Wolken und Wetter

Die Farben und Formen des Himmels.



Wolke  
Wolken sind die veränderlichsten Objekte am Himmel. Ihre Formen sind unerschöpflich.

Diese sehr unterschiedlichen Formen und auch die unterschiedlichsten Beleuchtungen durch die Sonne machen Wolken zu reizvollen Objekten

Auch die durch die Wolken hervorgerufenen Phänomene wie Halos und Regenbögen sind schöne Erscheinungen am Himmel.


 

Der Inhalt dieser Seiten:




 
Lichtsäulen.


Vor allem im Winter, wenn eine hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um -4 bis -8℃ vorhanden sind, entstehen an langen und dünnen Eisnadeln Lichtsäulen.

Diese Eisnadeln, die auch in dünnem Nebel entstehen können, richten sich überwiegend waagerecht in der Luft aus, wenn sie entweder in der Luft schweben oder zu Boden fallen.


Lichtsäule über einer Kirche.


Lichtsäule  
Die Scheinwerfer einer Gebäudebeleuchtung einer Kirche in Neustetten bei Ansbach führten zu großen und hellen Lichtsäulen.

An diesem Abend herrschte leichter Schneefall, es war auch etwas dunstig oder nebelig.

Aufgenommen am 2. Januar 2016 um 1910 Uhr MEZ.



 
Fallstreifen (Virga und Praecipitatio).


Fallstreifen aus Regenwolken bieten einen faszinierenden Anblick am bewölkten Himmel.
Unterschieden werden zwei Arten der Fallstreifen:

Virga:
In diesem Fall erreicht der Niederschlag nicht den Erdboden. Der Niederschlag hängt wie eine Schleppe an den Wolken.

Praecipitatio:
In diesem Fall erreicht der Niederschlag den Erdboden.


Fallstreifen an einem abziehenden Gewitter.


Fallstreifen


Fallstreifen an einem abziehenden Gewitter.

Diesen breiten Fallstreifen konnte ich nach einen durchziehenden Gewitter aufnehmen.
Aufgenommen auf dem Aussichtsturm auf dem "Hohen Kreuz" in der Fränkischen Schweiz.

21. August 2016 um 1350 Uhr MESZ.




Fallstreifen an einer abziehenden Regenfront.


Fallstreifen


Fallstreifen an einer abziehenden Regenfront.

Aufgenommen am 17. Juni 2016 gegen 1833 Uhr MESZ bei Oberreichenbach in Mittelfranken.

Die Blickrichtung geht nach Südost.
Die Fallstreifen erreichten den Boden und sind dem Typ Praecipitatio zuzuordnen.




Fallstreifen an einem Stratocumulus.


Fallstreifen


Fallstreifen an einem Stratocumulus.

Aufgenommen am 12. Juni 2016 gegen 1841 Uhr MESZ bei Dürrnfarrnbach in Mittelfranken.

Die Blickrichtung geht nach Norden. Die Wolken zogen von Nordwest (links im Bild) nach Südost.




Fallstreifen an einer Gewitterwolke.


Fallstreifen


Fallstreifen an einer Gewitterwolke.

Aufgenommen am 6. Juni 2016 gegen 1915 Uhr MESZ bei Burggrafenhof in Mittelfranken.

Das Bild wurde zum Westhorizont aufgenommen. Die Sonne wird von der Wolke bedeckt.
Im oberen, vor allem linken oberen Teil der Wolke, ist noch ein Schatten erkennbar, den die Wolke auf eine tiefere und dünnere Wolkenschicht wirft.




Regenwand.


Regenwand


Rückseitenwetter  
Wie eine Wand aus Wasser tauchte dieser Regenschauer am Osthorizont auf.
Er sah bedrohlich aus, brachte aber nur wenig Regen und war auch schnell wieder vorbei.

11. August 2015 gegen 2015 Uhr MESZ bei Burggrafenhof in Mittelfranken.

Das kleine Bild rechts, wurde nur etwas über eine Stunde später aufgenommen, und zeigt das Rückseitenwetter.
Die Blickrichtung geht zum Westhorizont.




Wasserfall.


Regenwolke  
Ein Wasserfall aus einer Wolke.

Wie ein Wasserfall fällt dieser begrenzte Regenschauer aus einer Wolke heraus.

Der Regenschauer dauerte nur wenige Minuten, dann war er schon wieder weg.

Oberreichenbach in Mittelfranken.



 
Gewitterwolken und Gewitterzellen.


Herannahende Gewitter und ihre Vorboten sind immer wieder ein schönes Fotomotiv.


Gewitter in der Nacht.


Mammaten

Bei diesem Gewitter war ein intensives Wetterleuchten, nur selten waren Blitze zu sehen.

25. August 2017 um 2230 Uhr MESZ bei Dürrnfarrnbach/Mittelfranken.




Mammaten.


Mammaten

Diese Mammaten konnte ich während eines Gewitters aufnehmen.

30. Juli 2017 um 1655 Uhr MESZ in Burggrafenhof/Mittelfranken.




Mammatus- Wolken.


Mammatus- Wolken

Mammatus- Wolken vor dem Durchzug einer Gewitterzelle.

19. Juli 2015 um 17 Uhr bei Dürrnfarrnbach in Mittelfranken.




☈ Gewitterzelle.


Wolken  
Am Abend vom Dienstag den 12. Mai zog eine Gewitterzelle über Mittelfranken.

An der aufziehenden Gewitterfront war ein Feld von Mammatus- Wolken, die nur leicht ausgeprägt, aber deutlich zu sehen waren (Bild rechts).

Ich habe noch Versucht, Blitze einzufangen.
Durch die lange Belichtungszeit von 15 Sekunden werden aber die Wolken unscharf abgebildet (unteres Bild), so das der Cumulonimbus in der durchziehenden Gewitterzelle nicht mehr so spektakulär aussieht.


Gewitterzelle




☈ Gewitterwolken.


Gewitterzelle

Aufgenommen am 07. Juli 2014 um 026 bei Ansbach in Mittelfranken.

Bei der Aufnahme hatte ich mit starkem Wind zu kämpfen, das Stativ musste ich festhalten, damit es nicht umgeworfen wurde.
30 Sekunden mit einer Panasonic LUMIX DMC FZ 150 belichtet.



 
Seltene Wolkenformationen.


Wolkenformationen, die ich nicht so oft zu sehen bekomme.


Altokumulus Lenticularis-Wolken am 14. April.


Lenticularis-Wolken


Lenticularis-Wolken.

Am 14. April war der gesamte Himmel mit einer dieser Art selten auftretenden Gattung von Wolken überzogen.
Diese Linsenwolken hatten definierte Begrenzungen und waren zum Teil sehr langgestreckt.

Aufgenommen habe ich das Bild mit meiner Panasonic Lumix DMC FZ 150.

Auf der Seite "Wettermail" hat Dipl.-Phys. Stefan Ochs noch eine Erklärung dazu geschrieben:

Zitat von Wettermail (www.wetterochs.de):

...für Aufsehen sorgten am Dienstagnachmittag zahlreich auftretende Lenticularis-Wolken (Form wie Linsen oder Fische).

Die ganze Sache war etwas mysteriös, in der Form hatte ich das zuvor noch nie gesehen.

Normalerweise entstehen die für diese Wolken verantwortlichen Schwingungen in der Atmosphäre (auf = Wolkenbildung, ab = Wolkenauflösung) beim Überströmen der Mittelgebirge.
Dann verlaufen die Linien der Wellenmuster aber auch quer zum Bodenwind so wie bei den Wellen auf dem Meer. Der Wind wehte aber am Boden aus West und damit hätten die Wolkenstreifen von Nord nach Süd verlaufen sollten.

Tatsächlich verliefen sie aber eher von West nach Ost (Westsüdwest-Ostnordost).
Die Windrichtung im Bereich der Wolken in 4000 m Höhe (feuchtmild oberhalb einer Inversion = Warmfront) war exakt Nordwest, was auch nicht genau zu den Mustern passte.
Erst in 7000 m Höhe, also weit oberhalb der Lenticularis-Wolken, wehte der Wind dann tatsächlich quer zu den Wolkenlinien, also aus Nordnordwest.

Der Satellitenfilm zeigte übrigens eine langsam Verlagerung des Musters nach Südsüdost, während gleichzeitig in den Wolkenstreifen quer dazu eine schnelle West-Ost-Bewegung der einzelnen Wolken auszumachen war.

Insgesamt lag also ein sehr komplexes Phänomen vor.

Wikipedia bietet weitere Informationen zu dieser Wolkengattung an: "Lenticularis".

Insgesamt waren diese Wolken ein sehr schönes und einmaliges Schauspiel, durch die Beleuchtung von der Sonne konnte ich die einzelnen Schichten in den Wolken gut erkennen.




Cirrocumulus Wolken


Cirrocumulus stratiformis

 
Cirrocumulus stratiformis undulatus

Ein ausgedehntes Feld mit Cirrocumulus Wolken überzog am Vormittag vom 5. März den gesamten Himmel.

Die einzelnen Wolkenbahnen mit ihren gerippten Wellen waren sehr deutlich zu sehen.

Der Kontrast der Wolken zum Himmelsblau war höher als auf dem Foto.

Diese hohen und dünnen Wolken bestehen aus Eiskristallen.
Der Wind verändert schnell die Form der Wolken, sie waren auch nur kurz zu sehen, wenig später waren sie schon wieder weg.

Die Struktur der Wolken liegt senkrecht zum Höhenwind.

Die Daten zum Bild:

Das Bild wurde in Langenzenn/Mittelfranken aufgenommen.

Die Blickrichtung ist Ost, Nord-Ost.




Stratocumulus


Stratocumulus undulatus

Dieses Wolkenfeld mit seiner wellenförmigen Unterseite konnte ich am 14. Dezember 2015 gegen 1045 MEZ in der Nähe von Langenzenn in Mittelfranken sehen.

Es müsste sich dabei um Stratocumulus undulatus handeln, das sind tiefe Wolken in Höhen bis zu 2 Kilometern.


Stratocumulus undulatus




Wolkenstraßen


Wolkenbänder

Wolkenstraßen

Breite und lange Wolkenstraßen überzogen den Himmel am 23. August 2015.
Aufgenommen bei Langenzenn in Mittelfranken um 1330 Uhr.


Wolkenbänder




Wolkenstraßen


Wolkenbänder

Wolkenstraßen

Quellwolken richten sich nach dem Wind aus und bilden lange Wolkenstraßen.
Aufgenommen am 10. September bei Meiersberg in Mittelfranken um 1215 Uhr.



 
Leuchtende Nachtwolken.


Leuchtende Nachtwolken sind seltene Erscheinungen am Nachthimmel. Die größte Wahrscheinlichkeit für eine Sichtbarkeit ist von Mitte Juni bis Mitte Juli.


Leuchtende Nachtwolken (* nlc) sind eine der seltenen Naturerscheinungen.
Sie entstehen in 70 bis 90 Kilometer Höhe in der Mesopause.

Nach gängiger Theorie handelt es sich dabei um Wasserdampf, der an Kondensationskeimen aus kosmischen Partikeln im Temperaturminimum der Mesopause zu Eiskristallen gefriert. Dieser Wasserdampf muss aus den darunterliegenden Schichten der Atmosphäre, der Troposphäre und der Stratosphäre, in die Mesopause hochwandern.

Diese Wolken sind so dünn, das sie während des Tages vom Himmelsblau überstrahlt werden und somit nicht sichtbar sind.
Nachts scheinen durch diese Wolken die Sterne durch.

Damit diese Wolken sichtbar werden, muss sie die Sonne "von unten" beleuchten, damit die Eiskristalle das Sonnenlicht zurück- reflektieren.
Die Sonne darf dabei nicht tiefer als 6° im Bezug zum Beobachter unter dem Horizont stehen. Auf der Nord- sowie der Südhalbkugel der Erde entspricht das einer geografischen Breite von 45 bis 70°.

Die Saison für die Nordhalbkugel der Erde zur Beobachtung der Leuchtenden Nachtwolken ist von Mitte Juni bis Mitte Juli.
Für die Beobachtung empfiehlt sich ein freier Nord- West (Abendhimmel) oder Nord- Osthorizont (Morgenhimmel).

Diese Wolken dürfen aber nicht mit hohen Zirruswolken, die sich im oberen Stockwerk der Troposphäre befinden, verwechselt werden.

(* = vom englischen noctilucent clouds).



Leuchtende Nachtwolke

Die Entstehung der Sichtbarkeit von Leuchtenden Nachtwolken:

"Normale" Wolken der Troposphäre liegen dabei schon im Schatten der Erde, während die viel höher liegenden Leuchtenden Nachtwolken von der unter dem Horizont stehenden Sonne noch angeleuchtet werden und ihr Licht zum Beobachter reflektieren.


Leuchtende Nachtwolken vom 10. auf dem 11. Juli 2015.


Leuchtende Nachtwolke  
Ein großes und helles Feld Leuchtender Nachtwolken stand nach Sonnenuntergang, um ca. 23 Uhr am Nord- Westhimmel.

Das Wolkenfeld war sehr einfach zu sehen, die Wolken waren von bläulich- weißer Farbe.
Im den Wolken waren filigrane Strukturen zu sehen.

Gegen 2330 Uhr verblassten die Wolken bereits wieder.
Die nächsten beiden Bilder entstanden am Abendhimmel nach Sonnenuntergang.

Der helle Stern im Wolkenfeld ist der Stern Kapella im Sternbild Fuhrmann.

Das Feld in der Abenddämmerung habe ich am Solarberg in Fürth aufgenommen, das Feld in der Morgendämmerung in der Nähe von Langenzenn in Mittelfranken.

Die Bilder entstanden mit einer Panasonic Lumix DMC-FZ 150 Bridgekamera.


Leuchtende Nachtwolke  
Das zweite Feld Leuchtender Nachtwolken entdeckte ich vor Sonnenaufgang in der einsetzenden Morgendämmerung.

Auch dieses Feld war hell und deutlich zu sehen, wenn auch nicht so ausgeprägt wie das Feld vom Abendhimmel.

Auch in diesem Feld Leuchtender Nachtwolken waren viele filigrane Strukturen zu sehen. Die Wolken hatten wieder eine bläulich- weiße Farbe.

Die nächsten Bilder sind in der Morgendämmerung von Osten nach Westen aufgenommen.

Ein Klick in ein Bild öffnet weitere Bilder.




Leuchtende Nachtwolken vom 24. Juni 2017.


Dieses Feld Leuchtender Nachtwolken zeigte sich nach der Abenddämmerung vom 24. Juni 2017. Ich konnte diese Wolken im Rahmen einer astronomischen Beobachtungsnacht sehen.


Leuchtende Nachtwolken


©  , Gerd Kohler, Burggrafenhof.