Amateurastronomie und
Himmelsbeobachtung



Himmlisches und Irdisches.

Logbuch von Natur- und Himmelsbeobachtungen vom 2. Quartal 2018.
April bis Juni 2018.


Auch im April war es mir wegen meiner Operation nicht möglich meine Teleskope aufzubauen. Ich beschränkte mich weiterhin mit der Beobachtung der Sonne im Weißlicht und der H-alpha Linie, die ich mit kleinen Teleskopen bewerkstelligte.
Am 4. April konnte ich einen kompletten aber schwachen 22° Halo um die Sonne sehen.

Am 17. April stand die schmale Mondsichel in der Abenddämmerung bei der Venus. Von dieser Begegnung konnte ich Bilder aufnehmen.

Ein zweites Mal konnte ich die Mondsichel am Abend vom 15. Juni in der Nähe der Venus sehen. Auch von dieser Begegnung konnte ich Bilder aufnehmen.


 April


Sonnenbeobachtung am 2. April bei Dürrnfarrnbach, von 1100 bis 1130 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkiger Himmel. Blassblauer/Blauer Hintergrund. Leichter Wind mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 7,6 Km/h, Maximum 17 Km/h.
Das Sonnenbild zittert durch das überlastete Stativ und ist nicht optimal scharf.

Weißlichtbeobachtung mit einem Refraktor, ∅ 80mm, ƒ 5 und einem Folienfilter ND 5.0, Vergrößerung 114x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Keine Flecken.

Die Granulation ist angedeutet.
H- alpha:

Die Aktive Region 12703 ist durch eine helle, zweigeteilte chromosphärische Fackel deutlich zu sehen. Die restliche Chromosphäre ist sehr ruhig.

Rings um die Sonne sind einige kleine und eine mittelgroße Protuberanz.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Sonnenbeobachtung 790.
H- alpha Beobachtung 297.




Sonnenbeobachtung am 4. April bei Dürrnfarrnbach, von 1450 bis 1530 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Durchziehende dünne Wolken. Lebhafter Wind mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 15 Km/h, Maximum 28 Km/h.
Ruhiges Sonnenbild.

Weißlichtbeobachtung mit einem Refraktor, ∅ 80mm, ƒ 5 und einem Folienfilter ND 5.0, Vergrößerung 114x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Keine Flecken.

Die Granulation ist angedeutet.
H- alpha:

Die Aktive Region 12703 ist gut zu sehen. Sie steht fast in der Mitte der Sonnenscheibe.
In dieser Aktiven Region steht eine v-förmige chromosphärische Fackel und ein v-förmiges Filament. Weitere kleine Filamente sind in dieser AR verstreut.

Am Ostrand der Sonne steht eine mittelgroße Protuberanz.

Die Spikulen kann ich sehen.

Sonnenbeobachtung 791.
H- alpha Beobachtung 298.


Während der Sonnenbeobachtung zeigte sich in der dünnen Wolkenschicht ein schwacher 22° Bogen um die Sonne.


22° Halo




Sonnenbeobachtung am 6. April bei Dürrnfarrnbach, von 1705 bis 1730 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkenloser Himmel. Blauer Hintergrund. Lebhafter Wind mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 13 Km/h, Maximum 27 Km/h.
Ruhiges Sonnenbild.

Weißlichtbeobachtung mit einem Refraktor, ∅ 80mm, ƒ 5 und einem Folienfilter ND 5.0, Vergrößerungen 114 und 85x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Keine Flecken.

Die Granulation ist angedeutet.
H- alpha:

Die Chromosphäre ist sehr ruhig.
Nahe am Ostrand ist ein kleines Feld mit Filamenten. Direkt daneben steht am Sonnenrand eine mittelgroße Protuberanz.

Rings um die Sonne sind sonst nur wenige kleine Protuberanzen.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Sonnenbeobachtung 792.
H- alpha Beobachtung 299.



 
Abendämmerung mit Venus


Abendämmerung mit Venus


Die Venus ist der helle Punkt in der Lücke der ersten Gabelung oberhalb vom Stamm vom Baum.
Aufgenommen am 6. April bei Horbach, gegen 2045 Uhr MESZ.
Kamera: Panasonic LUMIX DMC-G70.




Sonnenbeobachtung am 7. April in Burggrafenhof, von 1320 bis 1340 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkenloser Himmel. Blauer Hintergrund. Leichter Wind.
Unruhiges Sonnenbild. Unruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Refraktor, ∅ 80mm, ƒ 5 und einem Folienfilter ND 5.0, Vergrößerung 114x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Keine Flecken.

Die Granulation ist angedeutet.
H- alpha:

Die Chromosphäre ist sehr ruhig.

Rund um dem Sonnenrand sind sehr kleine Protuberanzen.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Sonnenbeobachtung 793.
H- alpha Beobachtung 300.



 
Die ISS am Süd-Westhimmel


Die ISS zog in der Abenddämmerung vom 7. April vom Westen kommend über den Südhimmel.
Die ISS wurde laut CalSky -3,1mag hell und erreichte an meinem Standort um 2127 Uhr MESZ mit 30,0° ihre größte Höhe über den Horizont.
Die Lücken in der Strichspur stammen vom erneuten Auslösen der Kamera.


Die ISS am Süd-Westhimmel


Abendämmerung mit Venus

Die Venus in der Abenddämmerung.




Sonnenbeobachtung am 8. April in Burggrafenhof, von 1420 bis 1435 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkenloser, blauer Himmel. Leichter Wind.
Ruhiges Sonnenbild. Ruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Refraktor, ∅ 80mm, ƒ 5 und einem Folienfilter ND 5.0, Vergrößerung 114x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Keine Flecken.

Die Granulation ist angedeutet.
H- alpha:

Sehr ruhige Chromosphäre.

Am Sonnenrand sind wenige und sehr kleine Protuberanzen.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Sonnenbeobachtung 794.
H- alpha Beobachtung 301.




Sonnenbeobachtung am 17. April in Burggrafenhof, von 1135 bis 1155 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Leicht bewölkter, blauer Himmel.
Ruhiges Sonnenbild, fast ruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Aktive Region / Anzahl der Flecken:

•  Aktive Region 12704/05 /   2
Ein kleiner und ein sehr kleiner Fleck ohne Penumbra ist auf der Westseite der Sonne.
Am Ostrand der Sonne sind verstreute kleine Fackeln.

Die Granulation ist gut sichtbar.
H- alpha:

Zwei Gebiete mit kleinen Chromosphärischen Fackeln kann ich deutlich sehen.

Am Sonnenrand ist eine auffallende Protuberanz die einem doppelten Bogen beschreibt. Sonst nur kleine Protuberanzen zu sehen.

Die Spikulen sind gut zu sehen.

Sonnenbeobachtung 795.
H- alpha Beobachtung 302.



 
Die Mondsichel bei der Venus.


Schmale Mondsichel
  Die schmale Mondsichel stand nach Sonnenuntergang vom 17. April rund 6° süd-östlich von der Venus entfernt.
Am bewölkten Horizont konnte ich die schmale Mondsichel noch gut sehen und mit der Kamera einfangen.

Laut CalSky® war die Mondsichel um 21 Uhr MESZ 41 Stunden alt und hatte eine Dicke von 1,18′.

Durch die dünnen Wolken bildete sich um Venus eine Aureole.

     Venus mit Aureole

Alle Bilder entstanden mit einer Panasonic LUMIX DMC FZ150 im manuellen Modus. Für die schmale Mondsichel und der Venus mit der Aureole verwendete ich zusätzlich einen 1,7x Telekonverter.



Mond und Venus

Die Mondsichel und die Venus in der Abenddämmerung.




Sonnenbeobachtung am 18. April in Burggrafenhof, von 1130 bis 1205 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Blauer Himmel. Wenige, dünne Wolken.
Ruhiges Sonnenbild, ruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Aktive Region / Anzahl der Flecken:

•  Aktive Region ? /   1
Eine sehr kleine Gruppe fast in der Mitte der Sonne.
Ein sehr kleiner dunkler und länglicher Fleck. Darum herum sind Poren angedeutet.
Am Sonnenrand sind vereinzelte kleine und runde Fackeln.

Die Granulation ist sehr gut sichtbar.
H- alpha:

Auf der Chromosphäre sind zwei Gebiete mit hellen Chromosphärischen Fackeln.
Die östliche Fackel mit einem dunklen und kleinen Filament konnte ich im Weißlicht der kleinen Fleckengruppe zuordnen.
Für die westliche Fackel konnte ich keine Flecken im Weißlicht finden. In dieser Fackel steht ein blasses Filament.

Rings um die Sonne sind nur wenige und kleine Protuberanzen.

Die Spikulen sind sehr gut zu sehen.

Sonnenbeobachtung 796.
H- alpha Beobachtung 303.



 
Der Mond und die Venus in der Abenddämmerung.


Ein zweites mal konnte ich die Mondsichel in der Nähe von der Venus aufnehmen. Am diesem Abend hatte ich viel bessere Bedingungen als am Abend vom 17. April.
Auf dem Bild mit dem Erdschein sind noch die Sterne Hipparcos 14764 (5m97) und Hipparcos 14729 (9m38) zu sehen.


Der Mond

Die Mondsichel mit Erdschein.


Das obere Bild entstand mit einer Panasonic LUMIX DMC FZ150 und 1,7x Telekonverter. Das untere Bild nahm ich mit einer Panasonic LUMIX DMC G70 auf.


Der Mond und die Venus

Der Mond und die Venus in der Abenddämmerung.




Sonnenbeobachtung am 19. April in Burggrafenhof, von 1310 bis 1350 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Blauer Himmel. Vereinzelte, dünne Wolken.
Ruhiges Sonnenbild, ruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Schiefspiegler, ∅ 150mm, ƒ 20 und einem Herschelprisma, Vergrößerung 122x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Aktive Region / Anzahl der Flecken:

•  Aktive Region 12706 /   9
Eine Gruppe mit kleinen Flecken steht direkt am Ostrand.
Die Flecken haben keine Penumbra. Die Flecken sind in einer großen und sehr zergliederten Fackel eingebettet.

Die Granulation ist sehr gut zu sehen.
H- alpha:

Die Chromosphäre ist sehr ruhig.
Am Ostrand der Sonne macht sich die Aktive Region 12706 durch eine schwache Chromosphärische Fackel und wenigen Filamenten bemerkbar.
Am Westrand der Sonne steht ein schwaches Filament.

Rings um die Sonne sind nur wenige Protuberanzen.

Die Spikulen sind sehr gut zu sehen.

Sonnenbeobachtung 797.
H- alpha Beobachtung 304.




Sonnenbeobachtung am 22. April bei Dürrnfarrnbach, von 1300 bis 1345 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Blassblauer, leicht bewölkter Himmel. Leichter Wind mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 5 Km/h, Maximum 18 Km/h.
Ruhiges Sonnenbild. Ruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Refraktor, ∅ 80mm, ƒ 5 und einem Folienfilter ND 5.0, Vergrößerung 85x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Teleskope für die Beobachtung der Sonne
  In den Mittagsstunden vom 20. April hängte ich meinem Schiefspiegler nicht richtig in die Prismenklemme ein. Bei schwenken auf die Sonne folgte das Teleskop den physikalischen Gesetzen der Gravitation und glitt an mir vorbei hinab auf harte Pflastersteine.
Nach der Verzögerung auf dem Pflaster war der Fangspiegeltubus zerstört und der Fangspiegel angebrochen.
Das Teleskop ist nicht mehr zu gebrauchen.

Um die Beobachtung der Sonne nicht ganz aufgeben zu müssen, entschied ich mich, mit der Kombination aus dem 80/400mm Refraktor und ND 5.0 Filterfolie und dem PST weiter zu machen.

Der im März versuchte Aufbau auf ein Fotostativ erwies sich als untauglich. Das Fotostativ war mit jeweils einem Teleskop überlastet und das Sonnenscheibchen zitterte im Okular herum, so das an keine vernünftige Beobachtung der Sonne zu denken war.
Ein paar Wochen nach meiner Operation kann ich inzwischen wieder höhere Gewichte hoch heben, so das ich beide Teleskope nebeneinander auf die Losmandy G11 setzte.

Das Bild der Sonne ist im Okular wieder sehr stabil, es wackelt und zittert nichts. Zudem kann ich wieder auf die Sonne nachführen, ohne das ich Teleskop oder Stativ berühren muss.

In der Weißlichtbeobachtung macht sich der Farbfilter ab einer Austrittspupille kleiner als 1mm sehr bemerkbar. Nicht nur der grüne Rand um die Sonne ist dann nicht mehr weg zu bekommen, auch die Umbren der Sonnenflecken werden grün, sobald das Teleskop nicht exakt im Fokus ist.
Die Auflösung hängt dem 150mm Schiefspiegler um einiges hinterher, kleine Flecken sind aber immer noch gut zu sehen.



Weißlicht:

Aktive Region / Anzahl der Flecken:

•  Aktive Region 12706 /   8
Bipolare Gruppe.
Ein vorangehender mittelgroßer Fleck mit umlaufender Penumbra. Die Umbra von diesem Fleck ist durch eine Lichtbrücke geteilt. Die nachfolgenden kleinen Flecken haben keine Penumbra.

Die Granulation ist angedeutet.
H- alpha:

Die Aktive Region 12706 ist sehr gut zu sehen.
Um den großen Fleck kann ich die Flecken-Superpenumbra gut sehen, die konzentrisch um die Umbra herumgeht. Die kleinen Flecken dieser Aktiven Region stehen in einer hellen und ausgedehnten chromosphärischen Fackel.
In dieser AR sind einige Filamente. Ein Filament ist sehr lang und schmal.

Die Aktive Region 12707 kann ich ebenfalls gut sehen.
Sie fällt durch eine kleine Fackel vor der Chromosphäre auf. Im Weißlicht konnte ich keine Flecken in der Aktiven Region sehen. Die restliche Chromosphäre ist sehr ruhig.

Am Sonnenrand ist eine helle und große Protuberanz. Sonst sind nur wenige kleine und schwache Protuberanzen zu sehen.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Sonnenbeobachtung 798.
H- alpha Beobachtung 305.




Sonnenbeobachtung am 27. April in Burggrafenhof, von 1230 bis 1250 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Blauer Himmel. Leichter Wind. Am Himmel sind viele verwehte Abgasfahnen.
Nicht sehr scharfes Sonnenbild. Sehr unruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Refraktor, ∅ 80mm, ƒ 5 und einem Folienfilter ND 5.0, Vergrößerung 85x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Aktive Region / Anzahl der Flecken:

•  Aktive Region 12706 /   1
Ein kleiner Fleck ohne Penumbra steht in der Westhälfte der Sonne.

Die Granulation ist nur schwach angedeutet.
H- alpha:

Die Aktive Region 12706 ist sehr ausgedehnt. In ihr stehen viele Filamente und Chromosphärische Fackeln. Diese Aktive Region ist deutlich zu sehen.

Am Sonnenrand sind nur wenige kleine Protuberanzen.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Sonnenbeobachtung 799.
H- alpha Beobachtung 306.




Sonnenbeobachtung am 29. April in Burggrafenhof, von 1545 bis 1600 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Blauer Himmel. Vereinzelte kleine Wolken und fast Windstille.
Ruhiges Sonnenbild. Ruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Refraktor, ∅ 80mm, ƒ 5 und einem Folienfilter ND 5.0, Vergrößerung 85x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Keine Flecken.

Die Granulation ist gut zu sehen.
H- alpha:

Die Aktive Region 12706 ist sehr ausgedehnt und deutlich zu sehen.
In ihr stehen Chromosphärische Fackeln und viele Filamente. Die Flecken-Superpenumbra ist deutlich zu sehen.

Am Sonnenrand sind wenige kleine Protuberanzen.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Sonnenbeobachtung 800.
H- alpha Beobachtung 307.



 
Vollmond


Vollmond


Aufgenommen am 29. April um 2029 Uhr MESZ bei Seckendorf in Mittelfranken.
Kamera: Panasonic LUMIX DMZ-FZ150.




 Mai


Sonnenbeobachtung am 5. Mai in Burggrafenhof, von 1135 bis 1200 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Wolkenfreier, hellblauer Himmel. Leichter Wind.
Ruhiges Sonnenbild. Etwas unruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Refraktor, ∅ 80mm, ƒ 5 und einem Folienfilter ND 5.0, Vergrößerung 85x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Aktive Region / Anzahl der Flecken:

•  Aktive Region 12708 /   3
Eine kleine Gruppe auf der östlichen Seite der Sonnenscheibe.
Drei kleine, engstehende Flecken. Zwei davon, die etwas größer sind, könnten eine Penumbra haben.

Die Granulation ist angedeutet.
H- alpha:

Die Aktive Region 12708 ist gut zu sehen.
In ihr steht eine kleine helle Chromosphärische Fackel und einige Filamente.

In der Nähe vom Westrand der Sonnenscheibe sind einige Filamente.

Rings um den Sonnenrand sind wenige, mittelgroße Protuberanzen.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Sonnenbeobachtung 801.
H- alpha Beobachtung 308.




Sonnenbeobachtung am 6. Mai in Burggrafenhof, von 1325 bis 1400 Uhr MESZ.

Himmel und Bedingungen:
Blauer, völlig wolkenloser Himmel. Leichter Wind.
Ruhiges Sonnenbild. Leicht unruhiger Sonnenrand.

Weißlichtbeobachtung mit einem Refraktor, ∅ 80mm, ƒ 5 und einem Folienfilter ND 5.0, Vergrößerung 85x.
H-α Beobachtung mit einem Coronado PST, Vergrößerung 60x.


Weißlicht:

Aktive Region / Anzahl der Flecken:

•  Aktive Region 12708 /   4
Die Gruppe ist gut zu sehen.
Sie ist bipolar. Ein vorangehender Fleck und drei nachfolgende Flecken, davon einer mit Penumbra.

Die Granulation ist gut zu sehen.
H- alpha:

Die Aktive Region 12708 ist gut zu sehen.
In ihr steht eine helle Chromosphärische Fackel und ein dunkles Filament.

Direkt am Ostrand der Sonnenscheibe ist ein weiteres aktives Gebiet. In diesem Gebiet stehen ebenfalls Chromosphärische Fackeln und Filamente.

Rings um den Sonnenrand sind nur wenige Protuberanzen.

Die Spikulen kann ich gut sehen.

Sonnenbeobachtung 802.
H- alpha Beobachtung 309.




 Juni

 
Die Mondsichel in der Nähe der Venus.


Schmale Mondsichel
  Die Mondsichel stand nach Sonnenuntergang vom 15. Juni in der Nähe der Venus.
Die Mondsichel konnte ich zusammen mit der Venus gut sehen.

Laut CalSky® war die Mondsichel um 22 Uhr MESZ 48,4 Stunden alt und hatte eine Dicke von 1,94′.

Alle Bilder entstanden mit einer Panasonic LUMIX DMC FZ150 im manuellen Modus. Für die schmale Mondsichel verwendete ich zusätzlich einen 1,7x Telekonverter.




Mond und Venus

Die Mondsichel und die Venus in der Abenddämmerung.




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