Amateurastronomie und
Himmelsbeobachtung



Himmlisches und Irdisches.

Logbuch von Natur- und Himmelsbeobachtungen vom 1. Quartal 2015.
Januar bis März.


Sonnenbeobachtung

Am 5. Januar konnte ich das erste mal im Jahr 2015 zum beobachten hinausfahren. 
Mein Ziel an diesem kalten und windigen, aber sehr sonnigen Vormittag war die Sonnenbeobachtung mit meinem Schiefspiegler und dem H- α Teleskop.

Die Nachtbeobachtungen waren bisher sehr rar gesät.
Zäher Hochnebel gab den Himmel im Januar und Februar kaum frei, nur an wenigen Tagen und Abenden gab es klaren oder zumindest einen dunstigen Himmel.
An den zwei Nächten, die wirklich sehr klar waren, schien der Mond und der sehr kalte Wind war so stark, das es fast schon unmöglich war zu beobachten.

Erst im März konnte ich zwei Abende und zwei Nächte nutzen, um mit dem 12" Newton Sternhaufen und Galaxien zu beobachten.

Das herausragende Ereignis war aber die Partielle Sonnenfinsternis vom 20. März, die ich bei bestem Wetter in ihrer vollen Länge beobachten konnte.

Januar

 
Venus und Merkur am Abendhimmel.


Abenddämmerung


Abenddämmerung  
Am 5. Januar war der Sonnenuntergang ein Feuerwerk aus Farben und Formen.

Dünne Wolken über den Sonnenuntergangspunkt sorgten für ein Farbenspiel aus sämtlichen Rottönen.


Venus konnte ich in der Abenddämmerung sehr schnell mit dem 10x60 Fernglas finden. Als ich sie im Fernglas gesehen hatte, konnte ich sie auch mit den freien Augen gut sehen.

Für Merkur benötigte ich auch im Fernglas etwas länger, bis er genug Kontrast zum aufgehellten Abendhimmel hatte und sichtbar wurde.
Mit den freien Augen konnte ich ihn nicht eindeutig sehen, er stand zu sehr in der dünnen Wolkenschicht.


Venus und Merkur

Venus und Merkur am Abendhimmel.

Mondaufgang  
Zum Abschluss des Abends gab es noch einen schönen Mondaufgang.






Venus am Taghimmel


Mond  
Am 13. Januar war am Vormittag der Himmel wolkenlos und sehr blau.

Den Mond konnte ich sehr einfach und deutlich am Himmel sehen, was auf einem transparentem Himmel hinweist.

Nach der Sonnenbeobachtung versuchte ich mich an der Beobachtung der Venus am Taghimmel.

Venus konnte ich mit dem 150/3000mm Schiefspiegler schnell finden, bei einer Vergrößerung von 75x konnte ich die Venus im Okular deutlich sehen.

Merkur, der nur wenig Nord- Westlich der Venus stand, konnte ich nicht sehen.





Sonne mit der Kompaktkamera


Sonne  
Am 20. März 2015 findet in den Vormittagsstunden eine totale Sonnenfinsternis statt, die in Mittelfranken als eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen ist.

Um zu testen, ob ich die Sonne auch mit meiner Kompaktkamera aufnehmen kann, habe ich diese fotografiert.

Das klappte besser als ich erwartet habe, die Aufnahmen mit der Kompaktkamera erfolgten sehr einfach und problemlos.

  • 1/125 Sek.
  • ISO 100.
  • Automatischer Fokus.
  • Lichtdämpfung: Baader AstroSolar visuell ND 5.

Sonne  
Einige Fleckengruppen sind auch mit auf dem Bild, aber nur sehr undeutlich abgebildet.
Die größte davon habe ich im Bildausschnitt herausvergrößert.

Die Aufnahmedaten sind die gleichen wie beim oberen Bild.



Hinweis zur Sonnenbeobachtung:

Sehen sie nie ohne geeignete Schutzfilter in die Sonne!
Schon ein kurzer Blick durch ein Fernglas oder ein Teleskop ohne geeignete Schutzfilter verursacht bleibende Schäden am Auge.

Zur Lichtdämpfung der Sonne dürfen keine Rettungsfolien oder Schweißergläser verwendet werden, diese bieten keinen ausreichenden Schutz vor Infrarot- und Ultraviolettstrahlung.


Ein geeigneter Schutzfilter ist die "Baader AstroSolar visuell ND 5.0" Filterfolie die unter anderem beim Händler "Teleskop-Service" erhältlich ist.





Februar


Mond und Jupiter


Mond und Jupiter

Mond und Jupiter am 3. Februar 2015 um 2256 Uhr MEZ.




Linke Nebensonne


Nebensonne

Linke Nebensonne.

5. Februar 2015 um 914 Uhr MEZ.
Aufgenommen südwestlich von Fürth.






Mondversuche mit der Planetenkamera


Schiefspiegler  
Am 5. und am 6. Februar fuhr ich nach meiner Spätschicht zu meinem Platz am Windrad um mein Teleskop aufzustellen.
An beiden Nächten beobachtete ich von 23 Uhr bis ca. 1 Uhr.

In diesen beiden Nächten beobachtete ich mit meinem Schiefspiegler den Mond und den Jupiter.

Am 5. Februar hatte ich in der Nacht einen sehr kräftigen und sehr kalten Wind, der das Teleskop heftig durchschüttelte.
Im Laufe der Nacht überzog sich der Himmel mit dünnen Wolken.

Bis auf meine Finger war es mir nicht kalt, aber da ich auch meine neue Kamera testen wollte, brauchte ich meine Finger um das Netbook zu bedienen.

In der Nacht vom 6. Februar war der Wind zwar nicht mehr so heftig wie in der vorhergehenden Nacht, aber dafür war es mit -7°C sehr kalt.



Mond          Mond

Meine allerersten Versuche, den Mond mit einer Kamera bei drei Metern Brennweite aufzunehmen.
Es gibt noch viel zu üben und sehr viel zu lernen...


Teleskop

Mein "Arbeitsplatz" mitten in der Natur.


Kamera  
Die Kamera die ich am Teleskop einsetze ist eine "ALccd-QHY 5L-II" mit 1280x960 Pixeln bei einer Pixelgröße von 3,75μm x 3,75μm.

Die Größe vom Chip beträgt 4,83 x 3,63 mm.
Die Kamera ist monochrom (Schwarz/Weiß).

Durch ihre Größe und Bauart lässt sich diese Kamera direkt in den Okularauszug versenken.


Jupiter  
An Jupiter habe ich mich auch versucht.

Wie schon weiter oben geschrieben, muss ich da noch viel üben und lernen...


Zwei Bilder vom Mond habe ich auch noch aufgenommen, zumindest sind die schon mal ein wenig besser als meine ersten Bilder.


Mond      





 
Venus und Mars am Abendhimmel


Sonnenuntergang

Sonnenuntergang
(Panasonic Lumix DMC FZ 150, 50mm Brennweite, f/4, 1/125 Sek., ISO 160)


Nachmittags am 16. Februar löste sich der Hochnebel überraschend und schnell auf.
Da ich überhaupt nicht damit rechnete, das dass Wetter mal wieder besser werden könnte, hatte ich nichts an Teleskopen und Ausrüstung vorbereitet und musste das Ganze schnell ins Auto packen, um am Himmel zu beobachten.

Dämmerung  
So richtig klar wurde der Himmel allerdings nicht, rings um dem Horizont blieb doch ein breiter Dunststreifen stehen.

Zuerst dachte ich, der dunkle Streifen wäre der Erdschatten, doch dazu passte die Forum nicht, der dunkle Streifen am Horizont hatte eine gleichmäßige Höhe, der Erdschatten steigt vom Sonnenuntergangspunkt ausgehend höher auf.

Beobachtet habe ich an diesem Abend Venus und Mars mit meinem Schiefspiegler, zudem versuchte ich noch, Venus mit der Kamera aufzunehmen.

Ich versuchte auch später noch mit meinem 300mm Newton zu beobachten, aber leider zog schnell wieder dichter Nebel auf...


Venus  
Venus.

Aufgenommen mit meinem 150/3000mm Schiefspiegler und der ALccd-QHY 5L-II Kamera.

Venus war am diesem Tag zu 89% beleuchtet, sie schaut deshalb nicht genau rund aus, sondern zeigt eine leichte Phase.



Venus und Mars

Venus und Mars am Abendhimmel.


 
Morgen- und Abenddämmerung
Der Mond, die Venus und der Mars am Abendhimmel.

Der Himmel am 20. Februar.


Der Morgenhimmel.


Morgendämmerung

Der Dämmerungshimmel kurz vor Sonnenaufgang.

Aufgenommen habe ich das Bild am 20. Februar 2015 um 644 Uhr MEZ.


Sonnenaufgang

Die aufgehende Sonne.

Im Horizontdunst habe ich die Sonne nicht gleich gesehen, sondern erst ein paar Minuten nach Sonnenaufgang.

Um 724 Uhr MEZ habe ich auf den Auslöser meiner Kamera gedrückt, rund 10 Minuten nach dem Sonnenaufgang.


Die Sonne  
Wenig später zeigte die Sonne ein schönes Formen- und Farbenspiel am Osthorizont.

Die Sonne  
Aufgenommen habe ich alle Bilder mit meiner Panasonic Lumix DMZ FZ 150.


Der Abendhimmel.


Abenddämmerung

Die Abenddämmerung.

Dünne Wolken über den Sonnenuntergangspunkt malten Bilder aus Rot- und Orangetönen an den Horizont.

Das Bild entstand um 1739 Uhr MEZ.


Der Mond, die Venus und der Mars am Abendhimmel.


Der Mond  
Am Abendhimmel kam es zu einer Konjunktion zwischen den Mond, der Venus und den Mars.

Am Westhorizont gaben der Mond und die beiden Planeten eine schöne Vorstellung am Abendhimmel.

Die schmale Mondsichel konnte ich schon in der hellen Dämmerung entdecken, sie war eine feine und helle gebogene Linie am Himmel.


Mond, Venus und Mars

Der Mond, die Venus und der Mars am Abendhimmel.

Aufgenommen habe ich das Bild mit meiner Panasonic Lumix DMC FZ 150.

Das Bild entstand um 1828 Uhr MEZ.

Die Daten zum Bild:

Den Mond habe ich rund 42 Stunden nach Neumond aufgenommen.
Die Dicke der Mondsichel beträgt 1,44′. Der Mond ist zu 4,7% beleuchtet.




 
Der Mond nahe bei Aldebaran


Mond bei Aldebaran

Der Mond nahe beim Stern α 87 Tau - "Aldebaran".

Aufgenommen habe ich das Bild am 25. Februar 2015 um 2304 Uhr MEZ mit meiner Panasonic Lumix DMC FZ 150.

Die Daten zum Bild:

Aldebaran stand zum Zeitpunkt der Aufnahme ca. 1°05′ vom Mondrand entfernt.


Mondversuche mit der Planetenkamera - Teil 2


Der Mond  
In der Nacht zum 27. Februar machte ich mich daran, weiter mit den Mondaufnahmen zu üben.

Leider bin ich noch lange nicht dort angekommen, wo ich hin wollte - es bedeutet für mich, noch viel Erfahrungen zu sammeln...

Aufgenommen habe ich das Bild wieder mit meinem 150/3000mm Schiefspiegler und der ALccd-QHY 5L-II Kamera.

Bei der Aufnahme hatte ich eine sehr große Luftunruhe, das Bild hüpfte auf dem Computermonitor in alle Richtungen.

Ich werde mich nach einem Beobachtungsplatz abseits der Windräder umsehen, so wie es aussieht, bringen diese eine erhebliche Luftunruhe in das Bild.


Der Mond  
Die größten Krater und Berge habe ich im nebenstehenden Bild beschriftet.

Das Bild gibt den ungefähren Anblick im Teleskop wieder, nur das dann das Bild viel schärfer und heller ist.




März


Mondnacht


Mondnacht  
Den See und die Landschaft, die vom Mond beleuchtet wird, habe ich bei Burggrafenhof in Mittelfranken aufgenommen.

Die Daten zum Bild:

Etwas rechts von der Bildmitte geht über der Baumgruppe das Sternbild Orion unter.

Der helle Punkt knapp über dem Wald, ist der Stern Sirius im Sternbild Großer Hund.
Sirius ist der hellste Stern, den wir von unseren Breitengraden aus am Himmel sehen können.

Der helle Stern neben dem Mond, auf ca. 8 Uhr, ist der Stern Prokyon im Sternbild Kleiner Hund





 
Wolkenhimmel


Cirrocumulus stratiformis

 
Cirrocumulus stratiformis undulatus

Ein ausgedehntes Feld mit Cirrocumulus Wolken überzog am Vormittag vom 5. März den gesamten Himmel.

Die einzelnen Wolkenbahnen mit ihren gerippten Wellen waren sehr deutlich zu sehen.

Der Kontrast der Wolken zum Himmelsblau war höher als auf dem Foto.

Diese hohen und dünnen Wolken bestehen aus Eiskristallen.
Der Wind verändert schnell die Form der Wolken, sie waren auch nur kurz zu sehen, wenig später waren sie schon wieder weg.

Die Struktur der Wolken liegt senkrecht zum Höhenwind.

Die Daten zum Bild:

Das Bild wurde in Langenzenn/Mittelfranken aufgenommen.

Die Blickrichtung ist Ost, Nord-Ost.






Stadtlichter


Stadtlichter

Der Blick geht über Fürth im Vordergrund nach Nürnberg.
Die deutliche Aufhellung etwas rechts der Bildmitte ist der Flughafen von Nürnberg. Im rechten viertel vom Bild ist der Business-Tower mit seinem auffallenden Lichtfinger.

Die Daten der Aufnahme:

Der Standort der Aufnahme ist der Solarberg in Fürth- Atzenhof.




Linke Nebensonne


Nebensonne

Linke Nebensonne.

8. März um 1412 Uhr MEZ.
Aufgenommen am Solarberg in Fürth.

Die Nebensonne war sehr klein und sie kam und ging in kurzen Abständen.





 
Der Beobachtungsabend vom 9. März.


Venus und Mars

Venus und Mars in der Abenddämmerung am Westhimmel.



An diesem Tag hatten wir hier bei Langenzenn in Mittelfranken endlich mal schönes Wetter.

Schon am Vormittag nutze ich diesem Tag, um die Sonne zu beobachten.
Im Laufe des Tages wurde der Himmel auch immer blauer, letzter Dunst und dünne Wolken lösten sich bis zum Abend auf.

Das einzige Hindernis, das ich zu bewältigen hatte, war die Nachtschicht in der Firma, zu der ich noch musste.
Nach kurzer Rücksprache konnte ich später in die Arbeit kommen, um die Nacht bis zum Mondaufgang, etwas nach 22 Uhr, zu nutzen.

Ich beobachtete ein paar Kilometer nördlich von Langenzenn.
Der Himmel war frei von Wolken und sehr transparent. Es wehte nur ein leichter Wind.

Mein Teleskop für diesen Abend war mein auf einer Losmandy G11, parallaktisch montierter 12″/ƒ4 Newton.


Aufbau

Vorbereiten auf die Nacht.



Die beobachteten Objekte und die Beschreibungen der Eindrücke am Okular:



Nacht

Das Teleskop ist fertig aufgebaut und bereit für die Nacht.

Am Osthimmel sieht man die enorme Lichtverschmutzung durch die Städte Fürth und Nürnberg sowie von den umliegenden Ortschaften.

Die roten Lichter an den Windkraftwerken stören kaum, sie fallen in der Nacht kaum auf.



Statistik (nur Deep Sky): 2.047 Beobachtungen, 1.339 Objekte.


Mondaufgang


Der aufgehende Mond beendet die Beobachtungsnacht.

Zum Ende der Beobachtungsnacht habe ich mir noch den Jupiter angesehen.

Der helle Stern, links neben den Turm von Windkraftwerk, ist der Stern Arktur im Sternbild Bärenhüter.
Rechts vom Turm ist das Sternbild Jungfrau, mit dem Stern Spica am Horizont.


Die Bilder entstanden mit einer Panasonic LUMIX DMC-FZ 150.



 
Der Beobachtungsabend vom 15. März.


Abenddämmerung

Venus am Westhimmel.



An diesem Sonntag sah es wirklich nicht danach aus, als würde es eine klare Nacht geben. Der Himmel war den ganzen Tag über von Wolken verhangen, es war ein sehr unangenehmes Wetter.
Orion  
Erst am späten Nachmittag klarte der Himmel schnell auf, aber ein sehr roter Sonnenuntergang und nur ein blassblauer Himmel deuteten auf nur mittelmäßige Bedingungen hin.

In der Dämmerung und auch in den ersten paar Stunden hatte ich einen völlig wolkenlosen Himmel.
Der Himmel war aber dieses mal sehr aufgehellt. Auch die Durchsicht oder Transparenz war nur mittelmäßig.

Am Horizont, insbesondere im Süden gingen die Aufhellungen der umliegenden Ortschaften sehr hoch in den Himmel hinein.

Gegen 22 Uhr breitete sich über den gesamten Himmel ein dünner Schleier aus, der ein Sinnvolles Beobachten nicht mehr zuließ.
Während der Nacht ging ein lebhafter Wind.

Mein Teleskop für diesen Abend war mein parallaktisch montierter 12″/ƒ4 Newton.


Die beobachteten Objekte und die Beschreibungen der Eindrücke am Okular:



Statistik (nur Deep Sky): 2.051 Beobachtungen, 1.340 Objekte.


Nachthimmel  
Ab 22 Uhr wurde der Wind stärker und der Himmel überzog sich mit einem dünnen Wolkenschleier.

Ein sinnvolles Beobachten schwacher Objekte war dadurch nicht mehr möglich.

Die Bilder entstanden mit einer Panasonic LUMIX DMC-FZ 150 Kompaktkamera.



 
Die Nacht vom 18. auf dem 19. März.


Teleskop  
Schönes Wetter hatte es an diesem Tag, nur ich musste in die Spätschicht...

Schon vormittags packte ich meine Ausrüstung ein, damit ich gleich nach der Arbeit zum beobachten losfahren konnte.
Glücklicherweise konnte ich etwas früher Feierabend machen, so das ich schon am späten Abend mit den Beobachten am Nachthimmel beginnen konnte.

An meinem Beobachtungsort, nördlich von Langenzenn in Mittelfranken, hatte ich einen sehr aufgehellten Himmel mit einem deutlich aufgehellten Südhorizont.

In dieser Nacht hatte ich kaum mit Luftfeuchtigkeit zu kämpfen, das Teleskop blieb dieses mal sehr trocken.

Anfangs der Nacht ging noch ein lebhafter Wind, der aber abflaute.

Ich beobachtete wieder mit meinem 12″/ƒ4 Newton.

Die einzelnen Objekte, die ich in dieser Nacht beobachtet habe:



Statistik (nur Deep Sky): 2.066 Beobachtungen, 1.345 Objekte.


Sternenhimmel



 
Die partielle Sonnenfinsternis vom 20. März.


In den Vormittagsstunden vom 20. März 2015 fand eine partielle Sonnenfinsternis statt.

Der Beginn der Finsternis war um 931 Uhr MEZ, das Maximum mit einer Abdeckung von 71% um 1040 Uhr MEZ. Geendet hat die Finsternis um 1151 Uhr MEZ.

Ich konnte diese Sonnenfinsternis in ihrer gesamten Länge bei besten Wetter am Segelflugplatz in Lauf- Lillinghof beobachten.


Setup  
Ich beobachtete mit meinem 80/400mm Refraktor, zur Lichtdämpfung benutzte ich einen Herschelkeil.

Vergrößert habe ich 22x, so konnte ich die gesamte Sonne sehen, und diese hatte im Okular noch genug Platz.

Die Bilder der Sonne entstanden mit meiner Panasonic Lumix DMC-FZ 150 Kompaktkamera, mit einem 1,7x Telekonverter.

Zur Lichtdämpfung baute ich mir einem Sonnenfilter zum aufstecken, den ich mit einer "Baader AstroSolar" Filterfolie mit der Dichte ND 5.0 versehen hatte.

Beides baute ich mir mit einer Doppelschiene und Leitrohrschellen auf meine Losmandy G11 Montierung auf.

Die Kamera hatte ich im Automatikmodus gelassen, auch der Fokus erfolgte im Automatikmodus.
Ausgelöst habe ich die Kamera mit einem Kabelfernauslöser, so konnte ich die Sonne im Teleskop beobachten und gleichzeitig die Kamera auslösen.

Ein paar, durchaus sehr unterhaltsame Besucher kamen noch vorbei, um einige Blicke auf die Sonne zu werfen.


Sonnenfinsternis


Die partielle Sonnenfinsternis


Sonnenfinsternis


Mit zunehmender Bedeckung der Sonne wurde es merklich kühler, und es wurde auch dunkler.
Die Veränderung der Helligkeit in der Umgebung konnte ich sehr deutlich sehen.

Die Bilder, von der Veränderung der Helligkeit wurden mit einer Canon PowerShot SX120 IS Kompaktkamera aufgenommen.
Bei allen Bildern verwendete ich im manuellen Modus die gleichen Einstellungen, die Kamera blieb auch immer gleich ausgerichtet.

Die Aufnahmedaten:

Die Zeiten zu den Aufnahmen:


Sonnenfinsternis Sonnenfinsternis
Sonnenfinsternis Sonnenfinsternis
Sonnenfinsternis Sonnenfinsternis


Astronomietag  
Passend zur Sonnenfinsternis hatte die Vereinigung der Sternfreunde (VdS) zum alljährlichen Astronomietag ausgerufen.

Da ich der Beobachtung der Sonnenfinsternis auch ein paar Besucher bei mir vorbeigekommen sind, hatte ich meinen eigenen kleinen Astronomietag...



 
Die Nacht vom 20. auf dem 21. März.


Sonnenuntergang

Sonnenuntergang bei Dürrnfarrnbach in Mittelfranken.


Himmel  
Der Tag der Partiellen Sonnenfinsternis blieb auch weiterhin schön.

Keine einzige Wolke ließ sich am diesem Tag und auch nicht in der Nacht blicken. Nur ein kleine Dunstschicht am Horizont war vorhanden.

In dieser Nacht beobachtete ich am Segelflugplatz in Lauf- Lillinghof.

Der Himmel war am Segelflugplatz dunkel und auch sehr transparent. Nach ein Uhr wurde der Himmel deutlich dunkler.

Die Luftfeuchtigkeit war auch sehr niedrig, mein Teleskop und auch das Auto blieb trocken, es setzte sich kein Tau ab.
In der gesamten Nacht ging nur ein leichter Wind.

In dieser Nacht beobachtete ich von 22 bis 3 Uhr mit meinem 12″/ƒ4 Newton, was der 66. Einsatz von diesem Teleskop war.


Die Beschreibungen der einzelnen Objekte, die ich in dieser Nacht beobachtet habe:



Südhimmel



Statistik (nur Deep Sky): 2.083 Beobachtungen, 1.357 Objekte.



 
Earth Hour.


Earth Hour 2015  
Am Samstag den 28. März fand wieder die Earth Hour statt.

Die Städte Nürnberg und Fürth beteiligten sich an dieser Aktion, indem sie für eine Stunde die Beleuchtung der öffentlichen Gebäude abschalteten.

Bei widrigen Wetter und leichtem Regen habe ich vom Solarberg in Fürth in Richtung Zentrum von Nürnberg Bilder aufgenommen, um die Abschaltung der Beleuchtung zu erfassen.

Die Abschaltung an den Öffentlichen Gebäuden war sehr auffällig, besonders als die Burg "abgeschaltet" wurde.
Die Privaten und geschäftlichen Gebäude wurden alle nicht abgeschaltet, sie blieben unverändert.


Earth Hour 2015       Earth Hour 2015

Earth Hour 2015       Earth Hour 2015

Die Bilder lassen sich durch anklicken größer darstellen.


Die Daten zu den Bildern:

Obere Reihe:

Untere Reihe: