die Granulation ist nur angedeutet.
H- alpha:

Nur wenige und kleine Protuberanzen.
Keine besonderen Strukturen in der Chromosphäre.

Sonnenbeobachtung 724.




Sonnenbeobachtung am 11. Februar in Burggrafenhof, von 1240 bis 1300 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
In sonnennähe leicht blassblauer Himmel. Leichter bis mittlerer Wind.
Unruhiges und unscharfes Sonnenbild.
Beobachtung über den Dächern der umliegenden Häuser.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Eine Gruppe (Aktive Region 12635) mit größeren Flecken die von einer Penumbra umgeben sind.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken:

•  G2 / 10

Die Granulation ist nur angedeutet. Fackeln kann ich keine sehen.
H- alpha:

Vereinzelte Protuberanzen und wenige Filamente.

Sonnenbeobachtung 725.




Sonnenbeobachtung am 13. Februar in Burggrafenhof, von 1500 bis 1515 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Schlechtes Seeing.
Stark flirrender Sonnenrand und ein kontrastarmes Sonnenbild.
Die Sonne steht nur wenig über den Hausdächern.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Die Aktive Region 12635 löst sich langsam auf. Sie ist nur noch ein Fleck mit Penumbra und einigen kleinen Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken:

•  C2 / 7

Die Granulation ist sehr verwaschen.
H- alpha:

Einige deutliche Protuberanzen.
Ein gebogenes Filament ist in der Aktiven Region 12635. Neben den Flecken ist noch eine helle Chromosphärische Fackel.

Sonnenbeobachtung 726.




13.02.2017 in Dürrnfarrnbach.

Himmel:
Klarer Himmel, keine Wolken.
Böiger und kalter Wind. Maximal 34km/h, Durchschnitt 16,1km/h.

Alle Beobachtungen mit Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20.


Venus

Sternbild Fische.
Vergrößerung 75x.

Im Okular ist die Phase der Venus schön zu sehen. Die Sichel der Venus ist sehr deutlich.
Im Feld steht nahe der Venus der Stern HD 1585, der leicht rötlich ist. Zusammen mit der Venus ergibt der Stern einen schönen Anblick im Okular.
Mars

Sternbild Fische.
Vergrößerung 273x.

Mars hüpft so sehr im Okular, so das ich nur ein orange-rotes Scheibchen ohne Strukturen sehe.

Venus und Mars

Venus und Mars.




Sonnenbeobachtung am 14. Februar bei Burggrafenhof, von 1520 bis 1545 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkenloser und blauer Himmel.
Nur ein leicht unruhiges Sonnenbild, das sehr scharf abgebildet wird.
Beobachtung im Gegensatz zu den vorhergehenden Tagen in der freien Natur.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Drei Gruppen mit insgesamt 14 Flecken.

Die Aktive Region 12635 löst sich zunehmen auf. Sie besteht nur noch aus einem Fleck mit Penumbra und einigen sehr kleinen Flecken.
Nahe am Ostrand sind zwei unscheinbare Gruppen, die in hellen Fackeln stehen. Beide Gruppen bestehen aus wenigen und sehr kleinen, sehr dunklen Flecken.

Wieter kann ich kleine, runde und deutliche sichtbare polare Fackeln sehen.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  B1 / 3
•  B1 / 2
•  C2 / 9

Die Granulation ist sehr deutlich zu sehen.
H- alpha:

Einige schön strukturierte Protuberanzen, darunter eine, die in einem Bogen zur Sonne zurückfällt.
Die Spikulen sind sehr deutlich zu sehen.
Auf der Chromosphäre sind einige dunkle Filamente.

AR 12635 ist heute in der H- alpha Linie sehr unscheinbar.

Sonnenbeobachtung 727.




Sonnenbeobachtung am 15. Februar bei Dürrnfarrnbach, von 1550 bis 1610 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkenfreier Himmel. Dunstiger Horizont und beginnende Inversion. Windstille.
Sehr ruhiges und sehr scharfes Sonnenbild.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Zwei Gruppen mit insgesamt sieben Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  C2 / 6
Kleine Gruppe mit wenigen kleinen Flecken. Ein Fleck mit Penumbra.
Die Gruppe steht in einer zergliederten Fackel.

•  J1 / 1
Aktive Region 12635.
Ein einzelner Fleck mit Penumbra.
Der Fleck steht in einer sehr zergliederten Fackel.
H- alpha:

Viele helle und mittelgroße Protuberanzen auf der Ostseite, schwächere Protuberanzen auf der Westseite des Sonnenscheibchens.
Ein ausgedehntes Filament und mehrere kleine Filamente sind auf der Chromosphäre.
In der Aktiven Region 12635 ist eine mittelhelle Chromosphärische Fackel.

Sonnenbeobachtung 728.




 
Das Trapez im Orion - von einem undefinierbaren Sternknäuel zu sechs scharfen Sternen...
...oder, wie bringe ich meinem Newton das Sehen bei.


Schon bei meiner letzten Beobachtungsnacht vom 21. Januar hatte ich an meinem 12" Newton Lichtausbrüche an den Sternen, die ich in der Nacht mit einem justieren vom Teleskop nicht in den Griff bekam.
Die Sterne zeigten auch auf Achse Lichtausbrüche, die an eine Koma erinnerten.

Am Abend vom 15. Februar hatte ich endlich die Gelegenheit der Sache auf dem Grund zu gehen. Mein Teleskop packte ich ins Auto, um es an meinem Beobachtungsplatz aufzubauen und den Fehler auf dem Grund zu gehen.

Nach dem Aufbau und dem justieren mit dem Laser stellte ich zunächst die Venus ein.
Bei einer Vergrößerung von 109x konnte ich die Sichel der Venus gut sehen, diese wurde aber von Doppel- und Geisterbildern überlagert.

Das zweite Objekt, war das Trapez im Orion.
Wieder mit 109x zeigten sich an den vier hellen Sternen, A bis D, kleine strahlenförmige, an eine Koma erinnerte Lichtausbrüche. Die Komponente "E" konnte ich sofort sehen, die Komponente "F" wurde von diesen Lichtausbrüchen überdeckt.

Fehlersuche und Abhilfe:


Um den Newton an einem Stern weiter einzustellen nahm ich Sirius in Visier.
Dieser südlich gelegene Stern ist aber nicht unbedingt optimal um ein Teleskop zu justieren. Zu viele störende Einflüsse unserer Atmosphäre verhindern bei diesem Stern schon eine optimale Abbildung. Der Vorteil an diesem hellen Stern ist, das bei hoher Vergrößerung die defokussierten Beugungsringe hell abgebildet werden.

Bei einer Vergrößerung von 400x zeigte sich auf Achse und im Fokus eine undefinierbare "Abbildung" von einem Stern. Extrafokal kam der helle Lichtpunkt von Sirius im äußeren Beugungsring zu liegen. Von hier aus weitete sich die Koma gegenüberliegend vom Lichtpunkt aus.

Fehlersuche und Abhilfe:


Zurück am Trapez konnte ich bei einer Vergrößerung von 109x die Komponente "E" wieder sofort sehen, die Komponente "F" nach wenigen Augenblicken.
Die Sterne waren im Okular wieder feine Punkte ohne Lichtausbrüche.

Die Halterung vom Fangspiegel könnte sich wahrscheinlich durch den Transport gelockert haben. Diese Bauteil muss ich öfters kontrollieren, denn eine Änderung von nur wenigen Grad in der Drehung der Achse vom Fangspiegel macht eine gute Sternabbildung unmöglich.

Ganz wichtig war aber noch eine genaue Ausrichtung vom Fangspiegel, die ich mit dem ConeCenter Justierokular einstellte.


Statistik (nur Deep Sky): 2.226 Beobachtungen, 1.441 Objekte.




Sonnenbeobachtung am 16. Februar bei Dürrnfarrnbach, von 1600 bis 1615 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Blassblauer Himmel. Durchziehende, mittelhohe bis hohe Wolkenfelder. Leichter Wind mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 4,6 km/h.
Sehr ruhiges und sehr scharfes Sonnenbild.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Zwei Gruppen mit insgesamt vier Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  C2 / 2
Aktive Region 12636.
Sehr kleine Gruppe. Ein Fleck mit Penumbra und ein sehr kleiner Fleck.

•  B1 / 2
Aktive Region 12635.
Nur noch zwei sehr kleine Flecken in einer zergliederten Fackel.

Deutliche und kontrastreiche Granulation.
H- alpha:

Wenige Protuberanzen. Eine helle und große Protuberanz im Nord- Westen der Sonne.
Wenige Filamente.

Sonnenbeobachtung 729.




Sonnenbeobachtung am 26. Februar bei Dürrnfarrnbach, von 1515 bis 1545 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Überwiegend klarer, teils bewölkter Himmel.
Mittlerer Wind mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 19,3km/h.
Sehr unruhiges Sonnenbild. Schnell und stark wallender Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Drei Gruppen mit insgesamt 23 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  G3 oder D2 / 7
Bipolare Gruppe von denen die Hauptflecken einen Penumbra haben.
Einige kleine Flecken sind verstreut um die Hauptflecken.

•  H3 / 1
Aktive Region 12638.
Großer unipolarer Fleck mit großer Umbra und großer umlaufender Penumbra.
Bei einer Vergrößerung von 214x sind die Ränder der Penumbra sehr zerfasert.ich meine auch ein paar Bright Points erkennen zu können.

•  C2 / 8
Aktive Region 12639.
Kleine bipolare Gruppe die aus kleinen Flecken besteht.

Am Süd-Ost Rand der Sonne ist eine helle und zergliederte Fackel
Die Granulation ist meist verwaschen aber auch immer wieder sehr gut sichtbar.
H- alpha:

Wenige kleine Protuberanzen.
Ein dunkles Filament und eine helle Chromosphärische Fackel ist beim großen Fleck der Aktiven Region 12638.

Sonnenbeobachtung 730.




 
Die Beobachtungsnacht vom 26. Februar.


An diesem Abend beobachtete ich an meinem Platz in der Nähe der Ortschaft Dürrnfarrnbach in Mittelfranken.

Ich hatte ich einen klaren und aufgehellten Himmel mit einzelnen Wolken, die sich aber nach und nach auflösten. Erst ein paar Stunden später, gegen 22 Uhr zogen von Nord- West wieder einzelne Wolken auf, die dann den gesamten Himmel überzogen.

In dieser Nacht beobachtete ich mit meinem  12" Newton .


Dämmerung

Abenddämmerung mit Venus und Mars.


Bevor ich Objekte am Nachthimmel aufsuchte, hatte ich mir die Venus angesehen.
Bei einer Vergrößerung von 38x konnte ich die Sichel der Venus gut sehen.

Anschließend habe ich das Teleskop nochmals am Stern Sirius justiert.
Nach dem justieren war die Venus im Okular noch schärfer zu sehen.


Die Objekte, dich ich an diesem Abend beobachtete:



Statistik (nur Deep Sky): 2.231 Beobachtungen, 1.444 Objekte.


Teleskop
  An den zwei Kometen am Nordhimmel verzweifelte ich, sie gingen im Lichtsumpf unter.

Mein letztes Objekt war Jupiter, der trotz seiner niedrigen Höhe schon interessante Strukturen in den Wolkenbändern zeigte.




Sonnenbeobachtung am 27. Februar bei Dürrnfarrnbach, von 1120 bis 1140 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Fast wolkenloser Himmel. Nur am Horizont sind Wolken. Leichter bis mäßiger Wind mit einer durchschnittlichen Geschwindkeit von 7,8km/h.
Ruhiges und scharfes Sonnenbild.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Vier Gruppen mit insgesamt 26 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  A3 / 5
Kleine unipolare Gruppe mit kleinen Flecken. Die Flecken stehen in einer hellen Fackel.

•  D3 / 18
Aktive Region 12640.
Bipolare Gruppe.
Die größeren Flecken haben eine Penumbra. Es sind noch viele kleine Flecken in dieser Gruppe.

•  H3 / 1
Aktive Region 12638.
Großer unipolarer Fleck.
Die Penumbra geht geschlossen um die Umbra herum. In der Umbra erkenne ich beginnende Lichtbrücken.
Östlich vom Fleck sind einige Poren.

•  A2 / 2
Aktive Region 12639.
Nur zwei kleine Flecken ohne Penumbra.

Die Granulation ist gut zu sehen.
H- alpha:

Am Sonnenrand sind einige kleine Protuberanzen.
Zwei deutliche Filamente.
Helle Chromosphärische Fackeln in der Aktiven Region 12638 und sehr helle und deutliche Chromosphärische Fackeln in der Aktiven Region 12639.

Sonnenbeobachtung 731.




 März

 
Ein Halo um die Venus.


Dünne Wolken erzeugten einen Halo um die Venus.

Venus  
Eine sehr dünne Wolke zog vor der Venus vorbei und erzeugte einen Halo, der auch mit den freien Augen deutlich zu sehen war.

Aufgenommen habe ich das Bild am 2. März, kurz vor 20 Uhr in Mittelfranken.
Bei der Aufnahme ging ein starker Wind, der das Bild verwackeln ließ.




 
Der Mond beim Stern Regulus.


Eine nahe Begegnung zwischen dem fast Vollmond und den 1m4 hellen Stern 32 α Leo "Regulus" gab es in der Nacht vom 10. März.
Gegen 2240 sollte laut "CalSky" der Abstand 1,33° betragen.

Mein Bild nahm ich gegen 22 Uhr MEZ auf, nur wenig vor der minimalen Annäherung.
Der Stern Regulus ist der kleine Punkt in der oberen linken Ecke vom Bild.


Der Mond beim Stern Regulus


Aufgenommen bei Dürrnfarrnbach in Mittelfranken.



Sonnenbeobachtung am 12. März bei Dürrnfarrnbach, von 1045 bis 1120 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Teilweise wolkiger Himmel. Auch in der Nähe der Sonne sind Wolken, die diese auch immer wieder überdecken.
Mäßiger bis stärkerer Wind mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 16,1 km/h und Böen bis zu 31 km/h.
Größtenteils ruhiges Sonnenbild mit einem überwiegend scharf begrenzten Sonnenrand, der nur wenige Wallungen zeigt.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Eine Gruppe mit 2 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  A1 / 2
Ein dunkler und ein schwächerer Fleck.
Sehr kleine Flecken ohne Penumbra, die einen sehr kleinen Abstand zueinander haben.

Mehrere kleine und deutlich sichtbare Fackeln am Sonnenrand. Die Granulation ist gut zu sehen.
H- alpha:

Wenige Protuberanzen. Keine Filamente.

Sonnenbeobachtung 732.




Sonnenbeobachtung am 13. März bei Dürrnfarrnbach, von 1055 bis 1115 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Der Himmel ist zum Teil mit dünnen Wolken überzogen. Blassblauer Hintergrund.
Mäßiger Wind mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 11,5 km/h.
Leicht zittriges, aber sehr scharfes Sonnenbild.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Keine Flecken.

Vereinzelte, kleine Fackeln. Die Granulation ist gut zu sehen, sie ist aber etwas blass.
H- alpha:

Kleine Protuberanzen, die fast rund um die Sonne verteilt sind.
Wenige Filamente. Die Spikulen sind deutlich zu sehen.

Sonnenbeobachtung 733.




Sonnenbeobachtung am 14. März bei Dürrnfarrnbach, von 1600 bis 1615 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Blassblauer Himmel. Vor der Sonne sind dünne Wolken
Leichter Wind mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 14,6 km/h.
Schnell wallender Sonnenrand. Noch scharfes Sonnenbild.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Keine Flecken.

Wenige kleine und verstreute Fackeln. Die Granulation ist noch gut zu sehen.
H- alpha:

Wenige schwache Protuberanzen.
Ein langes und dunkles Filament.
Eine kleine aber sehr auffallende Chromosphärische Fackel mit einem kleinem Filament.

Sonnenbeobachtung 734.




 
Der Mond bei Jupiter und Spica.


          Eine Begegnung zwischen Mond(e), Planeten und einem Stern.

Der Mond bei Jupiter und Spica  
Eine Begegnung zwischen dem Mond, dem Jupiter und dem Stern α 67 Vir "Spica" gab es am Nachthimmel vom 15. März.

Mit den freien Augen sah diese Begegnung viel besser aus, als es die Kamera im Bild umsetzen konnte.

Auf dem Bild links habe ich noch in der Ausschnittsvergrößerung Jupiter eingefügt. Ich habe nicht damit gerechnet, das meine Kamera die Jupitermonde auflöst.
Belichtet habe ich das Bild links eine Sekunde bei ISO 400 und ƒ 3,8. Die Brennweite der Kamera war 35mm.
Die Kamera war eine Panasonic LUMIX DMC FZ 150.
Um 0330 Uhr MEZ habe ich dieses Bild aufgenommen.


Der Mond beim Jupiter


Aufgenommen in Langenzenn/Mittelfranken.



Sonnenbeobachtung am 16. März bei Dürrnfarrnbach, von 1530 bis 1545 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Sehr blasser Himmel der von einer dünnen Wolkenschicht überzogen ist.
Schwacher Wind, ∅ 2,9 km/h.
Milchig, blasses Sonnenbild. Die Sonne ist im Okular ruhig, der Sonnenrand hat schnelle kleine Wallungen.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Keine Flecken.

Eine helle Fackel am Ostrand.
Schwache, aber noch deutlich sichtbare Granulation.
H- alpha:

Wenige, kleine und unauffällige Protuberanzen.
Ein Filament.

Sonnenbeobachtung 735.




Sonnenbeobachtung am 27. März bei Dürrnfarrnbach, von 1700 bis 1720 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Sehr blauer Himmel. Vereinzelte hohe Wolkenfelder. Leichter bis mittlerer Wind mit Böen, ∅ 13,4 km/h.
Größtenteils ruhiges und scharfes Sonnenbild.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Drei Gruppen mit insgesamt 60 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  C3 / 17
Aktive Region 12645.
Bipolare Gruppe mit Penumbren um den Hauptflecken. Viele kleine Flecken.
Die Flecken sind von Fackeln umschlossen.

•  E2 / 39
Aktive Region 12644.
Große Bipolare Gruppe.
Die Hauptflecken haben ausgedehnte Penumbren. Die Umbren der Hauptflecken sind sehr strukturiert und teilweise von Lichtbrücken durchzogen.
In dieser Gruppe sind noch sehr viele kleine Flecken ohne Penumbra.

•  A3 / 4
Aktive Region 12646.
Kleine Unipolare Gruppe. Kleine Flecken ohne Penumbra.

Die Granulation ist in ruhigen Momenten gut sichtbar.
H- alpha:

Wenige, aber zum Teil sehr strukturierte Protuberanzen.

In der Aktiven Region 12645 ist ein heller Flare zu sehen.
Die Aktive Region 12644 ist sehr strukturiert.
In dieser Fleckengruppe sind helle Chromosphärische Fackeln und deutliche Filamente.

Sonnenbeobachtung 736.




Sonnenbeobachtung am 28. März bei Dürrnfarrnbach, von 1615 bis 1645 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Hellblauer/Blassblauer Himmel. Kleine, vereinzelte Wolken und viele verwehte Abgasfahnen.
Mittlerer Wind, mit ∅ 14,3 km/h.
Ruhiges und scharfes Sonnenbild.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Drei Gruppen mit insgesamt 49 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  D3 / 18
Aktive Region 12645.
Bipolare Gruppe.
Drei Hauptflecken mit Penumbra. Viele kleine Flecken.

•  E2 / 26
Aktive Region 12644.
Große Bipolare Gruppe. Die beiden Hauptflecken sind sehr strukturiert. Die östliche Umbra ist von einer breiten Lichtbrücke zerteilt.
Die Penumbren umschließen die Umbren vollständig. In den Penumbren kann ich viele Fehlstellen sehen.
In dieser Gruppe sind noch viele kleine Flecken.

•  B2 / 5
Aktive Region 12646.
Kleine Bipolare Gruppe. Kleine Flecken ohne Penumbra. Die Gruppe steht in einer hellen Fackel.

Die Granulation ist gut sichtbar.
H- alpha:

Eine große Protuberanz steht am Nordrand. Sonst sehe ich nur wenige, kleine Protuberanzen.
In den Aktiven Regionen 12645 und 12644 sind helle Chromosphärische Fackeln.

Wenige, dunkle Filamente.

Sonnenbeobachtung 737.




Sonnenbeobachtung am 29. März bei Dürrnfarrnbach, von 1715 bis 1740 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkiger Himmel. In der Nähe der Sonne ist der Himmel sehr blassblau und von einem dünnen Schleier überzogen.
Mittlerer Wind, mit ∅ 19,3 km/h.
Größtenteils ein ruhiges und scharfes Sonnenbild, das eine fahlgelbe Farbe hat.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Drei Gruppen mit insgesamt 42 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  D3 / 30
Aktive Region 12645.
Große, Bipolare Gruppe. Große Hauptflecken mit Penumbren. Viele kleine Flecken.

•  E3 / 11
Aktive Region 12644.
Bipolare Gruppe. Die beiden großen Hauptflecken mit Penumbra liegen weit auseinander. Zwischen den Hauptflecken sind wenige kleine Flecken.

•  B2 / 5
Aktive Region 12646.
Zwei kleine Flecken ohne Penumbra. Die Flecken stehen in einer hellen Fackel.

Am Westrand kann ich noch weitere Fackeln sehen.
Die Granulation ist überwiegend gut sichtbar.
H- alpha:

Am Westrand ist eine ausgedehnte Gruppe Protuberanzen.

In den Aktiven Regionen 12645 und 12644 sind Chromosphärische Fackeln.

Ein dunkles und langes Filament konnte ich noch erkennen, dann zog eine Wolke vor die Sonne.

Sonnenbeobachtung 738.




 
Die schmale Mondsichel bei Merkur.


          Die Mondsichel auf einer Höhe mit Merkur.

Die Mondsichel  
Die schmale Mondsichel, ca. 39,5 Stunden nach Neumond, konnte ich am Abend vom 29. März aufnehmen.

Der Mond war an diesem Abend zu ca. 3,9% beleuchtet, die Sichel hatte eine Dicke von ca. 1,21' (Daten: CalSky).

Die Daten zur Aufnahme:



Der Mond bei Merkur

Der Mond bei Merkur


Aufgenommen bei Dürrnfarrnbach/Mittelfranken.



Sonnenbeobachtung am 30. März bei Dürrnfarrnbach, von 1600 bis 1615 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Leicht bewölkter und mit Wolkenschleiern überzogener Himmel.
Leichter Wind, mit ∅ 6,6 km/h.
Unruhiges, nicht besonders scharfes Sonnenbild.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Zwei Gruppen mit insgesamt 28 Flecken.

Waldmeier Klasse / Anzahl der Flecken (von Ost nach West):

•  D3 / 26
Aktive Region 12645.
Große Bipolare Gruppe.
Die Hauptflecken haben eine Penumbra. In dieser Gruppe sind noch viele kleine Flecken, teils mit Penumbra.

•  G3 / 2
Aktive Region 12644.
Bipolare Gruppe mit zwei großen Flecken.
Die Flecken haben eine Penumbra. Die Umbren sind von Lichtbrücken zerteilt. Zwischen den Hauptflecken sind keine weiteren Flecken.

Die Granulation ist nur angedeutet.
H- alpha:

Wenige kleine Protuberanzen.
Die beiden Aktiven Regionen 12645 und 12644 sind sehr strukturiert. In beiden Aktiven Regionen sind Chromosphärische Fackeln und Filamente.

Sonnenbeobachtung 739.