Amateurastronomie und
Himmelsbeobachtung



Himmlisches und Irdisches.

Logbuch von Natur- und Himmelsbeobachtungen vom 1. Quartal 2019.
Januar bis März 2019.


Die Totale Mondfinsternis am 21. Januar war meine erste astronomische Beobachtung im Jahr 2019. Bei guten Bedingungen konnte ich diese Finsternis komplett beobachten.
Am Morgenhimmel vom 31. Januar bildeten die Venus, der Mond und der Jupiter ein schönes Trio.


 Januar


 
Die Totale Mondfinsternis vom 21. Januar.


Dunkelroter Mond am Morgenhimmel.

Die totale Mondfinsternis fand dieses Mal in den frühen Morgenstunden statt. Die Grafik zeigt den Verlauf der Mondfinsternis.


Totale Mondfinsternis

Der Verlauf der Totalen Mondfinsternis. Bildquelle: Vereinigung der Sternfreunde (VdS).


Himmel und Bedingungen:

An meinem Standort in Mittelfranken hatte ich nahezu einen wolkenfreien Himmel. In dieser Nacht war es sehr kalt. Es ging aber kein Wind, so das die Kälte kein Problem war.
An meinem Wohnort, nur wenige Kilometer von meinem Beobachtungsplatz entfernt hatte ich noch einen vollständig bewölkten Himmel, durch den der Mond aber noch gut zu sehen war.


Ich beobachtete diese Mondfinsternis nur mit den freien Augen. Teleskope stellte ich keine auf.
Nebenher entstanden noch ein paar Fotos, die ich alle mit einer Panasonic LUMIX DMC FZ150 mit 1,7x Telekonverter im manuellen Modus auf Stativ aufnahm.


Halbschattenfinsternis.

• 1/640 Sekunde belichtet.
• ƒ8,0.
• ISO: 500.


Totale Mondfinsternis


Eintritt in den Kernschatten.

• 1/640 Sekunde belichtet.
• ƒ8,0.
• ISO: 500.


Totale Mondfinsternis


Mehr als die Hälfte ist verfinstert.

• 1/250 Sekunde belichtet.
• ƒ8,0.
• ISO: 800.


Totale Mondfinsternis


Der Schatten in der partiellen Phase war sehr dunkel. Einen rötlichen Farbton konnte ich erst zum Schluss der partiellen Phase sehen.


Fast am Ende der partiellen Phase.

• ½ Sekunde belichtet.
• ƒ8,0.
• ISO: 800.


Totale Mondfinsternis


Totale Phase.

• Linkes Bild:
• 1,3 Sekunden belichtet.
• ƒ8,0.
• ISO: 100.


• Linkes Bild:
• 3,2 Sekunden belichtet.
• ƒ8,0.
• ISO: 100.


Totale Mondfinsternis Totale Mondfinsternis


Totale Mondfinsternis
Totale Phase.

• 4 Sekunden belichtet.
• ƒ8,0.
• ISO: 800.



In der totalen Phase war der Mond sehr dunkel. Die Farbe war visuell ein dunkles, sehr unauffälliges Rot.


Ende der totalen Phase.

• 4 Sekunden belichtet.
• ƒ5,2.
• ISO: 800.


Totale Mondfinsternis


Venus und Jupiter.

In der Morgendämmerung standen die Planeten Venus (oben im Bild) und Jupiter (unterhalb von Venus) am Süd-Osthimmel nahe beieinander.

• 2 Sekunden belichtet.
• ƒ5.
• ISO: 800.


Venus und Jupiter


Der Mond kurz vor Ende der Finsternis.

Noch teilweise Verfinstert steht der Mond nahe am Westhorizont.
Ich beendete meine Beobachtungsnacht, die mir ein schönes Himmelsschauspiel vorführte.

• 1/3,2 Sekunde belichtet.
• ƒ5.
• ISO: 500.


Totale Mondfinsternis



 
Venud, Mond und Jupiter am Morgenhimmel.


Venus, Mond und Jupiter
Eine Reise quer durchs Sonnensystem am Morgenhimmel.

Der zweite Planet vom inneren Sonnensystem, unser eigener Mond und der zweite Planet vom äußeren Sonnensystem standen am 31. Januar nahe zusammen am Morgenhimmel.
Beide Bilder habe ich gegen 7Uhr MEZ in Mittelfranken aufgenommen.

Die Daten zum großen Bild:

• Kamera: Panasonic LUMIX DMC FZ150 auf Stativ mit Fernauslöser.
• Manueller Modus.
• 1/10 Sekunde belichtet.
• ƒ3,7.
• ISO 500.
• 29mm Brennweite (161mm, 35mm Film).



Venus, Mond und Jupiter

Venus, Mond und Jupiter.




Sonnenbeobachtung am 31. Januar bei Dürrnfarrnbach, von 1010 bis 1040 Uhr MEZ.

Himmel und Bedingungen:
Blassblauer Himmel. Bewölkter Süd-Osthorizont mit aufziehenden Wolken. Wind, ∅ 5,4 Km/h, Maximal 10,3 Km/h.
Ruhiges Sonnenbild. Unruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Refraktor, ∅ 80mm, ƒ 5 und einem Folienfilter ND 5.0, Vergrößerung 85x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Keine Flecken.

Die Granulation ist angedeutet.
H- alpha:

Sehr ruhige Chromosphäre.

Am Sonnenrand stehen kleine Protuberanzen. Eine kleine und kompakte Protuberanz schwebt über dem West-Sonnenrand. Am Westrand der Sonne kann ich eine Protuberanz als einen zarten Schleier sehen.
Eine kleine und sehr helle Protuberanz am Westrand ändert ihr Aussehen innerhalb weniger Minuten.

Unruhiger Sonnenrand. Die Spikulen sind gut zu sehen.

Sonnenbeobachtung 813.
H- alpha Beobachtung 320.


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