Amateurastronomie und
Himmelsbeobachtung



Himmlisches und Irdisches.

Logbuch von Natur- und Himmelsbeobachtungen vom 4. Quartal 2011.
Oktober bis Dezember. 




 
Oktober

 
Beobachten im Oktober.


300/1200mm Newton  
   Schichtbedingt konnte ich in der Nacht vom 22. Oktober erst ab 23 Uhr beobachten.
Anfangs war der Himmel an meinem Standort westlich von Nürnberg wolkenlos, aber schon sehr feucht.
Schon nach kurzer Zeit zog dichter Nebel auf, der nur eine einzige Beobachtung zuließ. Lillinghof

Auch am 23. Oktober versuchte ich nach der Spätschicht mein Glück.
Am Platz angekommen war es schon wieder sehr feucht und leicht neblig, so das ich erst gar nicht aufbaute.



Diesen Platz empfinde ich als denkbar schlecht für visuelle Beobachtungen. Die Gründe dafür:

Der Horizont und der Himmel ist durch die umliegenden Städte sehr aufgehellt, was auch die beiden Bilder belegen.

Die Straße und der Parkplatz vorm Flugplatz dient scheinbar für einige Autofahrer als Schleichweg, bis 23 Uhr wurde ich immer wieder von durchfahrenden Fahrzeugen gestört.

Es ist außerdem außerordentlich windig an diesem Platz.

Lillinghof  
Auch die Nacht vom 26. Oktober war nicht besonders brauchbar.
Ich habe wieder westlich von Nürnberg aufgebaut, auch hier zog nach kurzer Zeit wieder Nebel auf, was dann nur wenige Beobachtungen erlaubte.

Meine Suche nach einen nebelfreien Platz geht weiter...

Mein optischer Begleiter und das Tor zu den Sternen war wieder mein 300/1200 Newton auf Losmandy G11.





Die erste Nacht, am 22. Oktober:





Die zweite Nacht, am 24. Oktober:





Die dritte Nacht, am 26. Oktober:






 
November

 
Eine kurze Nacht in Mittelfranken.


300/1200mm Newton  
Himmel und Bedingungen:
Anfangs klarer Himmel, dann aufkommender Nebel.

Mein Teleskop für diese Nacht war wieder mein 300/1200 Newton auf Losmandy G11.





Die beobachteten Objekte:






 
Dezember

 
Die Partielle Mondfinsternis vom 10. Dezember.


Mondfinsternis  
In den Nachmittagsstunden fand eine totale Mondfinsternis statt, die in Mittelfranken als eine Partielle Mondfinsternis beobachtet werden konnte.

Zu Mondaufgang war der Mond noch zu rund 80 % verfinstert.

An meinem Standort hatte ich das Glück, das ich am Osthorizont nur eine Dunstschicht, aber keine großen Wolken hatte (Bild rechts).

Kurz nach Mondaufgang konnte ich den Mond auch schon sehen, trotz der Dunstschicht war er sehr auffällig.


Mondfinsternis  
Abgesehen von wenigen kleinen Wolkenfeldern, die vorm Mond vorbeizogen, konnte ich die gesamte partielle Phase beobachten.

Teleskope hatte ich keine aufgestellt, das Wetter war doch zu unsicher.
Als einzigstes optisches Hilfsmittel hatte ich nur ein 10x25 Fernglas dabei.

Die Bilder entstanden mit einer Canon PowerShot SX 120 IS Kompaktkamera.

                              Kurz nach Mondaufgang.

Mondfinsternis


Mondfinsternis             Mondfinsternis


             Mondfinsternis




©  , Gerd Kohler, Burggrafenhof.