Die Burggärten

Burggarten


Burggarten  
Rund um die Burg gibt es schöne Gärten.

Die Gärten sind über zwei Zugänge erreichbar:

Über das Tor in der Mauer am Ölberg (Bild oben) gelangt man zur Wiese, die zwischen der Tiergärtnerbastion der großen Bastion liegt.

Hält man sich an diesem Tor nach links, so gelangt man von dort aus zum Burggarten auf der Tiergärtnerbastion.
Von dort aus lässt sich der Rundgang durch die Gärten im Neutorzwinger, dem Bürgermeistergarten und dem Heilkräutergarten fortsetzen. Auf diesem Weg gelangt man auch zur kleinen Anlage auf der Neutorbastion

Nach rechts kommt man zum Rosengarten auf der Großen Bastion.
Auf diesem Weg geht es nördlich an der Burg vorbei zur Vestnertorbastion.

Der nördliche Zugang zu den Burggärten ist neben dem Burgamtmannsgebäute.
Durch das Vestnertor (Bild rechts oben) gelangt man zur Vestnertorbastion mit dem Eimmart-Denkmal.

Von dort aus lässt sich der Weg fortsetzen zum Rosengarten, den Anlagen zwischen den Rosen- und der Burggarten bis hin zum Burggarten auf der Tiergärtnertorbastion.

Wenn man denn möchte, so kann man dort die Burggärten über das Tor in der Mauer verlassen (oberes Bild) und gelangt so über den Ölberg linker Hand zur Burg, oder man hält ich bergabwärts in Richtung Innenstadt.
Bleibt man aber in den Burggärten, so lässt sich hier der Weg fortsetzen zu den Burggärten im Neutorzwinger bis hinunter zum Hallertor.
Auch von dort aus gelang man in kurzer Zeit in die Innenstadt, oder man gönnt sich eine Pause im Biergarten am Kettensteg.

Mit diesem Weg, beginnend am Hallertor, möchte ich meine Tour durch die Burggärten beginnen.


Turm grünes H  
Der Ausgangspunkt für diese Tour ist der "Turm grünes H" an der Neutormauer.

Dieser Turm ist ab dem Hauptmarkt stadtauswärst in westlicher Richtung durch einen 20 minütigen Fußmarsch zu erreichen.

Vom Hauptmarkt hält man sich westlich an die Waaggasse, hier geht es weiter in die Augustienerstraße, vorbei am Parkhaus Parkhaus am Hauptmarkt.

Hier folgt man der Weintraubengasse, die am Maxplatz mit seinen Brunnen vorbeiführt.
Der Maxplatz geht dann in die Straße "Am Hallertor" über. Auf der stadtauswärts rechten Seite dieser Straße ist dann auch schon der "Turm Grünes H" an der Neutormauer zu sehen.

Alternativ bietet sich auch die Route mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an:
Mit dem VGN/VAG VGN fährt man vom Plärrer aus gehend mit der Straßenbahnlinie 4 Straßenbahn in Richtung Thon.
An der Haltestelle "Hallertor" aussteigen, dann in südlicher Richtung stadteinwärts laufen. Von hier aus ist der Neutorzwinger mit dem Turm schon zu sehen.


Heilpflanzengarten        Heilpflanzengarten


Durch diesem Turm durch geht es über eine Treppe hinauf auf dem gepflasterten Platz vor dem Heilpflanzengarten.

Dieser Garten wird Ehrenamtlich gepflegt.
Der Garten wurde ursprünglich von der Firma Bionorica angelegt. Der Bund Naturschutz belebte diesen Garten wieder.

An Schautafeln und kleinen Schildchen werden die einzelnen Pflanzen erklärt. Über die Heilkräuter kann man in diesem Garten viel lernen.

Der Heilpflanzengarten ist vom 1. April bis zum 31. Oktober von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

Von hier aus beginnt meine Tour durch die Gärten im Neutorzwinger, beginnend mit dem Heilpflanzengarten.


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Heilpflanzengarten


"Zeidlarius Norimbergensis".

Zeidlarius-Norimbergensis  
In dieser Figur leben normalerweise Bienen.
Im Juni 2015 war davon allerdings nichts zu sehen.

Die Figurenbeute wird von einem Mitglied des Zeidlervereins Kloster Pillenreuth betreut.


Nach dem durchlaufen vom Heilkräutergarten und den anschließenden Park im Neutorzwinger kommen wir zum Neutorturm und der Neutorbastion.

Neutorbastion  
Über diese Treppe am Platz vor dem Neutorturm gelangt man auf die Anlage auf der Neutorbastion.


Auf der Bastion angelangt, gibt es einen schönen Ausblick auf die Burg.


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Neutorbastion


Neutorbastion  
Durch diese Tür in der Stadtmauer gelang man eine Treppe abwärts hinunter in den Hof vom Neutor.

Neutorbastion


Bürgermeistergarten  
Unten angelangt, wird der Hof vom Neutor überquert.

Durch eine Tür in der gegenüberliegenden Stadtmauer gelangt man schließlich in den Bürgermeistergarten.



Bürgermeistergarten  
Von hier aus sind noch ein paar Treppenstufen zu bewältigen, und die Anlage vom Bürgermeistergarten ist erreicht.


←  Ein Klick in das Bild öffnet Impressionen vom Bürgermeistergarten im Neutorzwinger.


In dieser Anlage ist es sehr ruhig, sie lädt zum verweilen ein.

Der Name dieser Anlage kommt daher, da dieser Garten im 19. Jahrhundert den jeweiligen amtierenden Bürgermeister zur Verfügung gestellt wurde.

1969 wurde der völlig verwilderte Garten vom Nürnberger Gartenbauamt neu gestaltet und bis 1975 der Öffentlichkeit übergeben. Bereits 1972 war der Garten schon fertiggestellt, wurde aber aus Angst vor Vandalismus nicht für die Öffentlichkeit freigegeben.

Der Bürgermeistergarten ist vom 1. April bis zum 31. Oktober von 8 bis 20 Uhr geöffnet.


Bürgermeistergarten  
Über diese Treppe aufwärts gelangt man schließlich in die eigentlichen Burggärten.

Durch einen Durchgang in der Stadtmauer, der oben an der Treppe erreichbar ist, kann der Wehrgang ein Stück begangen werden.
Von hier aus gibt es angeblich den schönsten Blick auf "Alt-Nürnberg".

Schild


Alt-Nürnberg

Ausblick auf "Alt-Nürnberg"


Oben an der Treppe angelangt, betritt man die Gartenanlage auf der Tiergärtnertorbastion

Garten auf der Tiergärtnertorbastion  
Der zentrale Teil des Burggartens auf der Tiergärtnertorbastion wird von einem Rondell aus streng geschnittenen Feldahorn dominiert.

Gesäumt wird dieses Rondell von drei geometrisch angeordneten Rasenflächen, die wiederum von niedrigen Hecken eingefassten Blumenbeeten gesäumt werden.

Auch innerhalb des Baumrondells gibt es wieder ein kleineres Blumenbeet, das von einem Rondell aus niedrigen Hecken gesäumt wird.

Im Gegensatz zum Rosengarten mit seinem großen Bäumen ist der Burggarten ein sehr sonniger Garten. Schatten findet sich in diesem Garten kaum.

Nicht nur die zahlreiche aufgestellten Bänke werden ausgiebig zum Tanken von Sonnenstrahlen genutzt, auch die breiten Mauern der Bastion sind ein begehrtes Ziel von Sonnenanbetern.

Im Hintergrund vom Bild rechts ist der obere Teil des Tiergärtnertor- Turms zu sehen.


Garten auf der Tiergärtnertorbastion


Treppe zum Neutorzwinger  
Kommt man von der entgegengesetzten Richtung, so ist der Neutorzwinger mit den beiden oben vorgestellten Gärten, über diese Treppe an der Stadtmauer erreichbar.

Zu sehen ist im diesem Bild auch der Durchgang zum begehbaren Teil des Wehrgangs am Tiergärtnertor.


Von hier aus geht es weiter in nördlicher Richtung zum Rosengarten auf der Großen Bastion.

Die Rosenbeete im Rosengarten der Großen Bastion werden umrahmt von Baumreihen aus großen und alten Bäumen, die viel Schatten spenden.

Rosengarten Die Rosenbeete sind quadratisch um ein zentrales rundes Beet angelegt.

Viele schattige Bänke laden hier zum verweilen ein. Auch dem Boule-Spiel wird hier gefrönt.
In der östlichen Fausse-Braye der Großen Bastion haben auch Bienenvölker ihre Heimat gefunden.

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Auch rund um die Burg gibt es bunte Blumenbeete, wie dieses hier am Ölberg.


Blumenbeet am Ölberg


Bastion  
Nach den schönen Gärten auf den Bastionen und rund um die Burganlage, gelangen wir zur Verteidigung der Burganlage.