Amateurastronomie und
Himmelsbeobachtung



Himmlisches und Irdisches.

Logbuch von Natur- und Himmelsbeobachtungen vom 1. Quartal 2014.
Januar bis März.


Im Januar 2014 konnte ich drei Jupitermonde mit den freien Augen sehen.

Auch die Venus, die im Januar um der unteren Konjunktion herum zur schmalen Sichel wurde, konnte ich mit dem Schiefspiegler beobachten. 
Auch der Mond- und der Jupiterbeobachtung widmete ich mich. Von Jupiter fertigte ich einige Zeichnungen an.

Neben vielen Gelegenheiten zur Beobachtung der Sonne konnte ich im Februar auch an zwei Nächten am Segelflugplatz Lauf- Lillinghof beobachten.

Die Supernova 2014J in der Galaxie NGC 3034 (Messier 82) konnte ich mit dem Schiefspiegler und dem Newton beobachten.

Anfangs März konnte ich nach der Spätschicht beobachten.
Leider war die Nacht so dunstig und die Luftfeuchtigkeit so hoch, so das mir nur wenige Beobachtungen gelangen.

Am 8. März hatten wir vom Astro- Stammtisch Erlangen die Aktion ISAN 7.

Am 20 März konnte ich noch die Gelegenheit nutzen, für ein paar Stunden vor der Nachtschicht zu beobachten.

Eine weitere, dieses mal eine lange Nacht konnte ich Ende März am Segelflugplatz Lauf- Lillinghof verbringen.

Während des Tages sah es überhaupt nicht nach einer klaren Nacht aus, die Wetterberichte sollten aber Recht behalten.

Nur zwei Tage später konnte ich ein weiteres mal am Segelflugplatz Lauf- Lillinghof beobachten.
Diese Nacht war sehr stürmisch, während der Nacht ging ein heftiger Wind.

Januar.

 
Jupitermonde mit den freien Augen.


Am Abend und in den Nachtstunden des 5. Januar zur Oppositionsstellung von Jupiter bot sich die Chance, die Jupitermonde mit den freien Augen zu sehen.

Alle vier Galileische Monde standen gegen 22 Uhr MEZ in einer Reihe westlich von Jupiter.
Etwas westlich daran stand auch noch der Stern 44 Gem.


Jupitermonde

So waren die Jupitermonde gegen 22 Uhr angeordnet.


Beim ersten beobachten gegen 20 Uhr konnte ich sehr dicht bei Jupiter zwei Sternchen mit den freien Augen sehen.

Diese beiden Sternchen konnte ich sehr einfach sehen.
Ich beobachtete mehrmals, aber diese beiden Sternchen konnte ich sofort immer wieder sehen.

Gegen 22:30 MEZ konnte ich eindeutig drei Sternchen sehr dicht bei Jupiter in einer Kette sehen.
Auch hier beobachtete ich mehrmals, um auszuschließen, das ich mir etwas einbilde oder das durch tränende Augen Geisterbilder entstehen.

Den Stern 44 Gem konnte ich nach genauer Suche etwas abgeknickt von der Kette mit den drei Sternchen sehen.

Die drei Sternchen unmittelbar am Jupiter müssten die Monde Ganymed, Kallisto und Europa gewesen sein. Io stand zu nahe am Jupiter, so das ich diesen ausschliessen kann.



 
Die Venus als Sichel am Taghimmel.


Heute Vormittag am 8. Januar zeigte sich seit langen mal wieder einigermaßen wolkenloser Himmel über Mittelfranken.

Diese Chance wollte ich nutzen, um neben der Sonne im Weißlicht und H- α die Venus zu beobachten.

Der Himmel war nur an wenigen Stellen blau, meist war er milchig- blau.
Venus stellte ich nach der auf meiner Seite beschriebenen Methode ein.

Meine Montierung richtete ich mit einem Kompass nach Norden aus, und stellte sie mit den eingebauten Wasserwaagen in die Waage.

Ausgehend von der Sonne ging ich zuerst mit der Deklination um 5° nach Norden.
Erst dann baute ich vom Herschelkeil auf Zenitspiegel mit dem 40mm Okular um, und stellte mit einem Zollstock den Okularauszug ein.

Ich musste dann nur noch die Montierung in der Rektaszesion etwas nach Osten schieben, und hatte nach kurzer Zeit auch schon die Venus im Okular, noch dazu schon fast perfekt scharfgestellt.

Mein Schiefspiegler hat mit dem 40mm Okular nur ein Feld von 1°, nicht viel am Himmel, meine Methode des aufsuchens am Taghimmel funktionierte auch hier wieder.

Venus zeigte sich bei einer Vergrößerung von 75 und 143x als ein sehr schmaler und feiner Bogen.
Trotz des milchig- blauen Hintergrundes konnte ich Venus sehr deutlich im Okular sehen.

Lange konnte ich sie leider nicht beobachten, denn es zogen schnell wieder Wolken auf.

Es lohnt sich, die Venus nahe der unteren Konjunktion am Tag- oder in den Abendstunden aufzusuchen, die feine Sichel hat ihren eigenen Reiz im Okular.


Venus

Bei der Venusbeobachtung. Dichte Wolken führten zu einer Beobachtungspause.


Am Vormittag vom 12. Januar konnte ich ein weiteres mal die Venus am Taghimmel beobachten.

Im Okular ist Venus ein auffälliger und sehr dünner Bogen.
Die Venussichel ist nach Nord - Westen geöffnet.
Die Drehung der Venussichel konnte ich gut erkennen, in der Beobachtung vom 8. Januar 2014 war sie noch nach Nord- Osten geöffnet. Beobachtet habe ich Venus wieder mit meinem Schiefspiegler bei einer Vergrößerung von 143x.



 
Mond und Jupiter am Nachthimmel.


8. Januar 2014:
Der Himmel bei der Mond- und Jupiterbeobachtung war klar und wolkenlos. Leider kam aber Nebel auf.
Die Luftruhe bei der Beobachtung war aber sehr gut, Mond und Jupiter standen fast still im Okular.

Beobachtet habe ich mit meinem Schiefspiegler in der Nähe von Langenzenn.

Den Mond habe ich bei einer Vergrößerung von 273x. Viele kleine Krater und Rillen konnte ich erkennen.

Mit einer Digitalkamera, die an das Hyperion Okular geschraubt hatte, habe ich versucht den Mond zu fotografieren:


Mond

Beide Bilder habe ich mit einer Panasonic FZ 150 an einen 21mm Hyperion geschraubt aufgenommen.

Mond
Auch an einer Jupiterzeichnung versuchte ich mich:

Jupiter


Bei der Beobachtung hatte ich leichten Nebel.

12. Januar 2014:
Ich beobachtete wieder in der Nähe von Bräuersdorf in Mittelfranken.
Ich hatte einen klaren Himmel, mit einzelnen kleinen und dünnen Wolkenfeldern.
Die Luftruhe war dieses mal nicht so gut wie am 8. Januar 2014.

Neben Jupiter beobachtete ich auch noch den Mond bei einer Vergrößerung von 273x.
Mein Teleskop war wieder der 150/3000mm Schiefspiegler.

Jupiter





 
Februar.


Mond

Nebensonne
  Rechte Nebensonne.

6. Februar um 1605 Uhr MEZ.


 
 
 

 
 
 
Venus vor Sonnenaufgang.


Venus




 
Die Supernova 2014J und Jupiter.


17. Februar 2014:
Überraschend wurde der Himmel am späten Abend fast wolkenfrei. Diese Gelegenheit wollte ich nutzen, um endlich die Supernova 2014J in der Galaxie NGC 3034 (Messier 82) zu beobachten.

Mein Teleskop an diesem Abend war mein 150/3000mm Schiefspiegler.


Supernova


Jupiter
  Jupiter.





 
Die erste Beobachtungsnacht am Segelflugplatz Lauf- Lillinghof, vom 23. auf dem 24. Februar.


Die Nacht am Segelflugplatz Lauf- Lillinghof war völlig frei von Wolken, aber durch die Nähe zum Großraum Nürnberg aufgehellt.
Der Himmel wurde aber im Laufe der Nacht sichtbar dunkler und transparenter.
Am Anfang der Nacht ging nur ein leichter Wind, der aber ab 2300 Uhr MEZ deutlich zunahm und die ganze zweite Nachthälfte über anhielt.
Der Wind hatte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 11 km/h und eine maximale Geschwindigkeit von 32 km/h.

Mein optischer Begleiter durch diese Nacht war mein 300/1200mm Newton, parallaktisch montiert.






Thommes´Nebel
  Okularskizze von "Thommeś Nebel".

Gezeichnet am 300mm, ƒ4 Newton.
Vergrößerung: 400x.

Bei der Beobachtung von diesem Nebel hatte ich kein Bild dabei, sondern ich habe mir die Stelle von Nebel nur auf einer Karte markiert um nicht voreingenommen zu beobachten.

Zu diesem Nebel gibt es auch eine Diskussion im Astrotreff.










Auffrischender Wind




Starker Wind




Mondaufgang

Der Mond geht auf und beendet die Beobachtungsnacht.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte



 
Die zweite Beobachtungsnacht am Segelflugplatz Lauf- Lillinghof, vom 24. auf dem 25. Februar.


Auch in dieser Nacht hatte ich einen leicht aufgehellten Landhimmel.
Der Himmel war wieder frei von Wolken.
Im Gegensatz zur vergangenen Nacht hatte ich diesesmal nur einen leichten Wind mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5 km/h und einer maximalen Geschwindigkeit von 17 km/h.

Durch die Nacht führte mich mein 300/1200mm Newton, parallaktisch montiert.














Lillinghof

Der Süd- Osthimmel am Lillinghof, aufgenommen um 330 MEZ.








Mondaufgang

Der aufgehende Mond beendet diese Beobachtungsnacht.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte




Jupiter
  Jupiter.

Der dunkle Punkt ist der Schatten vom Mond Europa.



 
März.


Mondsichel


 
Eine kurze Beobachtungsnacht in Mittelfranken, vom 6. auf dem 7. März.


Nach der Spätschicht fuhr ich meinem Beobachtungsplatz, östlich der Ortschaft Bräuersdorf in Mittelfranken an.

Der Himmel war zwar tagsüber wolkenfrei, aber nicht so richtig blau, sondern er hatte eine milchig- blaue Farbe, was auf viel Wasserdampf in der Luft hinweist.

Der Himmel in der Nacht war wolkenfrei, aber zu Anfang der Nacht noch sehr aufgehellt, was sich im Laufe der Nacht nur wenig besserte.
Schon am Monduntergang, der Mond hatte im weiten Abstand vom Horizont schon eine leicht orange Farbe, war zu sehen, das die Luft sehr dunstig ist.

Ab circa zwei Uhr nahm auch die Feuchtigkeit deutlich zu, das Teleskop tropfte vor Kondenswasser, auch auf dem Fangspiegel bildete sich Kondenswasser, was eine weitere Beobachtung unmöglich machte.
Die hohe Feuchtigkeit machte sich auch in der Transparenz vom Himmel sehr nachteilig bemerkbar.

Erst beim Abbau vom Teleskop, als ich wieder Weißlicht benutzte, konnte ich sehen, das sich bereits eine dünne, bodennahe Nebelschicht gebildet hatte.

Es ging in dieser Nacht nur ein leichter Wind mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 2,2 km/h und einen Maximum von 7,1 km/h.

In dieser Nacht beobachtete ich wieder mit meinem parallaktisch montierten 300/1200mm Newton.










Inzwischen ist der Fangspiegel mit Kondenswasser beschlagen, ich beendete die Beobachtungsnacht.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte



 
ISAN 7


7th International Sidewalk Astronomy Night

In Erinnerung an John Dobson, 1915 - 2014.

ISAN 7
  Am Stammtisch in Erlangen kam die Idee auf, die Teleskope mal wieder auf die Straße zu stellen um die Leute durchschauen zu lassen.

Als Termin dieser Aktion wurde der 8. März genommen, die "Sidewalk Astronomers" ruften am diesen Tag zur 7. International Sidewalk Astronomy Night (ISAN 7) auf.

Wir hatten die Aktion die ganze Zeit über Geheim gehalten, nur die sich daran beteiligten, waren eingeweiht.

Die Aktion wurde von uns auch nirgends angemeldet.

Als Ort hatten wir den Schloßplatz in Erlangen gewählt, er liegt Zentral und wird von vielen Menschen frequentiert.

Um 1930 trafen wir uns am Schloßplatz, um unsere Teleskope aufzubauen.

ISAN 7
  Da der Schloßplatz nicht mit dem Auto befahren werden darf, parkten wir nur kurz auf dem Platz, um die Teleskope aufzubauen, und hinterher die Autos umzuparken. Während der Teleskopbesitzer sein Auto parkte, passte der Nachbar auf das Teleskop auf.
Einige Teleskope wurden auch auf Wägelchen herangeschafft.

Ich selbst hatte meinem Schiefspiegler auf parallaktischer Montierung mitgebracht.

Schon beim aufbauen wurden wir von den vorbeiflanierenden Menschen interessiert beobachtet.

Da es in der Erlanger Innenstadt sehr hell ist, kamen nur Mond und Jupiter in Betracht, die man den Leuten zeigen konnte.
Der Mond im ersten Viertel und auch der Jupiter standen zudem sehr günstig, sie konnten den ganzen Abend über angesehen werden.


ISAN 7
  Das Interesse der vorbeilaufenden Leute war schnell geweckt.

Bei den ersten, die durch das Okular schauten, fragte ich noch, ob sie auch etwas sehen, das konnte ich aber schnell sein lassen.
Lächelnde Gesichter am Okular und erstaunte Ausrufe ließen mich wissen, das sie die Mondkrater sehen konnten.
Ich erklärte zudem den Leuten die Benutzung des Handtasters von der Montierung, um den Mond eigenständig "abfahren" zu können, wovon auch reger Gebrauch gemacht wurde.

Auch Jupiter wurde ausgiebig beobachtet.
Alle die durchs Okular sahen, konnten auf anhieb die Wolkenbänder erkennen und auch die vier Monde sehen.


ISAN 7
  Die Reaktionen der Leute waren sehr unterschiedlich.
Manche konnten kaum glauben, das dass Real ist, was im Okular zu sehen ist, es waren aber auch einige dabei, die über ein großes Allgemeinwissen verfügten, und sich am Himmel auskannten, ohne selbst Hobbyastronomie zu betreiben.
Ein Italiener, so Anfangs 30, erkannte zudem den Mars sofort am Himmel, und zog damit seinen Türkischen Kumpel auf, der keine große Ahnung hatte, was da am Himmel wäre...


ISAN 7
  Dennoch war aber das allgemeine Wissen über unsere Planeten sehr gering.
Viele wussten nicht, das die Planeten nicht selbst leuchten, sondern wir die Planeten nur sehen konnten, weil sie das Sonnenlicht reflektieren.
Jemand war auch der Meinung, das in der Sonne ein Feuer brennt.
Über die Entstehung der Mondkrater musste aufgeklärt werden, und auch das es auf der Erde ebenfalls Einschlagkrater gibt, die aber durch die Erosion schon weitgehend eingeebnet sind.
Auch waren viele der Meinung, das die beiden auf Jupiter sichtbaren Bänder Ringe um den Planeten sind.
Wir mussten noch viele Fragen beantworten, und über die wahren Verhältnisse am Himmel aufklären.

Sämtliche Schichten der Bevölkerung und auch sämtliche Altersgruppen waren sehr daran interessiert, was man im Teleskop sehen konnte.


ISAN 7
  Nur der Schiefspiegler verwirrte die Leute.
Es stellten viele fest, das dass Teleskop ja gar nicht auf den Mond oder dem Jupiter zeigte, denn wenn man am kleinen Rohr (den Fangspiegeltubus) entlangschaute, zeigte der ganz wo anders hin.
Erst als ich die Leute aufklärte, wie so ein Teleskop funktioniert, und der Hauptspiegel im kurzen dicken Rohr zu Objekt schaut, wurden alle Zweifel beseitigt.

Ich musste zudem erklären, wie die Montierung funktioniert, und vor allem warum das Teleskop automatisch den Mond verfolgt.


Wie viele Leute an den Teleskopen anwesend waren, das läßt sich kaum abschätzen, es waren aber sicher mehrere hundert Besucher.
Manche Leute blieben auch recht lange, schauten durch die verschiedensten Teleskope durch und hatten auch viele Fragen dazu, andere kamen nach einiger Zeit ein zweites mal vorbei.

Sämtliche Leute waren auch recht angenehm, es kam zu keiner unschönen Situation.

Die meisten Leute schauten nur kurz durchs Okular, aber es waren auch einige dabei, die das Teleskop ausgiebig nutzten, besonders wenn der Andrang zwischenzeitlich nicht so groß war.

Kurz vor 23 Uhr begannen wir wieder abzubauen.
Länger zu bleiben wäre nicht mehr gut gewesen, gegen 22:30/23 Uhr vollzog sich langsam der "Schichtwechsel" auf den Straßen:
Das interessierte Publikum würde spärlicher, dafür traten die ersten werdenden Alkoholleichen auf.

Ich stellte auch kurz noch den Mars ein, aber außer einer wabernden roten Scheibe mit einem weißen Fleck am Pol war da nicht viel zu sehen.

Insgesamt war es eine sehr gelungene Aktion.
Schon an den positiven Reaktionen der Leute und den interessanten Gesprächen konnten wir sehen, das diese Aktion bei den Passanten sehr ankam.


ISAN 7




Mond

Sonnenuntergang


 
Ein Beobachtungsabend in Mittelfranken, am 20. März.


Das Hoch "Johannes" sorgte in Mittelfranken für einen schönen und sonnigen Tag. Für die Nacht sagten die Wetterberichte und auch das Meteosatbild eine klare Nacht voraus.
Das dumme daran war, ich hatte an diesem Tag Nachtschicht...

Schon ein paar Tage vorher vereinbarte ich mit meiner Vertretung, ich komme zwei Stunden später in die Schicht, bleibe aber in Rufbereitschaft.

Ich machte mich auf, zu meinem Beobachtungsplatz bei Langenzenn.


Beobachtungsplatz
  Mein Beobachtungsplatz bei Langenzenn.

An den neugebauten Windkraftanlagen habe ich unendlich viel Platz, um mein Teleskop aufzustellen und mich auszubreiten.

Die Geräusche vom Rotor fallen kaum auf, auch die roten Lichter stören nicht, sie sind auf die Entfernung nicht sehr hell und blenden nicht, vergleichbar mit der Helligkeit einer Rotlichtlampe beim Kartenlesen.

Der Turm schattet zwar den Osthimmel ab, ist bei meinem Standort aber nicht weiter schlimm, denn im Osten sind die Aufhellungen von Fürth und Nürnberg.


Der Himmel war teilweise sehr aufgehellt, besonders im Norden war aber eine sehr helle Aufhellung, die aber gegen 21 Uhr verschwand.

in der Dämmerung waren besonders im Osten noch ein paar dünne Wolken, die sich aber auflösten. Stellenweise, besonders im Südwesten blieben aber dünne Dunstfelder zurück.

In dieser Nacht ging nur ein leichter Wind, mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 1,4 km/h und einen Maximum vom 10,3 km/h.


Beobachtungsplatz

Der Westhorizont in der Abenddämmerung.


Bis etwas nach 22 Uhr konnte ich beobachten, dann erreichte mich ein Anruf von meiner Vertretung auf dem Mobiltelefon, jemand wäre krank geworden und es stehen in einer Stunde ein paar Formatwechsel an...

Mein parallaktisch montierter 300/1200mm Newton war mein optischer Begleiter in dieser Nacht.







Beobachtungsplatz

Der Osthorizont an meinem Beobachtungsplatz.
So richtig klar wurde es in dieser Nacht nicht, auf dem Bild sind dünne Wolken zu sehen.
Dieser Platz liegt auch in der Einflugschneise vom Flughafen Nürnberg, ein reger Flugverkehr ist über dem Platz in der gesamten Nacht zugange.








Beobachtungsplatz

Etwas nach 22 Uhr musste ich die Beobachtungsnacht beenden.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte




Mond


 
Eine lange Nacht am Segelflugplatz Lauf- Lillinghof, vom 25. auf den 26. März.


Obwohl es tagsüber gar nicht danach aussah, meldete "Metoblue" für die Nacht vom Dienstag auf dem Mittwoch einen klaren Himmel.


Wetterkarte


Bei den vielen Wolken, die am Himmel standen, gegen Mittag regnete es sogar leicht, überwog doch sehr die Skepsis das es über Nacht aufklaren könnte. Ich ließ mich auf das Vabanquespiel mit dem Wetter ein, und fing an meine Ausrüstung ins Auto zu laden...
Gegen den späten Nachmittag begann tatsächlich der Himmel zögerlich aufzuklaren, aber auch bei der Abfahrt gegen 1830Uhr waren immer noch viele Wolken am Himmel.

Aber auch in Lillinghof waren noch viele Wolken zu sehen, aber es wurden immer weniger davon.


Lillinghof Lillinghof

Die Nacht am Segelflugplatz war in den ersten Stunden sehr aufgehellt und feucht. Gegen 23 Uhr begann es deutlich dunkler und der Himmel auch transparenter zu werden.
In den ersten Stunden herrschte Windstille. Der Wind frischte in der zweiten Nachthälfte deutlich auf. Die maximale Windgeschwindigkeit betrug 18,6 km/h, bei einem Durchschnitt von 6,5 km/h.
Schon in den ersten Stunden war mein Auto und der Tubus vom Teleskop von einer Reifschicht überzogen.


Westhorizont

Der stark aufgehellte Westhorizont gegen 2015 Uhr.


Auch in dieser Nacht beobachtete ich wieder mit meinem parallaktisch montierten 300/1200mm Newton.







Südhorizont

Der aufgehellte Südhorizont gegen 2300 Uhr.





Supernova














Statistik (nur Deep Sky): 1.991 Beobachtungen, 1.305 Objekte.


Teleskop

Die Nacht war sehr feucht, Wasser gefror an das Teleskop und an die Kamera.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte



 
Viel Wind am Segelflugplatz Lauf- Lillinghof, die Nacht vom 27. auf den 28. März.


Lillinghof
  Am Anfang der Nacht zogen noch viele Wolken am Himmel auf. Der Himmel war bis 21 Uhr zu 50% von Wolken überzogen.
Sie lösten sich aber bis 22 Uhr rasch wieder auf.

Die Nacht wurde ab 23 Uhr sehr klar und transparent. Sie wurde auch im weiteren Verlauf spürbar dunkler. Es ging aber auch ein sehr lebhafter Wind.

Lillinghof


Der Wind ließ aber nicht nach, er legt in der zweiten Nachthälfte an Stärke zu.
Die durchschnittliche Geschwindigkeit betrug 21km/h bei einem Maximum von 43km/h.


Lillinghof
  Mein Teleskop für diese Nacht war wieder mein 300/1200mm Newton, parallaktisch auf einer Losmandy G11 montiert.

Der Wind zerrte dieses mal sehr stark am Tubus, so das ich die Achsklemmungen viel stärker klemmen musste, damit das Teleskop in Position blieb.

Abgebaut habe ich um 4 Uhr, dann begann auch schon die Dämmerung.

In dieser Nacht beobachtete ich ausschließlich Galaxien.





















Statistik (nur Deep Sky): 2.016 Beobachtungen, 1.322 Objekte.


Lillinghof Lillinghof

Die Morgendämmerung beginnt und der Mond geht auf. Die Nacht ist zu Ende.


Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.

Messwerte